Mit Enovid kommt 1960 erste Antibabypille auf den Markt: Mit Nebenwirkungen
Eine Tablette verändert viele Affären und Partnerschaften, den Sex und die Welt. In den USA kommt die Verhütungspille als Medikament „Enovid“ in die Apotheken
Hilflos im Hafen
Die Rettungsschiffe kämpfen nicht nur gegen Wetter und Zeit – sondern auch gegen die Willkür der Behörden
Unser aller Würde steht auf dem Spiel
Ein Appell europäischer Intellektueller und Wissenschaftler*innen für die sofortige Evakuierung des Lagers auf Lesbos
Heimtückisch genial
Unserem Autor lässt der neue Charlie Kaufman-Film „I‘m Thinking of Ending Things“ keine Ruhe mehr. Spoiler-Anteil: 17%
„Wir sind nicht schwach“
Trotz Krise sollte man über höhere Löhne reden, findet die Verdi-Vizechefin Christine Behle
Digital ist besser
Die Pandemie zwang die Universitäten zur Lehre in Online-Formaten. Das war lange überfällig, ein Zurück wäre ignoranter Luxus
Stuttgart, du Jerusalem
Heiler und Spiritisten prägten auch die Unruhen der Weimarer Republik. Was kann man daraus lernen?
Wieder Akteurin werden
Frauen leiden öfter als Männer an Autoimmunerkrankungen. Das kann mit Traumata aus der Jugend zu tun haben
Das Virus wirkt national
Die Pandemie hat gezeigt, wie schnell die EU-Länder den europäischen Gedanken kurzfristigen Zielen unterordnen
Weder Moskau noch Washington
Deutschland braucht nicht noch mehr Erdgas. Das beste Friedensprojekt ist die Energiewende
Er wäre ja schon längst in Rente
Ist ein „prorussicher Oligarch“ der zweitpopulärste Politiker des Landes?
Eingemauert in Schuld
„Hannahs Verlies“ erzählt von Kriegsende, Lagerhölle, Alkohol und Schweigen
Ein Waschbär erzählt
Thomas Brussigs Roman „Die Verwandelten“ ist vor allem Trash-Comedy
Aus dem Schatten
Pedro Costas Film „Vitalina Varela“ ist Kolonialismus-Kritik in Form von Licht und Dunkel und leisen Monologen
1945: Helden ohne Pathos
Roberto Rossellinis Film „Rom, offene Stadt“ erzählt vom letzten Aufgebot des Faschismus in Italien. Das Werk eröffnet die „neorealistische Trilogie“ des Regisseurs
Verschobene Grenzen
Die Politik ist blind für die Einsicht, dass sie sich selbst begrenzen muss. Immer öfter erliegt sie der autoritären Versuchung
Klebrig, eklig, igitt
Marieke Lucas Rijnevelds „Was man sät“ ist nichts für Zimperliche
Vom Terror fasziniert
Hilmar Klutes Protagonist erlebt die Anschläge von Paris 2015 – und bewundert die Täter
Der Kommunismus ist …?
Anna Fischer will 115 Jahre alt werden und mag alle Gewerkschaften gleichermaßen
Die Ich-Analyse
Jessie Greengrass’ Debüt erkundet Fragmente ihres Lebens – zusammensetzen muss man es selbst
Auf Autostopp mit Hegel
Unser Redakteur verstand anfangs nur alle fünf Seiten einen Satz. Doch er blieb dran, und es lohnte sich: Hegels Denken lehrte ihn, mit Verlust umzugehen
Krise und Erneuerung der Sozialdemokratie
Der SPD fehlen Verbindungen zu unteren Arbeitnehmermilieus, gesellschaftspolitische Debatten und eine Erzählung. Doch jetzt regt sich etwas, schreibt Dierk Hierschel
„Zeichnen war eine Flucht“
Marc Bauer spricht über Macht und Dominanz, über Sibylle Berg und seine Kunst als Kontaktaufnahme
Distanz, weitermachen
Im Theater Naumburg keimt mitten im existenzialistischen Pessimismus Hoffnung auf