Gelbe Bodenmarkierungen zeigen das Wort

Wer sind denn nun die Ungeimpften?

Im Kampf gegen die Pandemie sind die Nicht-Geimpften als Gegner ausgemacht. Dabei haben Politik und Medien ein falsches Bild dieser Menschen. Höchste Zeit für eine differenzierte Sicht

Eine weiße Superyacht liegt im Hafen, mehrere Männer stehen hinter einem Zaun und blicken darauf.

Klimakiller Superreiche

Jets, Yachten und neuerdings Raketen: Zwischen Reichtum und CO2-Fußabdruck besteht ein direkter Zusammenhang. Trotzdem werden reiche Menschen strukturell begünstigt. Damit sollte klar sein, was gegen den Klimakollaps zu tun ist

Person hält Schallplatte mit Adele-Porträt. Im Hintergrund weitere Platten.

Alles für Adele

Damit die Dramaturgie ihres neuen Albums aufgeht, bittet die britische Sängerin Spotify, die Zufallswiedergabe als Standard abzuschaffen – und hat Erfolg. Dabei verkennt sie, was Popmusik ausmacht

Personen in weißen Schutzanzügen und Masken mit roten Markierungen demonstrieren.

Im Regen durch Unteriberg

Im einzigen Land Europas, das über die Pandemiepolitik abstimmt, folgt das nächste Plebiszit

Schlafwagen zum Kollaps

Angesichts der Klimakrise missverstehen sich viele deutsche Bühnen als Hörsäle – das Publikum lehnt sich zurück und schaltet ab

Mann mit blauer Maske und Schal hält Papier. Spiegelbild zeigt dasselbe.

A–Z: Déjà-vu

Wir hören wieder von der „Dynamik der Pandemie“, es ist wie im „Murmeltier“-Film. Und auch bei den „Simpsons“ tauchten dreiäugige Fische und Corona auf, bevor sie unsere Realität crashten. Unser Lexikon

Eine leere Fußgängerzone in Wien bei Nacht mit Weihnachtsbeleuchtung und einem Polizeifahrzeug.

Hass und Wut auf Ungeimpfte bringen uns nicht weiter

Die Ungeimpften zum alleinigen Problem zu erklären, hilft nicht, das Sterben zu beenden. In Österreich zeigt sich, wie falsch und gefährlich diese Politik angesichts der Delta-Variante ist. Was können wir aus dem Corona-Desaster lernen?

Eine Person mit pinken Haaren und Piercings schreit, die Hand am Mund.

Ich fühle mich nicht gut regiert

Im Vakuum zwischen zwei Regierungen explodiert das Virus. Das liegt nicht allein am Übergang: Wir haben verlernt, für die Politik zu demonstrieren, die wir brauchen. Wir sind keine Gemeinschaft mehr – wir sind eine Ansammlung von Individuen

Elsa Koester

„Herzschmerz, Flucht und eine gerechtere Welt“

Robert Stadlober wurde mit den Filmen „Sonnenallee“ und „Crazy“ zum Teenie-Star, später war er Hassobjekt. Im Interview erzählt er, weshalb er während der Pandemie eine Band gründete und was ihn am DDR-Schriftsteller Stefan Heym fasziniert

Maxi Leinkauf
Ein Mann mit Bart legt die Hand auf die Stirn und spricht in Mikrofone.

Zwei Jahre Arbeit für die Tonne

Nirgendwo in der EU gibt es so viele transfeindliche Morde wie in Italien. Erst kürzlich ist ein Gesetz gegen die Diskriminierung queerer Personen gescheitert – angetrieben von der katholischen Kirche

Richter sind wohl Eigentümer

Erneut hat ein Gericht ein wichtiges Instrument für soziale Mietenpolitik gekippt. Wieso? Und wie geht es weiter?

Zwei Menschen kuscheln sich unter einer Decke, während draußen ein Sturm tobt und drinnen eine Kerze brennt.

Ein Leben mit Stromausfall

Es macht keinen Spaß, so zu denken – doch die ökologische Krise ist da. Was wir lernen müssen, um in einem radikal anderen Alltag zu leben

Unter Weißen

„Passing“ erzählt von Versuchen, im New York der 1920er eine neue Identität anzunehmen

Er macht sein Ding

René Pollesch stellt die Volksbühne selbst in den Fokus seiner dritten Premiere als Intendant. Was lehrt uns dieser Abend?

Éric Zemmour lächelt und stützt sein Kinn auf die Hände.

Rechts, giftig und eloquent

Éric Zemmour kokettiert als Ultrarechter mit einer Kandidatur bei der Präsidentenwahl 2022. Wer ist der Mann?

Frau mit Hantel hebt den Arm, trägt Stirnband und Trainingsjacke.

Ödnis, Krise, tiefes Gelingen

Unser Kolumnist Erhard Schütz reist durch Kulturgeschichten des 20. Jahrhunderts, inklusive „Schwarzwaldklinik“. Manches gerät dabei episch!

1962: Fragen Sie nur!

Die Gespräche zwischen dem Komponisten Hanns Eisler und dem Dramaturgen Hans Bunge schaffen eine Erinnerungsliteratur, die in der DDR ihresgleichen suchte

Lutz Herden

Was gefällt uns heute?

Moritz Basler und Heinz Drügh versuchen sich an einer Ästhetik der Jetztzeit. Der könnte in einer Zeit der ethisch-moralischen Überhöhung eine entscheidende Bedeutung zukommen

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