Nahostkonflikt

Der Nahostkonflikt in der Region Palästina begann zu Beginn des 20. Jahrhunderts zwischen Juden und Arabern und dauert bis heute an

Überhitzte Debatte

Die Spekulationen über einen israelischen Militärschlag gehen weiter. Dabei wäre mit verheerenden Schäden für die Weltwirtschaft zu rechnen und die Diplomatie ausgebremst

Abgeschlagene Minderheit

Die Aufnahme Palästinas als 195. Mitglied der UNESCO ist ein Indiz dafür, wie sich dessen Staatlichkeit international durchsetzt, auch wenn die USA weiter bremsen

Lutz Herden

Das Scheitern der Neocons

Bilanz: Durch den Sturz Saddam Husseins und die verheerenden Jahre der amerikanischen Besatzung hat Teheran heute einen stärkeren Einfluss im Irak als die Vereinigten Staaten

In inniger Feindschaft verbunden

Zu Beginn der Präsidentschaft Obamas schien eine Normalisierung der Beziehungen durchaus möglich. Mit der Botschafter-Affäre ist sie definitiv gescheitert

Lutz Herden

Die Wunden für einen Tag geheilt

Der Gefangenenaustausch mit Hamas an sich ist noch kein Impuls für neue Verhandlungen. Er bestätigt eher die bestehende Konfrontation im Nahost-Konflikt

Ein Tausendstel Hoffnung

Was man vom Gefangenenaustausch zwischen Hamas und Israel auch halten mag – er zeigt, dass beide Seiten zu Zugeständnissen und einer Einigung in der Lage sind

Washingtoner Komplott

Der vereitelte Anschlag auf den saudischen Botschafter in Washington wirft viele Fragen auf. Die iranische Al-Quds-Einheit geht eigentlich nicht so unprofessionell vor

Keine Kavallerie am Horizont

Eine gegen Präsident Assad gerichtete UN-Resolution ist am Veto Chinas und Russlands gescheitert, denen die NATO-Intervention in Libyen noch in den Knochen steckt

Fremd im Hause des Propheten

Moskau verliert durch den Sturz Muammar al-Gaddafis in Libyen und die andauernde Staatskrise in Syrien weiter an Einfluss im arabischen Raum

Nächste Runde im Trauerspiel

Wie auch immer Deutschland am Ende im Sicherheitsrat votiert – die Nahost-Politik der Bundesregierung bleibt widersprüchlich und schadet den selbsterklärten Zielen

Im Namen der Rose

Es ist die erste Tournee des Freedom Theatre nach dem Tod von Juliano Mer Khamis. Im Anschluss redete das Publikum dann auch lieber über Politik als über die Vorführung

Maxi Leinkauf

Zwei Seiten eines Dilemmas

Palästina will von der UNO als Staat anerkannt werden. Israel läuft dagegen Sturm. Im Dialog mit Guardian-Lesern begründen beide Seiten ihre Positionen

Israel braucht Palästina

Die Anerkennung Palästinas würde einen unlösbaren Konflikt zwischen einem Staat und einer Be­freiungsbewegung in einen handhabbaren Disput zwischen zwei Staaten verwandeln

Mahatma Gandhi in Ramallah

Die Palästinenser wollen kommende Woche von der UNO als Staat anerkannt werden. Martin Reeh war im Westjordanland und hat sich im Vorfeld des Entscheids umgehört

Schrille Töne aus Ankara

Die türkische Regierung benutzt ihre Abrechnung mit Israel wie ein Schwungrad, um sich auf der arabischen Straße in Szene zu setzen

Die Chance der Diplomatie

Großbritannien kommt im Streit über die Anerkennung Palästinas eine Schlüsselrolle zu. Eine Ablehnung würde die Fatah schwächen und Europa diskreditieren

Bedauernswertes Israel

Der Regierung Netanjahu gingen mit dem Arabischen Frühling Partner in der Region verloren. Bisher fehlt es ihr am Willen zur Realpolitik, um sich darauf einzustellen

Lutz Herden

Hang zum Überzeugungstäter

Die Islamisierer des Dschihad und die Demokratisierer aus dem Westens ähneln sich nicht nur in ihren Konzepten. Beide profitieren von Gewalt

Der große Knall

Ein Jahrzehnt nach dem 11. September 2001 ist der Arabische ­Frühling um einiges wichtiger als die Tötung von Osama bin Laden durch ein Sonderkommando der US-Armee

Der 11. September und die Folgen

Über die Terroranschläge wurde viel geschrieben. Die Perspektive der arabisch-muslimischen Welt blieb weitgehend außen vor. Der "Freitag" widmet ihr nun eine Sonderausgabe

Ein neues Mare Nostrum

Lange blieb das ­säkulare arabische Denken von den Europäern sträflich unbeachtet. Das könnte sich nun endlich ändern

Freigelegte Sedimente

"Über Lyris willst du schreiben? Tja, da bist du zu spät gekommen": Der Jerusalemer Kreis versammelt die ­letzten deutschsprachigen Autoren aus der Generation Paul ­Celans

Einstieg in die Restlaufzeit

Soziale Massenproteste von Chile über Israel bis Spanien deuten auf ein Ende des bisherigen Kapitalismus hin. Doch klare Alternativen werden nicht erkennbar

Land der begrenzten Unmöglichkeiten

Nach dem Zwischenfall im Sinai kann Benjamin Netanjahu im Konflikt mit den Palästinensern im Gazastreifen die Flammen zum Lodern bringen oder klein halten. Ganz, wie er will

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