Judentum
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Warum gilt unsere jüdische Stimme nicht, wenn wir Vanessa Emde und die Linke verteidigen?
Nach dem Wahlerfolg der Linken in Berlin werfen SPD, Grüne und CDU der Partei Judenfeindlichkeit vor. Unsere Autorin hält dagegen: Die deutsche Erinnerungskultur schütze jüdisches Leben nicht. Ihre Belege reichen bis in die 1980er
Mark Mazowers Buch „On Antisemitism“ wird auf Deutsch bei Altneuland Press erscheinen
Wo beginnt und wo endet Antisemitismus, etwa: in der Linken? Zeit, das neue Buch des jüdischen Historikers Mark Mazower zu lesen, das den Bedeutungswandel des Begriffs beschreibt. Im nächsten Jahr erscheint es auch auf Deutsch
Zwei Wörter erklären, warum Menschen Kriege führen – dieser Philosoph hat sie gefunden
In der Ukraine und in Gaza wird gekämpft, und wer Verhandlungen fordert, gilt schnell als „moralisch schwach“. Schon 1923 beschrieb Martin Buber, was passieren muss, bevor ein Mensch einen anderen tötet. Was hat der jüdische Denker erkannt?
Omar Kamil zeigt, warum Antisemitismus kein Wesensmerkmal des Islam ist
Der Historiker und Politikwissenschaftler Omar Kamil widerspricht den einfachen Erklärungen und verfolgt ins seinem neuen Buch „Muslimischer Antisemitismus“ die politischen und historischen Quellen des weltweiten Judenhasses
Bischof Christian Stäblein: „Dieses Jahr am 7. Oktober ist es das erste Mal“
Heute gedenken Christen, Juden und Muslime in Berlins Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche gemeinsam der Opfer des Hamas-Überfalls auf Israel. Eingeladen hat der evangelische Bischof Christian Stäblein. Was ist diesmal anders? Ein Gespräch
Briefe nach dem Holocaust: „Durch ein Wunder lebe ich noch“
Robert Rozett und Iael Nidam-Orvieto versammeln Briefe jüdischer Überlebender, die von Verlust und Heimatlosigkeit nach der Befreiung erzählen
Emmi Stiegler: „Ich selbst habe noch keinen Antisemitismus in der Linkspartei erlebt“
Seit ihrem Wahlsieg in Berlin steht die Neuköllner Linke unter Beschuss: Sie dulde Judenhass, so der Vorwurf. Emmi Stiegler ist Jüdin, und hat in dem Bezirk kandidiert. Ein Gespräch
Eva Illouz zur AfD: Erhebt der deutsche Nationalsozialismus erneut seinen Kopf in Europa?
Eva Illouz blickt entsetzt auf den AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt: Was macht diesen deutschen Rechtsextremismus so viel erschreckender als andere in Europa? Die französische und jüdische Soziologin ruft zu einem mutigen Bündnis auf
Dana Vowinckel: „Mein Roman lässt sich sicher auch von rechter Seite instrumentalisieren“
Dana Vowinckel gehört zu den meistbeachteten Stimmen der deutschen Gegenwartsliteratur. Ihr Roman „Anton und Alma“ steht auf der Buchpreis-Longlist und erzählt von jüdischer Identität und der offenen Wunde des 7. Oktober. Eine Begegnung
Was Art Spiegelmans „Maus“ über jüdische Stimmen in der deutschen Nahost-Debatte lehrt
Israel-kritische jüdische Positionen wie die „Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost“ zu bedrängen, ist falsch: Es gibt keine Warte, die richtige oder falsche Schlüsse aus der Shoah ziehen lässt. Das zeigt Art Spiegelmans „Maus“
Brief an Israels rechtsextremen Minister Itamar Ben-Gvir: Wir zwei mizrachischen Juden ...
Juden aus dem Nahen Osten und Nordafrika wurden in Israel lange diskriminiert. Wie der heutige Sicherheitsminister ist unser Autor Mizrachi. Er erinnert sich an ihre erste Begegnung – und schreibt hier an den Rechtsextremen Itamar Ben-Gvir
Jüdischer Verein gewinnt gegen Verfassungsschutz: „Post-nazistischer Staat verfolgt uns“
Seit 2003 gibt es die „Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost“. Zuletzt stand der Verein im Verfassungsschutzbericht. Ein Interview mit dem Vorsitzenden Wieland Hoban über Palästina, Antisemitismus, Boykott – und seine Klage
Queere Kunst in der DDR? Von Resilienzen gegen homophobe Systeme
Die Ausstellung über queere Kunst in der DDR macht nicht nur sichtbar, wie vielfältig ostdeutsche Kunst ist. In Zeiten wachsender Homofeindlichkeit ist sie ein wichtiges Zeichen
Welt ohne Zuflucht: Susanne Heim beschreibt, wie Juden vor verschlossenen Grenzen standen
Zwischen 1933 und 1945 wurden Millionen zu Geflüchteten. Die Historikerin Susanne Heim zeigt in „Die Abschottung der Welt“, wie früh sich das Denken der Abschottung formierte – und warum ihre fundierte Analyse bis in die Gegenwart reicht
Zwischen Widerstand und Social Media: „Die Buchhandlung der Exilanten“ in Paris
Die legendäre Buchhandlung Shakespeare and Company ist heute ein Hit auf Instagram und bei Touristen. Uwe Neumahr erzählt in seinem Buch „Die Buchhandlung der Exilanten“ von diesem Ort – aber auch von Emigration, Vichy-Regime und der Boheme
Sie musste ihre Prosa vor den Nazis verstecken: Die Wiederentdeckung von Maria Lazar
Gelebte Literaturarchäologie: Ein Wiener Verlag macht die vergessene, jüdische Schriftstellerin Maria Lazar zur Schlüsselfigur seines Programms. Ihre wiederentdeckten Kurzgeschichten zeigen das ganze Können dieser großen Erzählerin
Antifa gegen Antifa in Leipzig: Droht Connewitz ein schwarzer Tag?
Verschiedenste Gruppen haben zu Protesten aufgerufen: Ein eskalierender innerlinker Szenestreit wird den alternativen Leipziger Stadtteil Connewitz am Wochenende in Ausnahmezustand versetzen. Wie das ausgehen wird, ist völlig unklar
Diese zwei Israelis haben den Altneuland-Verlag gegründet: „Hebräisch gehört zu Berlin!“
Dory Manor und Moshe Sakal haben einen Verlag für hebräische Literatur gegründet – ausgerechnet in Deutschland. Das hat es seit den 1940ern nicht mehr gegeben. Warum die zwei darin eine Art Exilregierung für die israelische Kulturwelt sehen
Lichter der Hoffnung: Chanukka feiern trotz Bedrohung
Über den jüdischen Alltag wissen christlich aufgewachsene Menschen in Deutschland nur sehr wenig. Unsere Autor*innen Sarah Levy und Monty Ott erklären, was Chanukka für sie bedeutet
1.654 antisemitische Vorfälle in Australien 2025: „Das Unvermeidliche ist eingetreten“
Australien verzeichnete bis September 1.654 antisemitische Vorfälle – dreimal mehr als in jedem Jahr vor dem Gaza-Krieg. Ein Rabbi fürchtete, dass solch ein Anschlag drohte
Jüdische Kulturtage Berlin: Den Geist sichtbar machen
Putten oder Bilderverbot: Welche Rolle die Schrift im Judentum spielt, zeigt derzeit das Stabi Kulturwerk in Berlin
Aus dem Judentum katapultiert: Wie Michael Moos seine jüdische Herkunft verbarg
Seit Jahrzehnten kennen sich unsere Autorin und der Rechtsanwalt und Politiker Michael Moos. Doch erst vor Kurzem erfuhr sie, dass er aus einer jüdischen Familie kommt. Warum hatte er das nie erwähnt?
„Franz K.“: War Kafkas Werk einfach nur Nabelschau?
„Er seziert sich selbst wie eine Fliege unterm Mikroskop“: Agnieszka Hollands Biopic „Franz K.“ wagt eine vielstimmige, liebevolle und kritische Auseinandersetzung mit Franz Kafka. Er kommt genau zur richtigen Zeit
Die Einstein-Protokolle enthüllen nicht nur das Liebesleben des Nobelpreisträgers
Johanna Fantova schrieb auf 62 Seiten mit, wie der berühmteste Physiker der Welt über Liebe, Israel, Atombomben und Papageien sprach. Sie war Einsteins letzte Liebe. Jetzt hat Peter von Becker daraus ein faszinierendes Buch gemacht
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