Kongress der Vereinigten Staaten
Bitter für Obama
Der Präsident beugt sich Forderungen der Republikaner, geltende Steuersenkungen für Besserverdienende zu verlängern – sehr zum Leidwesen nicht weniger Parteifreunde
Bush war ganz anders
Mit seinen Memoiren "Decision Points" beschreibt sich der Ex-Präsident als unbedingter Freund der Diplomatie, dem nichts ferner lag, als in einen Irak-Krieg zu ziehen
Blockade drinnen und draußen?
US-Präsidenten, die den Kongress verlieren, kompensieren innenpolitischen Machtverlust für gewöhnlich, indem sie sich auf die Außenpolitik stürzen. Auch Obama?
Abschießen, stoppen, verlangsamen
Barack Obama und seine Demokraten müssen bei den Kongresswahlen den höchsten Mandatsverlust einer Präsidentenpartei seit Jahrzehnten verkraften
Obamas 2008 liegt weit zurück
Die Demokraten stecken herbe Verluste ein und müssen das Repräsentantenhaus aufgeben. Der Präsident wird nun kämpfen müssen, um noch regieren zu können
Kaffeekränzchen statt Massenbewegung
Alle reden von der Tea Party. Wo aber sind die Linken jenseits der Demokraten in den USA? Ein Überblick
Es zählt nicht nur, was gezählt wurde
Der gesellschaftskritische Anspruch der Soziologie hat sich nicht erledigt – eine Nachlese zum Frankfurter Jubiläumskongress
Operation Morgendämmerung
Private US-Firmen sollen landesweit Sicherheitslücken füllen, wie sie im Augenblick durch den Abzug der US-Kampftruppen entstehen
Die fossile Wolke
Unter der Meeresoberfläche verbergen sich noch Millionen Tonnen von Öl: Wie die US-Regierung die Katastrophe im Golf von Mexiko beschönigt
Supercop Fed
Ein Jahr hat Präsident Obama gebraucht, um seine Finanzmarktreform durch den US-Kongress zu bringen. Ob die Wall Street damit zu zügeln ist, wird sich zeigen
Düsteres Eingeständnis
Präsident Barack Obama verkündet in einer TV-Anprache, BP müsse nun das sprudelnde Öl auffangen. Angemessene Klimaschutz-Maßnahmen verkündet er nicht. Der BP-Kurs sinkt
Das verzeiht die Opposition nie
Barack Obama gelingt mit der Gesundheitsreform ein Jahrhundertwerk, bei dem ein harter Konflikt mit den Republikanern wie demokratischen Dissidenten auszuhalten war
Im Fadenkreuz der Tea Party
Eine aus allen Milieus der Vereinigten Staaten gespeiste Graswurzel-Bewegung putzt schon einmal die Waffen und wildert hemmungslos im Lager der Obama-Wähler
Die Klimagegner
Die Kritik an der Klimapolitik der USA nimmt zu. Auch Topterrorist Osama bin Laden spricht sich für eine ökologische Wende aus
Obama ist nicht Clinton
Bei seiner heutigen Rede zur Lage der Nation sollte der US-Präsident kein rhetorisches Schaulaufen veranstalten, sondern seine Gegner entschlossen angreifen
Unter Schock
Die Republikaner haben den Demokraten überraschend eine schwere Niederlage beigebracht. Auf Ted Kennedys Stuhl im Senat sitzt für Massachusetts fortan ein Republikaner
Mächtigster Gefangener der Welt
Barack Obama regiert seit nunmehr einem Jahr eine festgefahrene Nation, die ihren langfristigen Interessen nicht mehr zu dienen vermag
Ein einsamer Präsident
Der erste Amtsjahr von Barack Obama hat gezeigt: Seine Wahl war kein Mandat für einen Linksschwenk in der US-Politik, sondern nur eine Absage an den Konservatismus
Sie lässt Blut gefrieren
Die radikalen Konservativen bei den US-Republikanern setzen für die Präsidentenwahl 2012 auf eine Kongressabgeordnete und fünffache Mutter aus dem US-Staat Minnesota
Das Blatt wenden – oder abziehen
Der US-Oberkommandierende in Afghanistan macht seinem Oberbefehlshaber Barack Obama in Washington das Leben schwer und geht offen auf Konfrontationskurs
Obama in Gefahr
Das Weiße Haus befindet sich im Belagerungszustand, der sonst so instinksichere Präsident schiebt viele Entscheidungen vor sich her und verliert an Autorität
Minister Gates schießt quer
Das Pentagon reagiert auf Obamas Nulloption mit dem Entwurf einer Studie zur "erweiterten nuklearen Abschreckung", die die Atomwaffenpolitik neu bewerten soll
Terrain zurück gewinnen
In einer kämpferischen Kongress-Rede hat Barack Obama versucht, die Präsidentschaft wieder auf Kurs zu bringen. Abstriche an der Gesundheitsreform soll es nicht geben
Uribe heute, morgen – immer
In Kolumbien ist kein Politikwechsel in Sicht. Ganz im Gegenteil, Präsident Alvaro Uribe strebt durch eine Verfassungsänderung eine dritte Amtszeit an