Deutsche Demokratische Republik
Die Akten der anderen
Seit Jahren wird über die Zukunft der Beauftragten für die Stasi-Unterlagen diskutiert. Die ist derzeit auf mehreren Baustellen beschäftigt
Messer der Geschichte
Die Rückschau auf die Zeitung Sonntag im Wendeherbst 89 wird fortgesetzt mit einer literarischen Reportage von Lutz Rathenow – Flanieren im Ostberlin der achtziger Jahre
Den Schaden angerichtet
Rot-Rot in der Stasi-Krise: Das geschichtspolitische Frühwarnsystem der Linkspartei hat versagt – die Aufarbeitung der DDR-Staatssicherheit nicht minder
Alter Adam und alte Eva
Als die DDR zu verschwinden begann, warnte Günter Gaus vor den neuen Dogmen, die nun galten. Der "Freitag"-Herausgeber wäre am 23. November 80 Jahre alt geworden
Selten übermütig – Modrows neuer Kulturminister
Ab Mitte November 1989 hat die DDR erstmals in ihrer Geschichte eine Koalitionsregierung. Der "Sonntag" interviewt den Minister aus einem bis dahin immer heiklen Ressort
Wenn Geschichte nur stört
Wer den 9. November 1989, die Mauer und den Mauerfall aus ihren historischen Verankerungen reißt, springt leider entschieden zu kurz
Ich dachte: Ist der verrückt?
Passkontrollen eingestellt – Wie Oberstleutnant Harald Jäger am 9. November 1989 in Berlin mit der Öffnung der Grenze Weltgeschichte schrieb
Hüben wie drüben
Die Erinnerung an die Berliner Mauer ist auch eine Altersfrage, wie zwei Comics und eine illustrierte Anthologie zeigen
Das Gurken-Ding
VEB Obst, Gemüse und Speisekartoffeln in den achtziger Jahren. Auf dem Papier hat alles gestimmt. Wie die DDR trotz Planerfüllung zu Ende ging. Eine Räubergeschichte
Eine Sonntag-Redakteurin zeigt Arbeitshaltung
Ironie der Geschichte – der "Sonntag" veröffentlicht die erste Reportage vom Mauerfall in der gleichen Ausgabe wie die Reden von der Kundgebung am 4. November 1989
Bloß nicht aufhören
Elfriede Brüning hat vier Gesellschaftsformen erlebt. Sie galt immer als Unterhaltungsschriftstellerin, dabei hat sie für Happy Ends gar nichts übrig
SED-Opposition und 4. November 89
In der Ausgabe vom 19. 11. 89 dokumentiert der "Sonntag" Alexanderplatz-Reden vom 4. November. Zur Vorgeschichte dieser Kundgebung gehört nicht nur der Herbst 1989
Zwischen Vergolden und Einschwärzen
Immer wieder werden ganze Epochen im Rückblick vergoldet: Es war also nicht alles schlecht in der DDR – aber was war eigentlich gut?
Migration im Vordergrund
52. Internationales Dokumentarfilmfestival in Leipzig: Die Wanderungsbewegungen führen in die Breite, der filmische Diskurs über Immigration hat sich differenziert
So einer ist er nicht
Der Thüringer SPD-Chef hat die „große“ Koalition durchgesetzt. Christoph Matschies Stärke ist die Schwäche seiner Kritiker
War was?
Jana Hensel wurde mit "Zonenkinder" bekannt und wird seitdem immer nach der DDR gefragt. Mit Vorliebe an Jahrestagen. Dabei würde sie gern mal über etwas anderes sprechen
Das Gefühl haben, alles sei möglich
Annett Gröschner hat Erinnerungen an die größte, unabhängige Demonstration vor der Wende gesammelt, die am 4. November 1989 auf dem Alexanderplatz stattfand
Reißwolf des Vergessens
Am 17. Dezember 1989 veröffentlicht der "Sonntag" Aussagen von Demonstranten, die in der Nacht vom 7. zum 8. Oktober 1989 in Berlin/Ost verhaftet worden sind
Die wiedergefundene Sprache
Die legendäre, vielfach verklärte Demonstration vom 4. November 1989 war die letzte, in der es um einer Erneuerung der DDR ging – fünf Tage später fiel die Mauer
Lust und Verführung
Rolf Schneider baut seinen Roman „Marienbrücke“ aus historischen Infosteinen
Rolf Schneider nimmt sich das Thema Einheit vor
Drei Tage nach dem Mauerfall, im "Sonntag" vom 12. November 1989, schreibt der Schriftsteller Rolf Schneider über DDR-Sozialismus und Wiedervereinigung
Meine Berliner Mauer
Für einen sowjetischen Auslandskorrespondenten der Agentur "Nowosti" in Berlin war die Ost-West-Grenze ein Ort der Gratwanderung, die schon mit der Kindheit begann
Gespräch mit Bärbel Bohley
Zu den Sprechern der DDR-Opposition im Herbst 1989 gehört die Malerin Bärbel Bohley. Der "Sonntag" befragt sie November 89 zu ihrem Selbst- und Sozialismus-Verständnis
Enge des Konsensraumes
Ein Freitag-Forum hatte in Berlin seine Premiere. Man diskutierte über den Wahlkampf, Entpolitisierung und Afghanistan-Krieg, Links und Rechts, Ost und West