Kino
Zeug zur Ikone
Der chilenische Regisseur Pablo Larraín kreiert in „Ema“ eine ungestüme, mysteriöse Heldin
Bond-Ersatz gesucht
Die Lage ist lokal verschieden und nicht ganz hoffnungslos – auch ohne Hollywood-Ware
Aus nichts wird etwas
Regisseurin Carmen Losmann stellt in „Oeconomia“ das System von Verschuldung und Wachstum infrage
Wider Willen
„I Am Greta“ zeigt die Klimaaktivistin als Kämpferin gegen Windmühlen
Zwei Mädchen im Bus
In „Niemals Selten Manchmal Immer“ bleibt vieles unausgesprochen und ist doch glasklar
Misstrauen pflegen
In „Vergiftete Wahrheit“ kämpft ein beharrlicher Bürokrat gegen einen Chemiekonzern
Film „Zombi Child“: Leben mit Toten
Mit „Zombi Child“ setzt sich Bertrand Bonello von der kulturellen Aneignung des Mainstreamkinos ab
Einer muss das Arschloch sein
Oskar Roehler zeigt Rainer Werner Fassbinder als Wiederholungstäter
Der Slapstick-Copperfield
Armando Iannucci verfilmt Charles Dickens – mit Witz, Lockerheit und einem diversen Ensemble
In Abwicklung: Die DEFA und der Herbst 1990
Gleich mehrere Filmprojekte verschaffen der ostdeutschen DEFA im September 1990 gut ausgelastete Studios und eine trügerische Hoffnung auf Zeit
Direkt in die Seele
Roy Andersson dreht immer wieder den gleichen Film, nur ein wenig anders. Dieser ist besonders gut
Das US-Kino dominiert Venedig
In Italien fand das erste große Filmfestival seit der Krise wieder „physisch“ statt. Überraschungen blieben aus
Heimtückisch genial
Unserem Autor lässt der neue Charlie Kaufman-Film „I‘m Thinking of Ending Things“ keine Ruhe mehr. Spoiler-Anteil: 17%
Aus dem Schatten
Pedro Costas Film „Vitalina Varela“ ist Kolonialismus-Kritik in Form von Licht und Dunkel und leisen Monologen
Kluges Kino
Mit Projekten wie „Moonlight“ oder „Ramy“ setzt die Produktionsfirma A24 auf Anspruch und Risiko
Zum Betrüger berufen
In „Corpus Christi“ gibt sich ein Ex-Sträfling als Priester aus – seine Gemeinde ist begeistert
Tschüss, bis gestern
Christopher Nolans „Tenet“ soll als einziger Sommer-Blockbuster das Kino retten – und schafft so viel mehr
Obskure Bahnfahrt
Ein vermeintlicher Episodenfilm wird zum erzählerischen Labyrinth, zum Thriller voll schwarzem Humor und Ekel
Ode ans Kino
Prekäre Arbeit, Enteignung, Entfremdung: Anna Sofie Hartmann erzählt vom Bau eines Tunnels zwischen Fehmarn und Dänemark
Kino? Später ...
Fast alle Blockbuster werden wegen Corona verschoben – die Filmindustrie wird sich anpassen müssen
In Wehmut verbunden
Mika Kaurismäkis „Master Cheng in Pohjanjoki“ ist ein Feelgood-Movie mit interkulturellem Kitsch
Klunker im Brathuhn
Gero von Boehm interessiert sich für das Werk Helmut Newtons, nicht den Menschen
So nah, dass es wehtut
In „Waves“ erzählt Trey Edward Shults eine Familientragödie aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln
Der Liebhaber
Torsten Frehse weiß, dass die Krise für den Film auch dann nicht zu Ende ist, wenn die Kinos wieder aufmachen