Menschen sitzen nachts auf einem Feld, einige mit Rucksäcken.

Das letzte Schlupfloch

Der Balkan galt als abgeriegelt. Nun hoffen viele auf einen Weg durch Bosnien-Herzegowina

Plastik-Pop

Rick Astley ist zurück. Man kann das als Schicksalsschlag betrachten. Kann aber auch Schuldige benennen. Damit Geschichte sich nicht wiederholt

Leere Tribüne mit roten und weißen Sitzen, zwei Ordner stehen unten.

Kein Mesut in der Kurve

In manchen Fußballstadien sind weniger Migranten auf den Rängen als auf dem Rasen. Doch das kann sich ändern

Friedensdemo in Bonn 1985: Banner

Subbotnik im Süden

Einst war für Linke aus West und Ost Nicaragua ein Land der Hoffnung, das unbedingt unterstützt werden musste

Ulrike Baureithel

Die Liebe zum Fleisch

In „Gute Manieren“ überqueren zwei Frauen in São Paulo soziale und andere Grenzen

Wand mit FSLN-Symbol und verbranntem Auto hinter einem Gitter.

Zart und grausam

Die sandinistische Revolution in Nicaragua hat es heute erst recht verdient, erinnert und gewürdigt zu werden

Lutz Herden
Mehrere moderne Bürogebäude mit vielen Fenstern, umgeben von Bäumen.

1948: Auschwitz war gestern

Im Nürnberger Prozess gegen die IG Farben gibt es milde Urteile. Sie entlasten einen Konzern, der mit Hilfe der SS Fabriken betrieb, in denen Häftlinge versklavt wurden

Drei Personen mit Masken vor blauem Himmel und Rauchwolken. Eine Person trägt eine Spiderman-Maske.

Der moralische Raum

Weil er sie nicht versteht, bekommt Präsident Daniel Ortega sie nicht in den Griff: Die „Bewegung des 19. April“ ist ein Widerstand neuen Typs, weder links noch rechts

Mädchen mit Kopftuch schaut aus Busfenster in staubiger Wüstenlandschaft.

Ab in die Sahara

Migranten werden rüde nach Niger abgeschoben, wollen aber wiederkommen

Alles auf Schwarz

Sheldon Adelson ist Casino-Mogul und hat als Großspender derzeit viel Einfluss auf Donald Trumps Israel-Politik

Schwarzer Text auf weißem Stoff: „Join the revolution #DIETLAND“

Macht platt, was euch nur flachlegen will

„Dietland“ entpuppt sich als Anti-Schönheitswahn-Rachethriller, der mehr tolle Ideen hat, als dass er perfekt sein könnte. Spoiler-Anteil: 13 Prozent

Einerlei und andererseits

Im Theater schimpft niemand über Remakes. Dass sie auch im Film ihre Berechtigung haben können, zeigt „Papillon“

Mann mit Rucksack geht an Schriftzug

Gratiswut

Neue Zahlen legen nahe, dass es in der Bremer Außenstelle des BAMF nie einen wirklichen “Skandal” gegeben hat. Es ist höchste Zeit, die eigene Rhetorik zu überdenken

Benjamin Knödler
Fallschirmspringer der Bundeswehr im Landeanflug zwischen kahlen Bäumen.

Mit Schirm, Schmarrn und Kanone

Zum Sommerloch funkt die Bundeswehr mit einer neuen Serie dazwischen. Auch der Dienst an der Waffe muss heutzutage in ein „Narrativ“ verpackt sein. Gut ist das nicht

Benjamin Knödler

2003: Kamerad Karl-Heinz

In der Erzählung „Am Beispiel meines Bruders“ beschreibt der Schriftsteller Uwe Timm eindrucksvoll, wie sehr die Familiengeschichte am Tropf der Geschichte hängen kann

Lutz Herden
Ein Mann mit Kopfhörern und Kappe steigt in ein Auto, begleitet von einem Mann im Anzug.

Für oder gegen uns?

Die Heftigkeit der Debatte um Mesut Özil muss auch als Erfolg der AfD verbucht werden: Identitäts- statt Sachfragen dominieren

West-östlicher Fetisch

Die USA und China piesacken einander mit Zöllen. So könnten sie eine regional funktionierende Ökonomie anschieben

Ein Mops mit heraushängender Zunge steht zwischen den Beinen einer Person in Flip-Flops.

Du bist so heiß wie ein Vulkan

Die nördliche Hemisphäre verzeichnet einen Backofen-Sommer – und das liegt nicht allein am Klimawandel. Aber woran dann?

Ihr Text fehlt noch

Katharina Schulze steht in Bayern ohne Manuskript vor Zigtausenden – und bald womöglich vor einer Koalition mit der CSU

Donald Trump legt Jean-Claude Juncker die Hand auf die Schulter, daneben die US-Flagge.

Die Gunst des großen Zampano

Der transatlantische Handelskrieg ist erst einmal aufgeschoben, aber nicht abgewendet. Zwischen den Kontrahenten herrscht bestenfalls ein Scheinfrieden

Drei Plakate mit dem Porträt eines Mannes und der Aufschrift

Theater, Theater

Die CSU wollte den Münchner Intendanten den Mund verbieten. Dass 25.000 Menschen gegen ihre Politik protestierten, konnte sie damit nicht verhindern

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