Journalismus
Hier in der Kleinstadtredaktion
Die Zeitungsbranche ist in der Krise natürlich ein Trendthema. Mit "Zwischen den Zeilen" verarbeitet das Erste das Thema nun fiktional am Vorabend
On the road again
Die Fotografien von Alec Soth erinnern an die großartigen Reportagen von Truman Capote, Jack Kerouac oder Joan Didion
Wie die Gratis-Kultur das Internet verschlief
Es gab Zeiten, da wurde das iPad als Rettung aus der sich abzeichnenden Zeitungskrise gepriesen. Es hat nichts geholfen, aber das war keineswegs das Aus für Vorurteile
Zeitungskrise ja, aber wessen Zeitungskrise?
Seit gut zehn Jahren reden alle vom Zeitungssterben. Jetzt wird es richtig ernst. Was aber heißt das für die Journalisten und für die Leser?
Muslimische Gesellschaften sind komplex
Wir glauben zu wissen, was Islam bedeutet. Doch selbst viele Muslime wissen das immer weniger
Escortservice vom Dienst
Weil parlamentarische und mediale Kontrolle fehlen, führt der Verfassungsschutz ein Eigenleben. Mittels ausgesuchter Journalisten wird gezielt desinformiert
Ich schreibe langsam und schlecht
Der scheidende Intendant des HAU Matthias Lilienthal im Gespräch
Ist nicht meine Meinung
Kaum ein Fünftel aller Leitartikel in großen amerikanischen Tageszeitungen stammt von Frauen. Aber nicht nur, weil Männer sie blockieren
Zwei gegen das Imperium
Journalisten-Kritiker Julian Assange versucht sich im russischen TV nun selbst an dieser Rolle. Ausgerechnet Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah war sein erster Gesprächspartner
Sonnenkönig der Schmutzpresse
Rupert Murdoch startet die Herausgabe einer Sonntagsausgabe der "Sun". Die Medienoffensive wurde erstaunlich positiv aufgenommen - eigentlich besteht kein Grund zur Freude
"Was macht Journalismus aus?"
In London soll Licht in den Abhör-Skandal um Murdochs "News of the World" gebracht werden. Vor dem Ausschuss äußerte sich auch Guardian-Chefredakteur Alan Rusbridger
Das Panik-Orchester
Die Zeitungsverlage kämpfen gegen Blogger und öffentlich-rechtliche TV-Sender. Es geht ihnen um die Privatisierung des Internets
Das richtige Bild im Falschen
Kann man die Welt verbessern, indem man für Boulevard-Zeitungen als Fotograf arbeitet? Kai Horstmann sieht da keinen Widerspruch. Porträt eines Paparazzos mit Anspruch
Gutenberg für alle
Das Netz ist keine Bedrohung, sondern eine große Chance für den Journalismus – wenn man seine Möglichkeiten zu nutzen weiß
15 Monate Ruhm
Es ist Zeit für eine Zwischenbilanz: Können wir Wikileaks vertrauen? Sechs neue Bücher über die Enthüllungsplattform geben drei Antworten
Flattrhaft
Lebt der Traum vom Spendennetz? Eine Statistik zeigt, dass der Mikrobezahldienst Flattr in Deutschland flatterhaft genutzt wird – aber sich internationalisiert
Gegen die Megafone
"Die Medien haben die größte Kraft für Frieden auf der Welt" – ein Interview mit der Medienaktivistin Amy Goodman über Journalismus im Zeitalter der Monopole
Unser täglich Brot
Der Journalistikprofessor Volker Lilienthal über Abwehrkämpfe von Zeitungsverlagen gegen Blogger, Schwierigkeiten bei der Studentenmotivation und „Qualitätsjournalismus“
Und am Ende alle Fragen offen
Als neuartigen Journalismus hatte der Reporter Michalis Pantelouris seine "Live-Reportage" angekündigt, die er auf neon.de veröffentlichte. Was hat's gebracht?
Der Enthüllungskünstler
Julian Assange ist der Kopf der Enthüllungsplattform Wikileaks. Er glaubt, dass freie Informationen die Welt verändern. Und er legt sich besonders gern mit Mächtigen an
Ruck, zuck, historisch!
Geschichte to go: Der britische Historiker und Autor Antony Beevor kritisiert die Medien für ihre Verzerrung der künftigen Vergangenheit
Mit ein bisschen Hilfe von Netz-Freunden
Das Verhältnis zwischen Journalisten und Netzgemeinde ist schwierig. Aber einige Internet-Projekte suchen eine sinnvolle Verbindung zwischen Presse und Schwarmgeist
Sensation! Klatschblatt ermittelt!
Gestern abend wurde der journalistisch renommierte Pulitzer-Preis verliehen: Der "National Enquirer" hat ihn nicht bekommen, seine Nominierung war überraschend genug
Apple macht's vor
Die Nutzer überzeugen, für Online-Journalismus Geld zu bezahlen, ist das eine. Intelligente Bezahlsysteme zu entwickeln das andere. Dabei macht Apples I-Tunes vor, wie es gehen könnte