Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
Zu weit auseinander
Wer nicht über die begrenzenden Logiken von Partei, Parlament und Staat reden will, sollte von einem linken Reformprojekt besser schweigen
Die Akten der anderen
Seit Jahren wird über die Zukunft der Beauftragten für die Stasi-Unterlagen diskutiert. Die ist derzeit auf mehreren Baustellen beschäftigt
Gegen Schwarz-Gelb zu sein, ist zuwenig
Für Grünen-Chef Cem Özdemir ist eine rot-rot-grüne Option denkbar – aber nur, wenn die SPD ein neues Leitmotiv findet und die Linkspartei Abschied vom Populismus nimmt
Den Schaden angerichtet
Rot-Rot in der Stasi-Krise: Das geschichtspolitische Frühwarnsystem der Linkspartei hat versagt – die Aufarbeitung der DDR-Staatssicherheit nicht minder
Ehrlich gesagt
In der Aufarbeitung des Bombardements von Kunduz verschwindet der Krieg am Hindukusch hinter dem Kommunikationsproblem einer Ministerialbürokratie. Das ist eine Falle
Irgendwo mental näher
Gebannt hat die SPD in den vergangenen Monaten auf die Linkspartei gestarrt. Inzwischen zerbrach ihr ein älteres Verhältnis: das zu den Grünen
Sozialdemokratische Katharsis
Am ersten Tag ihres Dresdner Parteitags ist die SPD um Selbstreinigung bemüht. Nach viel Symbolik und Theater erhält die neue Spitze einen Vertrauensvorschuss
Ein Streitraum in Rot-Rot-Grün
Hat ein rot-rot-grünes Projekt auf Bundesebene eine Chance? Der Freitag wirft einen Blick in die Zukunft und startet ein Online-Forum, um diese Option zu diskutieren
"Wir brauchen einen Neuanfang"
Die Juso-Vorsitzende Franziska Drohsel übt scharfe Kritik an der Regierungs-SPD und den autoritären Führungsstrukturen der Vergangenheit. Damit müsse endlich Schluss sein
Rente mit 69
Das war weder die Abrechnung eines Enttäuschten noch eine Demonstration der Selbstkritik: Müntefering flüchtet bei seinem letzten Auftritt ins Ungefähre
Die Mitte nicht aufgeben
Die Versuchung, sich nach links zu orientieren ist für die groß. Aber dort kann die SPD keine Wahlen gewinnen. Was fehlt, ist ein neues positives Leitbild für die Partei
Von Kassel nach Dresden
Wie sich die Sozialdemokraten an einen Neuanfang herantasten
Heiliger Kurswechsel!
Vor dem Parteitag führt Frank-Walter Steinmeier unfreiwillig ein wenig Erneuerungsgymnastik auf. Doch seine angebliche Renten-Revision ist eine Zeitungsente
Volkspartei mit leeren Händen
Im November 1959 verabschiedeten die Sozialdemokraten ihr Godesberger Programm. 50 Jahre später sucht die Partei wieder nach dem Ausweg aus einer Misere
Das Bürger-Heer sitzt auf
Sarrazin und Sloterdijk als Bannerträger: Die gehobenen Stände machen der „Unterschicht“ das Leben schwer und die Existenz prekär
Wille zum Wechsel
Die Linke in Nordrhein-Westfalen strebt einen grundlegenden Politikwechsel an und gibt sich dafür ein entschlossenes Wahlprogramm
SED-Opposition und 4. November 89
In der Ausgabe vom 19. 11. 89 dokumentiert der "Sonntag" Alexanderplatz-Reden vom 4. November. Zur Vorgeschichte dieser Kundgebung gehört nicht nur der Herbst 1989
So einer ist er nicht
Der Thüringer SPD-Chef hat die „große“ Koalition durchgesetzt. Christoph Matschies Stärke ist die Schwäche seiner Kritiker
Der taube Heilige Kompromisius
In den schwarz-gelben Koalitionsverhandlungen wird eine eigene Kompromisskultur gepflegt. Doch schon Rot-Grün hatte damit keinen Erfolg
Kein Grund zur Beruhigung
In den vergangenen Jahren waren die sozialen Bewegungen nicht besonders stark. Das könnte sich aber bald ändern, sobald sich die die neue Regierung gebildet hat
Die Macht der Verlierer
Nur Mut: SPD, Linke und Grüne sind nun in der Opposition. Jetzt müssen sie nur mehr Oppositionsgeist entwickeln
Gesichter des Widerstands
Opposition kennt verschiedene Politiker-Charaktere. Doch unter Schwarz-Gelb wird nur einer von ihnen bestehen. Eine kleine Typologie
Gespräch mit Bärbel Bohley
Zu den Sprechern der DDR-Opposition im Herbst 1989 gehört die Malerin Bärbel Bohley. Der "Sonntag" befragt sie November 89 zu ihrem Selbst- und Sozialismus-Verständnis
Die gezähmte Gegenmacht
Bisher ist Schwarz-Gelb mit den Gewerkschaften höflich umgegangen. Das wird sich ändern. Darauf vorbereitet sind diese nicht