Kolonialismus

Nahaufnahme von braunen Dreadlocks, die zu einem Zopf gebunden sind.

Dreadlocks sind okay, weißer Junge!

Das Buch der Stunde will das Band zwischen Kultur und Identität kappen. Der Philosoph und Sinologe François Jullien sagt: „Es gibt keine kulturelle Identität“

Zehnfach verkehrt

„Wir schulden den Afrikanern und Arabern nichts“, sagt der Leipziger Jurist Thomas Rauscher. Eine Richtigstellung

Demonstrantin hält Plakat mit Bildnis der Nofretete und der Aufschrift

Vor Auschwitz

War der Genozid an den Herero und Nama eine Blaupause für den Holocaust? Ein Streitgespräch über Rassismus und Antisemitismus

Hamburgs koloniales Erbe

Die erste Stadt in Deutschland will ihre Kolonialgeschichte näher beleuchten. Dazu sind ein Park und Studien geplant

Vorwärts und nicht verdrängen!

Der Favorit der Präsidentschaftswahl will Frankreich zu einer zu einer diversen, offenen Gesellschaft umgestalten. Es sind schwierige Zeiten für dieses Projekt

Deleuze träumt

Klaus Birnstiel hat das Standardwerk zum Poststrukturalismus geschrieben. Die Denktradition lebt – vor allem durch ihre Leitideen

Gott unterwerfen

Fethi Benslama hat mit radikalisierten Jungs aus der Banlieue gearbeitet. Sein Essay „Der Übermuslim“ erklärt deren Psyche

Fluss ohne Brücke

Warum der Kongo-Strom bis heute nicht nur zwei Staaten, sondern auch Völker und politische Kulturen teilt

Enthüllung einer Gedenktafel mit einem Schiff und dem Namen

Namenspaten

Ehrung Kürzlich hat die US-Navy sechs neue Öltanker nach Bürgerrechtlern benannt. Ob die Betroffenen sich darüber gefreut hätten, bleibt unklar. Unser Lexikon der Woche

Starke Worte

Die Bundesregierung erkennt den Völkermord an den Herero mitnichten an

In Australien

Chloe Hoopers „Der große Mann“ überzeugt als packendes Justizdrama

Offene Fiktion

In „Occupy Schloss von Puttkamer“ überschreibt Pascale Obolo deutsche Relikte in Kamerun

Eine Frage des Niveaus

Zwei Bücher fragen: Ist es rassistisch, Entwicklungsstufen zu unterscheiden? Überhaupt von Ethnien zu sprechen?

Ein Mann mit Brille, langen Haaren und Bart lächelt. Im Hintergrund ein Monitor.

Linke Reflexe

Martenstein hat wieder neokolonialistisch rumgequengelt und alle empören sich brav mit. Müssen wir über jedes reaktionäre Stöckchen springen, das uns hingehalten wird?

„Das ist ein riesiges Thema“

Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, reagiert auf die Kritik am Umgang mit dem Kolonialerbe im Humboldt-Forum

Meine Idee der Insel

Indra Wussow hat ein bekanntes Literaturstipendium auf Sylt geschaffen, heute engagiert sich die Literaturwissenschaftlerin in Südafrika

La Grande Motivation

Alain Finkielkraut und andere Denker suchen nach einer neuen Erzählung für das multikulturelle Land

Das nächste Mal als Staatsakt

Am Wochenende jährte sich zum 130. Mal der Auftakt der Kolonialisierung Afrikas in Berlin. Die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz erinnerte daran

Zweimal Wuppertal

Eine Filmreihe blickt 130 Jahre nach der Berliner Konferenz aus ungewohntem Winkel auf die Kolonialgeschichte

Prunkvolle Holztreppe mit goldenem Geländer und Kronleuchtern in einem luxuriösen Interieur.

Die Lotsen gehen von Bord

Hinter der neuen Konfrontation zwischen West und Ost steht das alte Muster imperialer Politik. Wie lässt es sich überwinden?

Michael Jäger

Das vermaledeite N-Wort

Leider ratlos hinterlässt einen die „Kritik der schwarzen Vernunft“ des kamerunischen Politikwissenschaftlers Achille Mbembe

Bett eines Forschungsreisenden

Im Zentrum von Bianca Baldis Installation „Zero Latitude“ steht ein Koffer von Louis Vuitton – als Symbol für die Kolonialisierung

Empfehlung der Woche

Liefern

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Tomer Gardi

Hardcover, gebunden

320 Seiten

25 €

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Stephan Komandarev

Spielfilm, Sozialdrama

Bulgarien, Tschechien, Deutschland 2024

108 Minuten

Ab 19. Februar 2026 im Kino!

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Die lieben Nachbarn! Deutschland und Österreich

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Vom 21. Februar bis 17. Mai 2026

Vernissage am Freitag, den 20. Februar 2026!

Galerie Stihl | Waiblingen

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