Film & Serie
Blockbuster und Independent-Filme, Serien-Starts und Staffel-Vorschauen: Hier erfahren Sie, welche aktuellen Kino- und Streaming-Highlights sich wirklich lohnen – und welche man nicht unbedingt gesehen haben muss
Im Keller
Alles, was die dominante Nachrichtensemantik unterbricht, wäre derzeit eine produktive Störung. Zum Beispiel Peter Nestlers irritierender Agitprop-Kurzfilm von 1965
Kassieren und blamieren
Skandal im Land der Dichter und Denker: Das Bundesarchiv vernichtet historisches Filmmaterial laufend und in großem Stil
Die Jugend von gestern
Noah Baumbachs „Gefühlt Mitte Zwanzig“ stellt die Lebensstile verschiedener Generationen gegenüber – leider recht schematisch
Im Laufe der Zeit
In den "Kindern von Golzow" spiegelt sich der durch die „Einheit“ herbeigeführte gesellschaftliche Wandel und rückt manche DDR-Phobie von Besser-Wessis zurecht
1950: Akte 1384/43
Aus dem Exil zurückgekehrt, dreht Peter Lorre vor 65 Jahren seinen einzigen Film als Regisseur. „Der Verlorene“ fragt nach Schuld und Sühne im Nachkriegsdeutschland
Viel Freund, viel mehr
Wie wirtschaftliche Macht Kultur bedingt: die Folgen des wachsenden Videospielemarkts in China nach dem Ende des Konsolen-Verbots
„Taxi Teheran“ von Jafar Panahi: Am Steuer
Jafar Panahi steht unter Hausarrest. Mit „Taxi Teheran“ ist ihm ein Film gelungen, der souverän und humorvoll den Innenraum eines Taxis zum Kosmos seiner Lage macht
Sex gleich Tod
David Robert Mitchell spielt in „It Follows“ originell mit den Standards des Genres
Saisonrückblick
Welche „Tatort“-Folgen waren die schlimmsten? Was war das wertvollste Thema? Die Expertenumfrage zur ARD-Sonntagabendkrimi-Spielzeit 2014/15
Abfuhr für alle
Dietrich Brüggemanns Film „Heil“ will ein gesellschaftlicher Rundumschlag sein, erschöpft sich aber in den Affekten der Medienwelt
Seht Sautet
Die aktuelle Renaissance des Regisseurs Claude Sautet ist eine Wiederkehr des Verdrängten
Das kann doch weg
In „Terminator Genisys“ kämpft Arnold Schwarzenegger wieder gegen Geräte und sich selbst. Dass man darauf gewartet hätte, lässt sich nicht sagen
Abzug der Ehemänner
Sung-Hyung Cho erzählt in „Verliebt, verlobt, verloren“ deutsch-koreanische Familiengeschichte
Guck mal, wer da klopft
Adam Wingard, der Regisseur von „The Guest“, lässt sich als Teil einer neuen Bewegung im US-Indie-Genrefilm begreifen. Deren Filmsozialisation fußt auf der VHS-Zeit
Die Kommissionsmisere
Kultur ist gut, Wirtschaft ist besser: Grundsätzliche Überlegungen vor der Novellierung des Filmfördergesetzes
Was, wenn nicht weird
Veronika Franz und Severin Fiala inszenieren mit „Ich seh, ich seh“ Mutterschaftshorror ganz in Weiß
Wie sieht die Zukunft der Filmkritik aus?
Dominik Grafs Porträt des verstorbenen Michael Althen handelt auch von der Suche nach einem anderen Schreiben über den Film. Wie könnte dieses Schreiben morgen aussehen?
Am Ende stehen Fußnoten
David Steinitz hat eine „Geschichte der deutschen Filmkritik“ vorgelegt, in der kaum vorkommt, was doch ihr Gegenstand sein sollte: die klassischen Texte
Im Bett mit Obama
Washington galt einmal als Hollywood für Hässliche. Heute sind beide Kulturen im Grunde dieselben
Als die DEFA verschwand
In der beherzten Studie „Spätvorstellung“ werden Filme rehabilitiert, die am Ende der DDR entstanden
Harare Reloaded
Tsitsi Dangarembga ist die Verkörperung von kosmopolitisch. In Simbabwe kümmert sich die Künstlerin, Regisseurin und Autorin um die Zukunft eines ganzen Kontinents
Mängel der Geschichte
Christoph Hochhäuslers „Die Lügen der Sieger“ dreht sich um Manipulation, Macht und Medien. Die Story bleibt recht überschaubar
Beirut, Neukölln
Es war der Aufreger der vergangenen Wochen: Die fünfte Staffel des TV-Blockbusters „Homeland“ wird tatsächlich in Berlin gedreht!
Die endlose Nacht
Wie das Kino über das Leben siegt, nach dem es in Echtzeit sucht: Sebastian Schippers starker Film „Victoria“