Sowjetunion
Wandel durch Abschreckung
Feinde schaffen mit noch mehr Waffen: Das Bündnis tut, was Trump sich wünscht
Spätantike Hipster
Was schreiben die da so im Gastland der Buchmesse? Wir haben Menschen gefragt, die es wissen müssen, da sie sich mit georgischer Literatur intensiv befasst haben
Loch ohne Boden
Auch die jetzt beschlossene Reform wird die Probleme der Rentenfinanzierung nicht befriedigend lösen können
Einmischen, eingreifen – wer darf was?
Das Völkerrecht bietet bei diesem Konflikt eine gute Orientierungshilfe
Gute Befreier, böse Befreier
Der Bürgerkrieg scheint entschieden. Dafür ausschlaggebend ist Russlands Gewinn an geopolitischer Statur
Schon aus Prinzip
Der Krieg hat das Dorf Saizewo geteilt. Doch die Bewohner lassen sich nicht davon abhalten, die Gärten ihrer Datschen zu bestellen
Was lief da mit der Seghers?
Hasso Grabner war Häftling, Generaldirektor, Autor. Seine erste Biografie macht Lust auf eine bessere
1968: Scheiden tut weh
Die Kontroverse um ein nationales Sozialismus-Modell der ČSSR weckt die Leichen im kommunistischen Keller. Der Eurokommunismus bringt sie bald endgültig zum Tanzen
Zu kurzer Sommer
Lange bevor kühler Beton instagramtauglich wurde, fotografierte Ursula Schulz-Dornburg die betörende Trostlosigkeit verfallender Bushaltestellen
1948: Auschwitz war gestern
Im Nürnberger Prozess gegen die IG Farben gibt es milde Urteile. Sie entlasten einen Konzern, der mit Hilfe der SS Fabriken betrieb, in denen Häftlinge versklavt wurden
1948: Stunde eins
Die westlichen Besatzungsmächte betreiben mit der D-Mark eine Abgrenzung von der sowjetischen Besatzungszone. Die Einführung der Ostmark ist die Reaktion
Osttribüne
Die WM findet in einem Teil der Ex-Sowjetunion statt, in dem viele Klubs Dynamo hießen. Warum eigentlich? Ein Lexikon der Herausgeber von „Der Osten ist eine Kugel“
1968 war, bevor die 7.000 Panzer kamen
Vor 50 Jahren wurde mit dem Manifest der 2.000 Worte ein radikaler demokratischer Aufbruch gewagt. Ein Gastbeitrag von Katja Kipping
Profis der Gewalt
In Russland sind die Hooligans brutaler als irgendwo sonst – und stramm rechtsradikal
1958: Delle im Denken
Sozialistische Staaten setzen im Wettbewerb der Systeme auf das ökonomische Einholen und Überholen. Man übersieht, dass die dafür notwendigen Triebkräfte fehlen
Artgerechte Diplomatie
Minister Heiko Maas muss als Kind des atlantischen Zeitalters die Frage beantworten, wie Deutschland mit dessen Ende umgeht
1968: Skeptische Brüder
Der „Prager Frühling“ setzt auf Reformen und schreckt die Bruderparteien der KPČ. Sie sehen den Sozialismus akut bedroht. Ein gemeinsamer Brief soll Prag umstimmen
Besiegen und schonen
Warum waren die Umstürze im Namen von Karl Marx so blutig? Und was folgt daraus für die Überwindung des Kapitalismus heute? Hannah Arendt kann weiterhelfen
Spiel ohne Regeln
Die Krise zwischen dem Westen und Russland ist nicht mit dem Kalten Krieg vergleichbar, sie geht tiefer
1958: Großer Bruder
Der sowjetische Parteichef Chruschtschow wird Entwicklungshelfer der DDR-Wirtschaft und billigt Reformen, mit denen Walter Ulbricht die Zentralisierung überwinden will
Die Lehre der Knüppel
Am Tag, als Benno Ohnesorg stirbt, raucht unser Autor zu viele Gauloises, bei der Demo am Tegeler Weg schmeißt er noch keinen Stein, und im Audimax stockt ihm der Atem
Danke EU! Danke NATO!
Was für eine Farce! Zeitgleich mit den NATO-Sanktionen gegen russische Diplomaten wird von deutschen Behörden die Bauerlaubnis für die Gaspipeline Nord-Stream II erteilt
Deutsche Europapolizei
So sehr man sich auch auf EU-Regeln beruft, die Festnahme von Carles Puigdemont ist ein politischer Vorgang. Deutschland wird damit zu einem der Konfliktbeteiligten
Die Logik der Eskalation
Giftmord und Propaganda. Konflikte dieser Art können ein Stadium erreichen, das sich der Beherrschbarkeit entzieht. An den Kalten Krieg erinnert dies eher weniger