Gerechtigkeit

Die unteren Elftausend

Die Pleite des Schlecker-Konzerns ist eine Sauerei. Dass es so weit kam, ist ein politisches Problem, kein wirtschaftliches

Deutschland, einig Herkunftsland

Joachim Gauck wirft in seiner Antrittsrede einen tiefen Blick zurück in die westdeutsche Geschichte. Doch um ein Präsident des 21. Jahrhunderts zu werden, braucht er Mut

Der zweite könnte bald erster Sieger sein

Nach den Wahlen gilt der Islam mehr denn je als ­Synonym für sozialen ­Ausgleich. Davon profitieren zunächst die Muslimbrüder, vor allem aber die radikaleren Salafisten

Die Freiheit des Hechtes

Jeder sei frei, zu tun, was er will? George Monbiot kritisiert, wie der Begriff wieder missbraucht wird, um Ungerechtigkeiten zu zementieren

Kritisiert, gelobt, vereinnahmt

Muss die Occupy-Bewegung Forderungen entwickeln? Geht sie an der Realität vorbei? Und ist Banken-Protest eigentlich links? Eine Schneise durch den Debatten-Dschungel

Letzte Chance für Gerechtigkeit

Viele NS-Opfer sind von Deutschland nie individuell entschädigt worden. Nun entscheidet der Internationale Gerichtshof

Moralische Kernschmelze

Der Westen erlebt sein soziales Fukushima. Die Gerechtigkeit steht auf dem Spiel. Wer wird siegen: die Demokratie oder der Kapitalismus?

Mubaraks neue Perspektive

Ein Ex-Präsident, der jahrzehntelang Oppositionelle auf die vergitterte Anklagebank trieb, sitzt nun selbst auf diesem Platz. Es geht um die Zukunft der arabischen Welt

Erst studieren, dann zahlen

Ein Bundesland nach dem anderen schafft die Studiengebühren wieder ab. Die Unis bangen um Geld – aber es gibt eine Alternative, die sogar gerechter wäre

Amerika nach Osama

Andrea LeBlanc verlor durch 9/11 ihren Mann. Doch sie jubelt nicht über Osamas Tod. Sie fordert Gerechtigkeit statt Rache - und ein Ende der Erosion der Bürgerrechte

Wie grün sind Sie?

Die Grünen sind erfolgreich wie nie. ­Abseits der Wahlurnen haben sie längst die kultu­relle Hegemonie errungen. Jeder ist ein bisschen grün. Ein Selbsttest

Weisheit ist wie eine Kamelleine

Kein arabisches Land hat sich so in Demokratie geübt wie der Jemen. Trotzdem steht Ali Abdullah Saleh vor dem Sturz. Woran misst man die Legitimität einer Regierung?

Weder Kosten noch Opfer gescheut

Ohne den Fernsehsender „Al Djasira“ wären die vom Umbruch erfassten Gesellschaften von Tunesien bis Bahrain kaum aus ihrer fatalistischen Lethargie erwacht

Freiheit, Gleichheit, Streikheit

Der Protest gegen die Ungerechtigkeit ist deshalb so schwach, weil er sich nicht verständlich machen kann. Ein Plädoyer für eine neue, progressive Sprache

Die Zeugin

Nedima R. hat vor zehn Jahren in Den Haag gegen ihre Peiniger ausgesagt. Ohne sie hätte es kein Urteil im Sinne der Menschenrechte gegeben. Aber wie lebt sie damit?

Die Sehne des Volkes

Vom sozialen Rebell zum Demokraten. Robin Hood ist wieder ein Gesetzloser ganz nach dem Zeitgeist. Das darf er auch, denn die historische Figur hat es nie gegeben

„Gute Erfahrungen mit der CDU“

Der Grüne Gerhard Schick über ­Koalitionen mit der CDU, die Grenzen der „Linken Mitte“ und die anhaltende Hoffnung auf eine solidarische Mehrheit

Vom Gerechten und vom Nützlichen

Droht jetzt wieder „zu viel Staat“? Nein. Aber einfach „mehr Staat“ ist als Erklärungsmodell auch zu einfach. Ein Versuch, die Wirtschatfskrise zu verstehen

Krisengipfel nach Mitternacht

Mit dem Zweiten debattiert man besser: Manchmal lohnt es sich, vor dem Fernsehen auszuharren. Das "Nachtstudio" lieferte den überzeugenden Beweis

Michael Angele

Was heute links ist

In der "Frankfurter Rundschau" beschrieb SPD-Chef Müntefering kürzlich, was für ihn heute links ist. Der Sozialwissenschaftler Mohssen Massarrat antwortet ihm

Ahmadinedschad schreibt Obama

Der Dialog zwischen Washington und Teheran ist keine Einbahnstraße. Auch der Iran bewegt sich, wie ein Brief von Präsident Ahmadinedschad an Barack Obama zeigt

Geld, Gewinn, Lottozahlen...

...oder Glaube, Liebe, Hoffnung? Margot Käßmann, Landesbischöfin in Hannover, über die Kirchen und die Finanzkrise, die Weltarmut und die Weltunordnung

Michael Jäger

Kreuz des Südens

Die katholischen Gemeinden Lateinamerikas, die schon immer mit den Bewegungen der Landlosen sympathisierten, verurteilen seit 40 Jahren den "Geldimperialismus"

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Stauffenbergstr. 13-14 | 10785 Berlin

Bis zum 23. August 2026!

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