Deutschland
1957: Prinzip Holzhammer
Ein Kongress offenbart vor 60 Jahren den Bruch zwischen der DDR und dem Philosophen Ernst Bloch. Dessen Marxismus widersetzt sich jedem rein dogmatischen Zugriff
1957: Eine Bomben-Idee
Der polnische Außenminister Adam Rapacki legt der UN-Vollversammlung den Plan für eine atomwaffenfreie Zone in Mitteleuropa vor und erstaunt die Partner in Moskau
2007: Der Vorzeige-Fall
Erste Ausläufer einer Weltfinanzkrise erreichen mit der Sachsen LB einen Musterbetrieb im Osten. Sparkassengelder und der Verkauf in den Westen sorgen für die Rettung
Alles auf Anfang
Das Deutsche Historische Museum lässt der Oktoberrevolution so viel historische Gerechtigkeit widerfahren, wie sie verdient hat
Viel Schatten, wenig Licht
Die Vorratsdatenspeicherung ist fehlgeleitet und gefährlich – man sollte sie schnellstmöglich abschaffen. Ein Arbeitskreis macht sich dafür stark
Die Grenzen fließen
Die Nation ist künstlich, die Region ist natürlich. Erwiderung auf Heinrich August Winklers Essay „Europas falsche Freunde“
Bonner Wetter
Klimaschutz ist die soziale Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Doch die Politik verharrt im Nichtstun
Das abgespaltene Gute
Linke scheuen das Gespräch über die Religion. Doch der Glaube bietet eine Sprache, die universelle Probleme anspricht
Hai-Alarm bei H&M
Dauerstress für Betriebsräte, Arbeit auf Abruf: Unser Autor kämpft gegen die Praktiken der Mode-Kette hierzulande
1917: Über Kreuz mit Lenin
In ihrem Werk „Zur russischen Revolution“ legt sich Rosa Luxemburg mit den Bolschewiki in Russland an, ohne die „süße Schale“ der bürgerlichen Demokratie zu verteidigen
Wie rechts wird Deutschland?
Jede Woche prallen Welten und Weltanschauungen aufeinander, wenn Jakob Augstein und Nikolaus Blome aktuelle Geschehnisse reflektieren
Utopie vs. Dystopie
CDU, CSU, FDP und Grüne sondieren erst einmal. Wir wagen jetzt schon einen Blick in die Zukunft: Wer erhält welchen Job? Und was passiert dann? Hier sind zwei Szenarien
Selbstgefällige Ignoranz
Die Katalonien-Krise geht das vereinte Europa mehr an, als es der EU-Zentrale lieb ist. Brüssel müsste reagieren, statt zu negieren
„Die hohle Geste wird gebraucht“
Der israelische Historiker Moshe Zuckermann über Trump, Netanjahu und die Zielscheibe Iran
Einigkeit und Export
Jamaika ist kein erzwungenes Bündnis. Es wächst vielmehr zusammen, was zusammengehört. Die AfD kann sich freuen
Selbstzerstörer
Wie wir den radikalen Islamismus mitfinanzieren, zeigt Sascha Adamek in „Scharia-Kapitalismus“
Körperkapitalismus
Prostitution ist kein Markt wie jeder andere: „Mythos Sexarbeit“
Historie, hartgekocht
„Babylon Berlin“ erzählt das Ende der Goldenen Zwanziger als Fernsehkrimi der typisch deutschen Art
„Das Zeitfenster geht zu“
Die Linke kann Hoffnung schöpfen, sagt Horst Kahrs von der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Doch nicht ohne die SPD
Fünf Dinge, die anders besser wären
Der ÖPP-Minister Alexander Dobdrindt, Zyperns goldene Visa, Geld im Klo, Steuervermeidung in Europa und Darjeelings Tee-Pflücker im Streik
Vor Auschwitz
War der Genozid an den Herero und Nama eine Blaupause für den Holocaust? Ein Streitgespräch über Rassismus und Antisemitismus
Frankreich darf nicht zurückschrecken
Emmanuel Macron muss die richtigen Fragen stellen und neue ökonomische Theorien bemühen – ob mit oder ohne Wolfgang Schäuble als deutschem Finanzminister
Als es noch nach Macht und Testosteron roch
Vom gekränkten Oppermann bis zum totberatenden Lafontaine: In turbulenten Zeiten wie diesen fühlen sich die älteren Herren der Politik zu Wortmeldungen bemüßigt
Rechtsruck? A geh!
Von außen schaut Deutschland normaler aus, als einem lieb sein kann