Deutsche Demokratische Republik

Soldaten in Uniformen mit Mützen schauen aus einem Güterwaggon. Einer winkt.

Im Abzugsmodus

Das vereinte Deutschland wird souverän sein. Kurz vor dem 3. Oktober 1990 besiegelt der in Moskau geschlossene 2+4-Vertrag 50 Jahre europäischer Nachkriegsgeschichte

Lutz Herden
Installation mit gelben Fässern mit radioaktivem Symbol und einer Figur mit Geistermaske auf einem Feld.

Es war immer klar

Gorleben kommt als Endlager-Standort nicht mehr infrage. Dass darum überhaupt jahrelang gerungen werden musste, ist ein ungeheurer Skandal

Michael Jäger

In gereizter Stimmung

Am 29. September 1990 wehren sich Frauen und Männer mit einer Ost-West-Demo in Berlin gegen eine gesamtdeutsche Geltung des Paragraphen 218

Lutz Herden
Person im gelben Regenmantel fährt Rad durch Schnee, viele Fußspuren auf dem Boden.

Ihr feines Gespür

Monika Maron befürchtet den Abbau von Meinungspluralität. Zu Recht?

Zwei junge Moderatoren sitzen auf einem Motorrad vor einer Neon-Kulisse mit der Aufschrift

In der Zeitschleife

Dem Fernsehen der DDR sind mit dem Einigungsvertrag die Messen gesungen. Hat das Jugendmagazin „elf99“ trotzdem einen Überlebensbonus?

Lutz Herden
Vier Personen stehen an einem Podium. Im Hintergrund rote Vorhänge und Holzwände.

Im Hungerstreik

Die DDR-Volkskammer wird bald für immer auseinandergehen. Bevor es soweit ist, wird sie Mitte September 1990 erst einmal besetzt und kommt aus dem Tritt

Lutz Herden

Schaut aus diesem Turm

Der Schweizer Drehbuchautor Marc Ottiker schreibt über einen der letzten Berliner DDR-Grenztürme, heute ein Kunst-Ort

Porträt eines älteren Mannes mit Brille und grauem Bart.

Die Freiheit: gesponsert

Seit 30 Jahren konfrontiert Hans Haacke Betrachter im öffentlichen Raum mit großen Buchstaben

„Bring mir bitte Blutwurst mit“

Ein kleines Buch über Postkarten präsentiert Zeugnisse eines Landes, das es nicht mehr gibt, und schafft Einblicke in bisher kaum Erforschtes

1990: Irrungen, Wirrungen

Stets ist der 13. August als Tag des Mauerbaus mit Botschaften gut ausgestattet. Wie war das vor 30 Jahren, als zusammenwachsen sollte, was mutmaßlich zusammengehörte?

Lutz Herden

1932: Revolutionäres Herz

Walter Victors Buch über Friedrich Engels wie die Schwestern Mary und Lydia Burns führt in den Garten der Liebe. Es erlaubt Einblicke in die Sexualmoral des Philosophen

Der Westen als Norm

Literatinnen aus Ostdeutschland werden derzeit mit Preisen überhäuft. In der Breite aber fehlen sie. Eine Nachfrage

Manchmal wie ein Prosagedicht

Irina Liebmann wird für ihren Roman „Die Große Hamburger Straße“ mit dem Uwe-Johnson-Preis 2020 ausgezeichnet. Das ist wohlverdient

„Man lernt zu ertragen“

Burghart Klaußner spielt mit in Rainald Goetz’ „Reich des Todes“ in Hamburg. Über die Welt denkt er am liebsten bei knatternden Segeln nach

Wunder mit Ansage

Die Sowjetunion brauchte dringend Geld, deswegen bekam Kanzler Kohl vor 30 Jahren, was er wollte

Michael Jäger

Wir Opfer

Der Rechtsruck wurzelt in politischer Machtlosigkeit und Enttäuschung, sagt der Psychotherapeut und Philosoph Andrzej Leder

Auch Totgeschlagene leben länger

Mit fünf Landessendern startete der Deutsche Fernsehfunk (DFF) am 1. Juli 1990 einen finalen Rettungsversuch, abgewickelt und beseitigt wird er trotzdem

Lutz Herden

Wertvoll wie ’ne blaue Mauritius

Alles kommt über Nacht, so auch die D-Mark vor 30 Jahren. Um erste und letzte Tage ging es dem „Freitag“-Vorgänger „Sonntag“ in der Ausgabe vom 15. Juli 1990

1990: Ultimativer Schock

Die Zahl der Erwerbslosen in der DDR übersteigt erstmals die 100.000. Die Währungsunion hat mehr kahle als blühende Landschaften geschaffen

BRD ausdünnen!

Unsere Museen müssen dringend Platz für die Kunst der DDR schaffen

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