Lateinamerika

Vier Männer stehen vor Fahnen. Von links: Hugo Chávez, Evo Morales, Lula da Silva, Rafael Correa.

Abgewürgte Aufbrüche

Der Neoliberalismus steckt tief in der Krise, doch gibt es eine Alternative? Die Bilanz linker Regierungen kann nur teilweise überzeugen

Luftaufnahme einer dicht bebauten Wohnsiedlung mit vielen identischen Mehrfamilienhäusern und grünen Dächern.

Die 20-20-Formel

1994 wollte ein Welttreffen in Kairo den Geburtenzuwachs global „stabilisieren“. 25 Jahre später ist das für die begonnene UN-Konferenz in Nairobi dringender denn je

Lutz Herden
Nahaufnahme von geflochtenen Haaren mit bunten Perlen.

Geflochtene Freiheit

Mit Graffitis arbeitet die Künstlerin Teca an schwarzer Identität. Die Zöpfe in ihren Bildern erzählen auch die Geschichte der Sklaverei

Pappfigur eines Mannes mit Stock sitzt auf orangefarbenem Sofa vor Bergmotiv.

„Enkel des Booms“

Michi Strausfeld denkt, dass wir gerade heute von lateinamerikanischer Literatur viel lernen können

Rückkehr zum Druck

Der Umgang der USA mit Venezuela erinnert an die alte Schweinebucht-Mentalität

Lutz Herden

Gut gemeint

Ecuador und Bolivien haben die Nachhaltigkeit in den Rang eines Staatsziels erhoben

Leander F. Badura
Vollmond scheint durch diffuse, gelbliche und dunkle Wolken.

Vollmond, Wolken

Erkundungsauftrag: Eine Anthologie versammelt 29 Autorinnen aus der ganzen Welt

Markenbewusster Macher

Vor der Präsidentenwahl am 19. November spricht vieles für einen Triumph des Milliardärs Sebastián Piñera

Tödlicher Machismo

Alle 16 Stunden stirbt eine Frau durch Männerhand. Dagegen erhebt sich die Bewegung „Ni Una Menos“ – und findet Spuren im politischen Erbe des Landes

Fidel Castro raucht Zigarre in seinem Büro in Havanna 1979.

Ein kubanischer Garibaldi

Fidel Castro verkörperte nicht nur die Revolution – sein Vermächtnis geht weit darüber hinaus

Frau mit Kapuze und Tuch vor dem Mund, hält Regenschirm, im Hintergrund Menschenmenge.

Nach dem Schock

Ein brutaler Sexualmord an einer 16-jährigen Schülerin in Argentinien hat Lateinamerika erschüttert

Der Schrei nach dem Schuss

Die FARC-Rebellen sind die letzten Vertreter einer Epoche der Guerilla-Aufstände in Lateinamerika

Zwei Kinder springen in einen Pool vor einer Favela in Brasilien.

Mehr Gleichheit ist möglich

Linke Regierungen haben in Lateinamerika gezeigt, dass die soziale Spaltung von Gesellschaften aufgehalten werden kann

Aufblasbare Figur von Hugo Chávez mit venezolanischer Flagge bei einer Demonstration.

Verpuffter Furor

Der „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ blieb ein alternatives Gesellschaftssystem schuldig

Lutz Herden

Form follows Fragen

Der Chilene Alejandro Arevana erhält den renommierten Pritzker-Preis

Der Globus poppt

Das CTM-Festival in Berlin präsentiert „Neue Geografien“ und entdeckt politische Motive wie nie zuvor. Aber nicht bei uns, sondern anderswo

Ende der linken Hoffnungen?

Die Wahlklatsche für Nicolás Maduro ist mit Argentinien bereits die zweite für eine linke Regierung in Lateinamerika. Schwenkt der Kontinent wieder nach rechts?

Xi Jinping und Wladimir Putin stehen Rücken an Rücken vor blauem Hintergrund.

Ein Plan B für die Zukunft

Zum Internationalen Währungsfonds und zur Weltbank gibt es durchaus Alternativen. Aber diese neuen Finanzinstitutionen scheuen noch die Konfrontation

„Durch und durch elitär“

Galit Eilat ist Kuratorin der aktuellen Biennale von São Paulo. Wie geht sie mit den Protesten in Brasilien um?

Christine Käppeler
Francis Fukuyama steht vor einer Allee mit Bäumen und Autos.

In Stein gemeißelt

Vor 25 Jahren sorgten die Thesen von Francis Fukuyama über das „Ende der Geschichte“ für Furore. Bald sollte sich zeigen, dass der Philosoph voreilig geurteilt hatte

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341 Seiten

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