Islam

Amerika nach Osama

Andrea LeBlanc verlor durch 9/11 ihren Mann. Doch sie jubelt nicht über Osamas Tod. Sie fordert Gerechtigkeit statt Rache - und ein Ende der Erosion der Bürgerrechte

Die Mythenmaschine stottert

Ein Aspekt der Guantánamo-Dokumente wurde bislang ignoriert: Sie räumen mit den hartnäckigsten Mythen auf, was die Reichweite und die Fähigkeiten von Al-Qaida betrifft

Der Scheich ist tot

Ob das „Netzwerk der Netzwerke“ den Tod Osama Bin Ladens überlebt, wird sich zeigen, aber Dezentralisierung war schon immer integraler Bestandteil seiner Strategie

Haben böse Menschen Humor?

Ein Gespräch mit Henryk M. Broder und Matthias Matussek über den deutschen Beitrag zum Welthumor und die Frage, warum die Bibel nicht lustig ist

Vom Süden kommt der Wind

Jede revolutionäre Gesellschaft zählt ihre Tage neu. Ein Augenschein aus einem Land der ­befreienden Energie und doch immer wieder aufflackernden Nervosität

Ein Regime wird belagert

Die Monarchie will sich mit gewaltigen finanziellen Zuwendungen und Sozialtransfers von Aufruhr und Revolution freikaufen, um so den Status quo einfrieren zu können

Doppelter Affront

Eine Burka beleidigt die Männer, ein Burka-Verbot beleidigt alle Bürger

Ein Aufstand wird aufgerollt

Saudi-Arabien interveniert in Bahrain unter dem Vorwand, religiöses Sektierertum der Schiiten und iranische Einflüsse zu bekämpfen. Das ist ein Spiel mit dem Feuer

Weisheit ist wie eine Kamelleine

Kein arabisches Land hat sich so in Demokratie geübt wie der Jemen. Trotzdem steht Ali Abdullah Saleh vor dem Sturz. Woran misst man die Legitimität einer Regierung?

Monarchie der 8.000 Prinzen

Das saudische Königshaus glaubt fest, jedem Ungehorsam gewachsen zu sein und einer möglichen Opposition nicht mit Reformen, sondern Geld den Schneid abkaufen zu können

Weder Kosten noch Opfer gescheut

Ohne den Fernsehsender „Al Djasira“ wären die vom Umbruch erfassten Gesellschaften von Tunesien bis Bahrain kaum aus ihrer fatalistischen Lethargie erwacht

Der kalte Frieden von Camp David

Udo Steinbach, langjähriger Direktor des Orient-Instituts, fordert nach dem Umbruch in Ägypten konstruktivere Verhandlungen der Isarelis mit den Palästinensern

Lutz Herden

Camerons „extremistische Ideologie“

Der britische Premierminister erteilt dem staatlichen Multikulturalismus eine Absage und greift die muslimischen Gemeinschaften scharf an. Was er damit bezweckt?

Rückgrat der Bewegung

Die älteste islamistische Organisation der Welt hat sich bisher bei den Unruhen in Ägypten nicht in den Vordergrund gedrängt. Wird sich das mit den Verhandlungen ändern?

Al Qaida in den Köpfen

Auch das autokratische Regime von Präsident Saleh wackelt. Überfluss gibt es nur an einem: an ­den Gründen für die Unzufriedenheit

Revolution auf Arabisch

Wenn sich die Nordafrikaner die Entscheidungsgewalt über ihre Zukunft zurückerobern, bieten sie ein überzeugenderes Beispiel für die arabische Jugend als jeder Islamist

Sie stinken vor Hass

Die wegen Blasphemie zum Tode verurteilte Christin Aasia Bibi kann dem Henker entgehen, aber auch dann wird sie von der Pogromstimmung in ihrem Heimatdorf bedroht sein

Ein Glas Wasser zum Ramadan

Das Land ist nicht von Verelendung heimgesucht. Um so ernster ist die augenblickliche Forderung der Protest- und Volksbewegung „Würde – Arbeit – Freiheit“ zu nehmen

Muslime und Indigene

Forcierter Wille zur­ Abgrenzung gegen den Westen: Orient und Südamerika sind sich in ihrer kulturellen Identitätssuche verblüffend ähnlich

Eine wahre und treue Tochter

Die neue Vorsitzende will den "Front National" vom Rand in die Mitte lotsen und für die Extremisten-Partei Wähler erschließen, die sich ihrem Vater bisher verweigerten

Sehnsucht nach dem Kalifat

Im Norden steht eine Widerstandsfront aus Taliban, der Partei Hezb-e Islami und usbekischen Jihadisten, die zum Muster einer Gesellschaft der Kriegserben werden könnte

Lutz Herden

Der Himmel über Haifa

Autoren aus Israel und der ganzen Welt plädieren für ein „Paradigma des Teilens“, um den Palästinensern endlich den Staat zu verschaffen, der ihnen zusteht

Koloniales Erbe

17 afrikanische Länder haben 2010 50 Jahre Unabhängigkeit gefeiert. Aber der Einfluss des Kolonialismus ist noch immer spürbar. Eine Spurensuche

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Hardcover, gebunden

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