Nordirland

Tolerierte Intoleranz

Die Paraden des protestantischen Oranier-Ordens provozieren die gewaltsamsten Reaktionen seit langem. Diesmal spielt auch der Bloody-Sunday-Report eine Rolle

Die Überlebenden und die Toten

Nach der Entschuldigung des britischen Premiers Cameron für das Massaker im nordirischen Derry Anfang 1972 brennt in den Angehörigen der Wunsch nach Gerechtigkeit

Zerbrochenes Kaleidoskop

Großbritannien steht nach den Wahlen vor einer neuen Phase der Politik. Die Bilanz nach dreizehn Jahren Labour an der Regierung ist durchwachsen

Alle lügen, nur ich nicht

Korruption, Gedächtnisschwund, Sexgeschichten – warum stehen dadurch gerade jetzt altgediente Versöhnungs-Politiker und Anhänger des Karfreitagsabkommens unter Druck?

Freund des achtbaren Remis

Der US-Nahost-Beauftragte ist ein geduldiger Mann. Genau der richtige für Obamas Friedenspläne. Diese Woche ist er wieder auf Mission in Israel und Palästina

Die Zeit arbeitet für die Taliban

Die militärisch oktroyierte Stiftung von Frieden und Demokratie klappt seit Jahrzehnten nicht, wird aber wie in Afghanistan oder im Irak trotzdem fortgesetzt

Irgendwer gräbt immer eine Waffe aus

Bombenalarme, Brandsätze, Todesdrohungen: Noch scheint der Friedensprozess auf der Insel trotz der Zwischenfälle stabil, doch unter der Oberfläche gärt es

Diese Morde sind keine politischen Taten

Die Regionalregierung aus Katholiken und Protestanten in Nordirland bemüht sich energisch, nach den Attentaten keine Krise des Friedensprozesses herbeizureden

Ehrenhaftes Patt

Von Nordirland lernen heißt vor allem - Nur mit Hamas wird es Frieden geben

Lutz Herden

Nicht ganz geheuer

Eine ruhige Marschsaison geht zu Ende. Aber ist die britische Armee wirklich abgezogen?

Zehn Tage bis Ultimo

Nach den Regionalwahlen wartet alles auf den "Historischen Kompromiss" zwischen Sinn Féin und Ian Paisleys Hardlinern von der DUP

Tanz an der Kante

Wieder einmal haben Unionisten und Republikaner ein "letztes" Ultimatum aus London verstreichen lassen

Das Kinn auf der Brust

Ehemalige politische Gefangene - ob Loyalisten oder Republikaner - werden bis heute wie Kriminelle behandelt

Das vorletzte Spiel

Die Republikaner wollten ihrem Erzfeind Ian Paisley ein außergewöhnliches Geschenk machen. Sie deuteten eine Auflösung der IRA an

Blair und Ahern unter Zugzwang

Gerry Adams, Präsident der Sinn Féin-Partei, über die Vertragspflicht der Regierungen in London und Dublin, Reverend Ian Paisley in die Schranken zu weisen

Pflug und Sterne

In seiner Dauerkrise besteht die Verlässlichkeit des Friedensprozesses

Lutz Herden

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