Kolonialismus
Gefühlter Kolonialismus
Osteuropas Rechtsruck speist sich auch aus ungleichen Wirtschaftsbeziehungen zu Deutschland und dem Westen
Ein Film als Held
„Black Panther“ ist einer der größten Erfolge aller Zeiten. Wie kam es dazu?
„Alles Marionetten“
Als Mapuche fühlt sich Ingrid Conejeros vom Staat diskriminiert. Deshalb weigert sie sich zu wählen
Stolz ohne Thron
Wie umgehen mit dem Erbe des Kolonialismus? Anhand der Völkerschau 1896 macht das Museum Treptow es vor
Dreadlocks sind okay, weißer Junge!
Das Buch der Stunde will das Band zwischen Kultur und Identität kappen. Der Philosoph und Sinologe François Jullien sagt: „Es gibt keine kulturelle Identität“
Zehnfach verkehrt
„Wir schulden den Afrikanern und Arabern nichts“, sagt der Leipziger Jurist Thomas Rauscher. Eine Richtigstellung
Vor Auschwitz
War der Genozid an den Herero und Nama eine Blaupause für den Holocaust? Ein Streitgespräch über Rassismus und Antisemitismus
Hamburgs koloniales Erbe
Die erste Stadt in Deutschland will ihre Kolonialgeschichte näher beleuchten. Dazu sind ein Park und Studien geplant
Vorwärts und nicht verdrängen!
Der Favorit der Präsidentschaftswahl will Frankreich zu einer zu einer diversen, offenen Gesellschaft umgestalten. Es sind schwierige Zeiten für dieses Projekt
Deleuze träumt
Klaus Birnstiel hat das Standardwerk zum Poststrukturalismus geschrieben. Die Denktradition lebt – vor allem durch ihre Leitideen
Gott unterwerfen
Fethi Benslama hat mit radikalisierten Jungs aus der Banlieue gearbeitet. Sein Essay „Der Übermuslim“ erklärt deren Psyche
Fluss ohne Brücke
Warum der Kongo-Strom bis heute nicht nur zwei Staaten, sondern auch Völker und politische Kulturen teilt
Namenspaten
Ehrung Kürzlich hat die US-Navy sechs neue Öltanker nach Bürgerrechtlern benannt. Ob die Betroffenen sich darüber gefreut hätten, bleibt unklar. Unser Lexikon der Woche
"Ich habe ein Recht auf eigene Grenzen"
Burkini-Verbote in Europa führen zur Ausgrenzung von Musliminnen und verfestigen rassistische Denkweisen, sagt Dudu Kücükgöl im Interview
Starke Worte
Die Bundesregierung erkennt den Völkermord an den Herero mitnichten an
In Australien
Chloe Hoopers „Der große Mann“ überzeugt als packendes Justizdrama
Offene Fiktion
In „Occupy Schloss von Puttkamer“ überschreibt Pascale Obolo deutsche Relikte in Kamerun
Eine Frage des Niveaus
Zwei Bücher fragen: Ist es rassistisch, Entwicklungsstufen zu unterscheiden? Überhaupt von Ethnien zu sprechen?
Linke Reflexe
Martenstein hat wieder neokolonialistisch rumgequengelt und alle empören sich brav mit. Müssen wir über jedes reaktionäre Stöckchen springen, das uns hingehalten wird?
„Das ist ein riesiges Thema“
Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, reagiert auf die Kritik am Umgang mit dem Kolonialerbe im Humboldt-Forum
Meine Idee der Insel
Indra Wussow hat ein bekanntes Literaturstipendium auf Sylt geschaffen, heute engagiert sich die Literaturwissenschaftlerin in Südafrika
La Grande Motivation
Alain Finkielkraut und andere Denker suchen nach einer neuen Erzählung für das multikulturelle Land
Das nächste Mal als Staatsakt
Am Wochenende jährte sich zum 130. Mal der Auftakt der Kolonialisierung Afrikas in Berlin. Die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz erinnerte daran
Zweimal Wuppertal
Eine Filmreihe blickt 130 Jahre nach der Berliner Konferenz aus ungewohntem Winkel auf die Kolonialgeschichte