Donezbecken

Wann ist ein Krieg reif für Verhandlungen?

Politik und Diplomatie müssen sich auf Verhandlungen im Ukraine-Krieg vorbereiten. Ansonsten dürfte das Verharren in einer Eskalationslogik zu einem lang andauernden, verlustreichen Zermürbungskrieg führen

Soldat in Tarnkleidung mit Gewehr in einem Schützengraben, schwarze Katze auf dem Grabenrand.

Donbass: Woran „Minsk II“ gescheitert ist

Russland verletzt die territoriale Integrität der Ukraine. Das Friedensabkommen „Minsk II“ hatte den Osten des Landes befrieden sollen – nicht nur Moskau hat dessen Vorgaben gebrochen

Lutz Herden
Ein ukrainischer Soldat betrachtet einen ausgebrannten Panzer in Butscha.

Gräueltaten in Butscha: „Sie wurden alle erschossen“

Erschossene Zivilisten auf den Straßen, Massengräber: Nach dem Rückzug russischer Truppen aus der Stadt Butscha offenbart sich ein Bild des Grauens. Russland werden Kriegsverbrechen vorgeworfen

Mehrere vertikale Streifen von Kartenfragmenten mit Städtenamen und Umrissen von Grenzen.

Völkerrecht: Für eine Welt der Regionen

Denken wir mal nach vorne: Ist die „territoriale Integrität eines Staates“ wirklich alternativlos? Wie könnte eine neue, friedliche Weltordnung aussehen?

„Fotos allein reichen nicht“

Der britische Fotograf Mark Neville arbeitete seit 2015 immer wieder in der Ukraine, inzwischen lebt er dort. Er hatte die Hoffnung, mit seinen Bildern verhindern zu können, was jetzt bittere Realität wurde. Wir erreichen ihn in Lwiw

Sergej Lawrow, der Sekundant

Russlands Außenminister Sergej Lawrow stand für den Dialog mit dem Westen. Seine Rhetorik jetzt aber zeigt: Der Krieg ist keine Selbstermächtigung Wladimir Putins, wie viele im Westen denken. Ein Porträt

„Solange wir beschossen werden, wehren wir uns“

Alisa harrt hoschschwanger in Kiew aus und hasst jetzt Wladimir Putin. Jurij lebt in Odessa und erschrickt bei der Nachricht über Waffenlieferungen aus Deutschland. Zwei Stimmen aus einem kriegsgeplagten Land

Der Rucksack steht gepackt im Flur

In Uschgorod im Südwesten des Landes wirkt die russische Gefahr lange Zeit weit weg. Doch schon vor Putins Invasion haben die Menschen hier Pläne für den Ernstfall gemacht. Besuch in einer Stadt, in der der Krieg näher kommt

Gewagter Schachzug

Wladimir Putins Entscheidung, die autonomen Republiken im Donbass anzuerkennen, zeigt vor allem eines: Der Westen hat sich selbst ausmanövriert und ringt um Fassung

Lutz Herden

Reich des Bösen

Die Dämonisierung der Großmacht im Osten ist so weit fortgeschritten, dass in Moskau von einer „Vorkriegszeit“ gesprochen wird. Die Situation in der Ukraine ist lange nicht so einseitig, wie westliche Medien sie darstellen

Abzeichen des Militärmanövers Rapid Trident 2021 mit Flaggen mehrerer Länder und Karte der Ukraine.

Wie 1962 in Kuba

Die Ukraine ist informell NATO-Staat – kein Wunder, dass Moskau reagiert

Lutz Herden
Wolodymyr Selenskyj trinkt aus einem Glas vor ukrainischen Flaggen.

Geht doch rüber!

Der ukrainische Präsident will auf ukrainischem Boden keine Russland-Sympathisanten. Deutschland sollte auf diese schockierenden Aussagen reagieren

Goldkrone und Einschusslöcher

Wie ein deutscher Youtuber einen 21-jährigen Zocker aus dem Donbass aus Versehen berühmt machte

Eine Person blickt auf einen blauen, rostigen Zaun mit Einschusslöchern. Im Hintergrund ein Haus mit Fenstern.

Zum Beistand entschlossen

Der Westen ist sich einig: Russland soll auf Truppen nahe der Grenze verzichten. Die Warnungen vor einem Angriff auf die „Volksrepubliken“ ignorieren sie derweil

Gedenkmauer mit Porträts von Soldaten und goldenen Kuppeln einer Kirche im Hintergrund.

Autoritäre Anwandlung

Präsident Selenski gibt den Hardliner und gängelt Russland-freundliche Politiker

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