Teheran

Zurück in die Zukunft

Die beiden Länder Iran und Israel waren lange Jahre Gegner und Partner zugleich. Warum diese Koexistenz nun wieder möglich erscheint

Die Gunst der Stunde

Teheran ist eine Ordnungsmacht im Wartestand – das sollten alle akzeptieren. Auch für den Syrien-Konflikt könnte sich das schon bald bemerkbar machen

Ein Mann mit weißem Turban und Bart lächelt.

Achse des Bösen?

Die USA und Israel sind zunächst einmal damit gescheitert, das Nuklearprogramm des Iran als Vehikel für einen „regime change“ zu nutzen

Lutz Herden
Hassan Rouhani, Präsident des Iran, steht in einem Raum mit iranischer Flagge und Porträts.

Es geht nur auf Augenhöhe

Sollten die Genfer 5+1-Gespräche vor einem Durchbruch stehen, dann weil nur über die Atomfrage verhandelt und die Regierung in Teheran als integer respektiert wird

Benjamin Netanjahu, Premierminister Israels, spricht in einem schwarzen Anzug mit blauer Krawatte.

Der Spielverderber bleibt sich treu

Auch wenn mit dem Iran nun verhandelt wird, droht Benjamin Netanjahu weiter mit einem Angriff. auch wenn jeder weiß, dass es da keinen Alleingang geben kann

Mann mit weißem Turban und Anzug beugt sich über eine Pflanze.

Das Ende der Eiszeit

Der neue Präsident Hassan Rohani geht große Schritte auf den Westen zu. Das könnte den gesamten Nahen Osten verändern

Hassan Rohani sitzt, flankiert von einem Sicherheitsbeamten, in einem Sessel vor dunklem Hintergrund.

Positive Signale in Serie

Präsident Hassan Rohani nutzt die Gunst der Stunde für eine diplomatische Offensive, von der auch die UN-Generalversammlung nicht unbeeindruckt bleibt

Drei junge Männer sitzen auf einer Treppe und halten ein Bild von Hassan Rohani. Einer zeigt die V-Geste.

Teheran grüßt die Queen

Der neue Präsident Hassan Rohani möchte die Außenpolitik spürbar entkrampfen. Aber der Westen tut sich schwer, auch nur an eine Veränderung seiner Position zu denken

Mahmud Ahmadinedjad winkt in einem opulenten Raum mit mehreren Stühlen.

Die Gnadenfrist ist abgelaufen

Mahmud Ahmadinedjad hat in den acht Jahren seiner Präsidentschaft das Land zwar weiter als Regionalmacht etablieren, aber innerlich nicht übermäßig befrieden können

Mahmud Ahmadinedschad spricht vor einem riesigen Porträt von Ajatollah Chomeini.

Der Ayatollah liebt die Standhaften

Mit der Wahl Mitte Juni geht die Ära Ahmadinedschad zu Ende. Revolutionsführer Chamenei kann auf einen loyalen Nachfolger hoffen. Bisher gibt es nur regimetreue Bewerber

Kleine Fische braten

Es gab beim Treffen der 5+1-Staaten mit dem Iran in Almaty keinen Durchbruch. Das wird sich erst ändern, wenn es zur Inventur der Beziehungen Washington-Teheran kommt

Lutz Herden

Sommerhaus, Manometer

In diesem Herbst erzählen gleich drei Autorinnen vom täglichen Kampf um kleine Freiheiten in Iran

Junger Mann mit dunklem Haar und Bart, trägt dunkles Sweatshirt.

"Jeder sichere Platz ist gut"

Hatef, ein junger Iraner, erzählt seine Verfolgungsgeschichte als politischer Flüchtling. Und davon, was Heimat für ihn bedeutet

Benjamin Netanjahu im Profil, von hinten beleuchtet.

Die Gunst der Stunde

Premierminister Benjamin Netanjahu begründet die auf Januar 2013 vorgezogene Neuwahl mit einem Haushaltsstreit. Doch das alles beherrschende Thema ist Iran

Ali in den Städten

„Zum Essen braucht man Besteck“: Die Geschichte von Masud Rajai und seinem frühen Film über Migrationsdeutschland

Mursis verbaler Sprengstoff

Mohammed Mursis Verurteilung des syrischen Regimes auf dem Gipfel der Blockfreien in Teheran verstärkt die Isolation des Gastgebers und den sunnitischen Zusammenhalt

Frau zeigt auf Puppe mit Netanyahu-Maske vor Fahnen und Plakaten.

Rhetorik der Eskalation

Präsident Peres hat einen militärischen Alleingang seines Landes gegen iranische Atomanlagen abgelehnt und wird dafür von Premier Netanjahu öffentlich kritisiert

Lutz Herden

Mao, Mao an der Wand …

… wer sind die Liberalsten im ganzen Land? Das Museum für Zeitgenössische Kunst in Teheran darf Werke der "Pop Art & Op-Art" zeigen. Vermutlich nicht ohne Hintergedanken

Nichts zum Lachen

Yashar Khameneh war ein iranischer Student in den Niederlanden. Dann postete er ein religiöses Satirevideo auf Facebook. Seitdem ist in seinem Leben nichts mehr wie zuvor

Konzilianter als je zuvor

Die Atomgespräche in Bagdad lassen hoffen, dass optimistische Kommentare zum Istanbuler Treffen vom April über das iranische Nuklearprogramm berechtigt waren

Nukleare Macht, soweit das Auge reicht

Nach den Atomgesprächen in Istanbul steht fest: Einen Erfolg bei den Verhandlungen Ende Mai in Bagdad kann es ohne Sicherheitsgarantien für den Iran nicht geben

Lutz Herden

Feinde unter sich

Eine stabile Waffen­ruhe kann es nur geben, wenn sich auch alle äußeren Konfliktparteien dazu bekennen. Aber davon sind sie weit entfernt

Lutz Herden

Aller Gefahr zum Trotz

Bei aller äußeren Bedrohung scheint die Führung des Iran derzeit kaum handlungsfähig zu sein. Besonders die Fraktionen der Konservativen intrigieren gegeneinander

Offener Himmel

Für Luftangriffe auf iranische Atomanlagen würden regionale ­Partner gebraucht oder zumindest Staaten wie Saudi-Arabien oder Aserbaidschan, die Überflugrechte gewähren

Lutz Herden

Empfehlung der Woche

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