Lateinamerika
Geflochtene Freiheit
Mit Graffitis arbeitet die Künstlerin Teca an schwarzer Identität. Die Zöpfe in ihren Bildern erzählen auch die Geschichte der Sklaverei
„Enkel des Booms“
Michi Strausfeld denkt, dass wir gerade heute von lateinamerikanischer Literatur viel lernen können
Rückkehr zum Druck
Der Umgang der USA mit Venezuela erinnert an die alte Schweinebucht-Mentalität
Gut gemeint
Ecuador und Bolivien haben die Nachhaltigkeit in den Rang eines Staatsziels erhoben
Vollmond, Wolken
Erkundungsauftrag: Eine Anthologie versammelt 29 Autorinnen aus der ganzen Welt
Femizide sind auch bei uns Fakt
Die Ermordung von Frauen ist ein strukturelles Problem, auch hierzulande. Allein 2016 wurden 357 Frauen getötet
Markenbewusster Macher
Vor der Präsidentenwahl am 19. November spricht vieles für einen Triumph des Milliardärs Sebastián Piñera
Tödlicher Machismo
Alle 16 Stunden stirbt eine Frau durch Männerhand. Dagegen erhebt sich die Bewegung „Ni Una Menos“ – und findet Spuren im politischen Erbe des Landes
Ein kubanischer Garibaldi
Fidel Castro verkörperte nicht nur die Revolution – sein Vermächtnis geht weit darüber hinaus
Nach dem Schock
Ein brutaler Sexualmord an einer 16-jährigen Schülerin in Argentinien hat Lateinamerika erschüttert
Der Schrei nach dem Schuss
Die FARC-Rebellen sind die letzten Vertreter einer Epoche der Guerilla-Aufstände in Lateinamerika
Mehr Gleichheit ist möglich
Linke Regierungen haben in Lateinamerika gezeigt, dass die soziale Spaltung von Gesellschaften aufgehalten werden kann
Verpuffter Furor
Der „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ blieb ein alternatives Gesellschaftssystem schuldig
Form follows Fragen
Der Chilene Alejandro Arevana erhält den renommierten Pritzker-Preis
Der Globus poppt
Das CTM-Festival in Berlin präsentiert „Neue Geografien“ und entdeckt politische Motive wie nie zuvor. Aber nicht bei uns, sondern anderswo
Ende der linken Hoffnungen?
Die Wahlklatsche für Nicolás Maduro ist mit Argentinien bereits die zweite für eine linke Regierung in Lateinamerika. Schwenkt der Kontinent wieder nach rechts?
Ein Plan B für die Zukunft
Zum Internationalen Währungsfonds und zur Weltbank gibt es durchaus Alternativen. Aber diese neuen Finanzinstitutionen scheuen noch die Konfrontation
„Der Süden, ein Horizont der Möglichkeiten"
Pedro Páez Pérez ist Ökonom und leitet die Marktaufsichtsbehörde Ecuadors. Er wirbt für eine Allianz zwischen Lateinamerika und dem kriselnden Europa
„Durch und durch elitär“
Galit Eilat ist Kuratorin der aktuellen Biennale von São Paulo. Wie geht sie mit den Protesten in Brasilien um?
In Stein gemeißelt
Vor 25 Jahren sorgten die Thesen von Francis Fukuyama über das „Ende der Geschichte“ für Furore. Bald sollte sich zeigen, dass der Philosoph voreilig geurteilt hatte
Ein ewiger Linker: Gabriel García Márquez
Mit seinem Roman Hundert Jahre Einsamkeit erlangte Gabriel García Márquez Weltruhm. Er selbst bezeichnete sich stets als Sozialist und bestritt Kommunist zu sein.
Little Big Data
Ich bin der Musikant mit Taschenrechner in der Hand: Über immer mehr Nutzungsdaten der eigenen Musik zu verfügen, hilft nicht unbedingt, bessere Musik zu machen
Kryptographie als Waffe
Eine starke Verschlüsselung im Internet ist unverzichtbar, damit Staaten ihre sensiblen Daten schützen können, meint Wikileaks-Sprecher Julian Assange
Die Doppelmoral des Eurozentrismus
Ecuadors Präsident Rafael Correa ist nicht weiter erstaunt, wie unterschiedlich Menschenrechte und Meinungsfreiheit in Lateinamerika und Europa wahrgenommen werden