Ratlos im Weißen Haus
Die Supermacht kann nicht mehr garantieren, dass die schweren Konflikte im Irak und in Syrien in ihrem Interesse gelöst werden
Die letzten freien Menschen
Die Regisseurin Angela Richter will uns aus dem Dämmerschlaf reißen. Ihr Stück „Supernerds“ ist ein multimedialer Kraftakt
Der Rechtsstaat kapituliert
Die anlasslose Vorratsdatenspeicherung ist eine rote Linie, die die Bundesregierung nach zwei misslungenen Versuchen nun erneut überschreitet
Merkels Extra-Touren
Die Gastgeberin will sich auf Schloss Elmau einem Rahmen- oder Nebenprogramm widmen, das mehr sein könnte als die reine Gipfel-Dekoration
Von Lesern für Leser
Wie kann einer Reich-Ranicki nachfolgen! Gründungsmitglied Jürgen Busche über das neue „Literarische Quartett“
Nummer 10 oder 11 geht
Nach 20 Jahren als Herausgeber verlässt Alan Rusbridger den Guardian. Dieser Text ist sein Abschiedsgruß an die Leser
Kippe, Name, Foto
In Peking darf ab Juni an öffentlichen Orten nicht mehr geraucht werden. Wer es doch tut, darf denunziert werden. Helfen solche Maßnahmen?
Räuber und Gendarm auf bayrisch
Die Grundrechte haben Pause, wenn sich im Schloss Elmau die Regierungschefs treffen. Das wollen die Protestler nicht hinnehmen
Blatter im Durcheinandertal
Es gibt diskrete Schurken. Und es gibt die schillernden Gestalten. Ein solcher ist Sepp Blatter - noch in seinem Rücktritt. Friedrich Dürrenmatt hätte ihn geliebt
Dame, König, As, Spionin
In Paul Feigs „Spy“ ermittelt die übergewichtige Melissa McCarthy. Auch damit gibt der Regisseur dem Genre die Würde zurück
Abseits der großen Bühnen
Korruption und gnadenlose Kommerzialisierung: Fußball ist aber viel mehr als nur Big Business und Skandale. Fünf Beispiele, wofür wir diesen Sport lieben
Die Guten ins Töpfchen
Die EU sollte keine Krokodilstränen über die Einreiseverbote für einige Politiker vergießen. Sie bekommt doch, was sie will - ein gespanntes Verhältnis zu Moskau
Frechheit siegt
Immer öfter werden Gesetze in Karlsruhe überprüft. Die Merkel-Regierung erspart sich damit so manchen Konflikt
Mir nach, Leute!
Den Feminismus als doof, uncool und überflüssig zu beschimpfen, gilt wieder als schick. Ist das eine Reaktion auf die Erfolge dieser Bewegung? Eine Bestandsaufnahme
1935: Ärzte ohne Gewissen
Vor 80 Jahren wird die „Führerschule der Deutschen Ärzteschaft“ eingeweiht. Die dort vermittelten Rasse-Theorien lassen manchen Mediziner zum Massenmörder werden
Hinterhof, später
Anke Stellings Roman „Bodentiefe Fenster“ verhandelt die Neurosen einer Mutter im Großstadtsoziotop
Wie soll man da weiterleben?
Heinz Reins Roman „Finale Berlin“ beschreibt das Kriegsende in Berlin aus der Sicht eines antifaschistischen Deserteurs
Sowjets im Weltall
Erstes Buch ein Bestseller, zweites Buch verboten: der russische Schriftsteller Iwan Jefremow
Alle auf nach München
Der G7-Gipfel in Bayern steht bevor. Weil das Bündnis ökonomische Bedeutung verloren hat, wird nun seine militärische Dimension deutlich. Protest tut not
Letzte Zuflucht digitaler Euro
Mit einer Parallelwährung nur für das Inland ließe sich der Staat entlasten und eine Insolvenz aufschieben
Gabriel und die bösen Medien
Kritik an der Arbeit von Journalisten ist wichtig. Aber bitte nicht immer nur über die üblichen Verdächtigen schimpfen
Alle Bilder sind schon da
„B-Movie“ erzählt die Geschichte der Westberliner Subkultur
Sackgasse Sezession
Durch neue soziale Bewegungen wie Podemos werden die katalanischen Nationalisten auf einmal zu Paten der alten Ordnung
Katastrophe mit Ansage
Zu Hunderten ertrinken die Menschen im Mittelmeer. Schuld ist auch die Bundesregierung, weil sie die Politik der Abschottung stützt