Recep Tayyip Erdoğan

Drei Männer in Anzügen, einer hält einen Pokal, die anderen treten.

Spielfeld der starken Männer

Die EM findet erstmals quer über den Kontinent verteilt statt. Das milliardenschwere Event bietet für Autokraten und Nationalisten eine perfekte Bühne

Mitten im Wahnsinn

In Berlin steigen die Zahlen, die Stadt bekommt das Virus nicht in den Griff. Immer mehr Menschen reagieren genervt

Menschenmenge jubelt, eine Person hält HDP-Flagge hoch, viele zeigen Friedenszeichen.

Erdoğans Verfolgungsfuror

Das Ausmaß der Repressionen ist immens, Heiko Maas will aber nach wie vor „Licht und Schatten“ sehen

Aserbaidschanische Flagge weht über einer alten Steinbrücke am Fluss Aras, mit Hügeln im Hintergrund.

Der große Verlierer

Für Teheran ist der Ausgang des Krieges zwischen Armenien und Aserbaidschan ein Desaster – auch weil er die Diskriminierung der turkstämmigen Bevölkerung offenbart

Taube fliegt durch schwarzen Rauch vor blauem Himmel.

Auf dem Weg zum Faschismus

Erdoğan führt einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg. Ich erwarte von Türk*innen in Deutschland nicht Distanzierung, aber Positionierung

Ende der Schonfrist

Frankreich macht es vor: Ein Verbot der „Grauen Wölfe“ ist auch hierzulande längst überfällig

Erbsünde und Versöhnung

Pascal Bruckners „Der eingebildete Rassimus“ strotzt vor Klischees. Es ist das Potpourri eines gekränkten 68ers

Menschen protestieren mit Schildern wie

Der Plan Moria 2.0

Die EU-Kommission arbeitet an einer Reform des Asylsystems. Die Pläne machen wenig Hoffnung

Bis zum letzten Mann?

Das NATO-Großmanöver „Defender“ wurde abgesagt. Wie geht es weiter in Syrien?

Letzte Ausfahrt Idlib

Präsident Erdoğan will, dass sein Land die Folgen der gescheiterten Syrien-Politik des Westens nicht allein tragen muss

Finale in Idlib

In der Nordprovinz zeigen sich die Grenzen der Türkei, die Präsident Erdoğan im Nahen Osten gern als Regionalmacht etabliert hätte

Lutz Herden

Ausgelöschte Frauen

Kurdische Kämpferinnen halfen mit, den IS zu besiegen. Nun sind sie bedroht wie nie

Karte der kurdischen Gebiete im Nahen Osten mit Markierungen in der Türkei, Syrien, Iran und im Irak.

Niemand hält sie auf

Dem türkischen Einmarsch in Nordsyrien könnte ein jahrelanger Guerillakampf und die anhaltende Destabilisierung der Region folgen

Recep Tayyip Erdoğan und Jens Stoltenberg schütteln sich die Hände vor einem blauen Banner mit der Aufschrift

Erdoğan muss zum Rapport

Beim Jubiläumstreffen in London ist die Militärallianz auf viel Selbstvergewisserung, aber auch einen Minimalkonsens mit der Türkei bedacht

Lutz Herden
Karte von Syrien mit Einflusszonen: Türkisch (rosa), Kurdisch (blau), Assad (orange), Dschihadistisch (grün), Sunnitisch (gelb).

Ein Modell auf Probe

An Russland gibt es bei internationalen Entscheidungen kaum mehr ein Vorbeikommen, wie der Gipfel mit der Türkei in Sotschi zeigt. Welche Strategie verfolgt Putin?

Flüchtlingsfamilie sitzt vor Zelten, ein Junge blickt nachdenklich.

Auch Zusehen tötet

Ob durch Waffenlieferungen, den Flüchtlingsdeal oder die NATO: Deutschland ist längst am Kriegsgeschehen beteiligt. Die Frage ist nur: Auf welcher Seite will man stehen?

Recep Tayyip Erdoğan spricht vor türkischen Fahnen.

Verdammt mutig

Die EU-Außenminister hätten besser auf jede Erklärung verzichtet, statt Ankara wegen der Syrien-Invasion mit windelweicher Vorsicht anzugehen

Lutz Herden
Zwei Panzer auf einem Tieflader, im Hintergrund ein Soldat.

Erdoğan riskiert viel

Sein Angriff auf die Kurden konfrontiert den türkischen Präsidenten mit zahlreichen Unwägbarkeiten

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