Sowjetunion
Süchtig nach dem Stoff
Vladimir Sorokins neuer Roman „Telluria“ ist abermals eine abgedrehte Mischung aus Mittelalter und Science-Fiction
Mit dem Schlimmsten rechnen
In Moskau wird soziale Krisenprävention betrieben und so mancher Bunker aus Sowjetzeiten wieder hergerichtet
Sich stets treu geblieben
Mit Egon Bahr verliert die SPD ihren profiliertesten und originellsten Sicherheitsexperten, der von kleinen Schritten mehr hielt als von großen Reden
Manifestationen der Macht
In der russischen Stadt Nischni Nowgorod wird der sozialistische Klassizismus der Stalin-Ära wiederentdeckt. Es ist ein ambivalentes Erbe
Kalte Schlucht, schwarzes Gold
Trotz des Bürgerkrieges fördern in der „Volksrepublik Donezk“ die Bergwerke Steinkohle und beliefern die Ukraine
Wiener Schnitzel oder Kotelett Kiew
Die postsowjetische Republik ist durch Korruption und Machtkämpfe zerrissen. Sie pendelt zwischen der EU und Russland
Eine zweite Befreiung
Statt zum 70. Jahrestag des Kriegsendes Moskau zu boykottieren, sollte es endlich eine europäische Sicherheitsstruktur mit Russland geben
Die Faust im Dach
In Debalzewe tragen viele stets eine Tasche mit den wichtigsten Dokumenten bei sich. Sie wollen auf alles vorbereitet sein
Wie soll man da weiterleben?
Heinz Reins Roman „Finale Berlin“ beschreibt das Kriegsende in Berlin aus der Sicht eines antifaschistischen Deserteurs
Sowjets im Weltall
Erstes Buch ein Bestseller, zweites Buch verboten: der russische Schriftsteller Iwan Jefremow
Bring mir das Bild vom besiegten Berlin
Im Pariser Mémorial de la Shoah ist die Befreiung Europas aus sowjetischer Sicht zu sehen
1955: Persilschein für alle
Vor 60 Jahren wird der Staatsvertrag zur „immer währenden Neutralität“ Österreichs geschlossen. Er entlastet das Land auch von seiner NS-Vergangenheit und Kriegsschuld
Verbrannte Geschichte
Es sind nicht zuletzt die weiter auseinander driftenden Geschichtsbilder, die zum 70. Jahrestag des Kriegsendes zu einem geteilten Gedenken führen
Und dann: der Schrecken
Eine Begegnung mit der 93-jährigen Bestsellerautorin Valentīna Freimane aus Lettland, einer Flüchtenden auf Lebenszeit
Die Front in den Köpfen
In der Hafenstadt Mariupol kann sich entscheiden, ob der Waffenstillstand hält oder der Bürgerkrieg mehr als den Donbass erfassen wird
Geteilter Himmel
Russland zu schneiden, der Feier und Militärparade zum Tag des Sieges am 9. Mai in Moskau nicht die Ehre zu geben, beseelt die meisten EU-Regierungen. Ein fatales Signal
Schwer verwunden
Fünf Jahre nach dem Flugzeugabsturz von Smolensk könnten die Beziehungen zu Russland kaum schlechter sein
An den Mauern des Kreml
Russland ist ein gespaltenes Land. Die Mehrheit hat Frieden mit Präsident Putin gemacht. Aber das Zusammenspiel zwischen Staat und Gesellschaft funktioniert nicht mehr
"Ich wollte eigentlich kein Künstler werden"
Dmitri Vrubels Bilder sind provokant und nicht immer leicht verdaulich. Der russische Künstler lebt in Berlin. In seine Heimat will er nicht mehr zurück
1967: Tante Alice
Das US-Magazin „Ramparts“ sorgt für spektakuläre Enthüllungen: Der Nationale Studentenbund NSA ist von der CIA unterwandert und bespitzelt internationale Partner
Streit um die Vergangenheit
Das Verhältnis zwischen Athen und Berlin ist politisch extrem angespannt. Es geht nicht nur um Geld, sondern auch um Recht und Moral
1985: Steife Milch
Vor 30 Jahren wird Michail Gorbatschow KPdSU- Generalsekretär und will die Sowjetunion reformieren. Unser Autor hat damals das Land bereist und die Stimmung erlebt
Ein Anfang ohne Ende
Die überstürzte Abwicklung der Sowjetunion Ende 1991 lässt die Nachfolgestaaten bis heute nicht zur Ruhe kommen
Defekte Inselgefühle
Der Künstler Pavel Pepperstein hat 15 Jahre lang auf der Krim gelebt. Ihr Schicksal treibt ihn um