Teheran
Zurück in die Zukunft
Die beiden Länder Iran und Israel waren lange Jahre Gegner und Partner zugleich. Warum diese Koexistenz nun wieder möglich erscheint
Die Gunst der Stunde
Teheran ist eine Ordnungsmacht im Wartestand – das sollten alle akzeptieren. Auch für den Syrien-Konflikt könnte sich das schon bald bemerkbar machen
Achse des Bösen?
Die USA und Israel sind zunächst einmal damit gescheitert, das Nuklearprogramm des Iran als Vehikel für einen „regime change“ zu nutzen
Es geht nur auf Augenhöhe
Sollten die Genfer 5+1-Gespräche vor einem Durchbruch stehen, dann weil nur über die Atomfrage verhandelt und die Regierung in Teheran als integer respektiert wird
Der Spielverderber bleibt sich treu
Auch wenn mit dem Iran nun verhandelt wird, droht Benjamin Netanjahu weiter mit einem Angriff. auch wenn jeder weiß, dass es da keinen Alleingang geben kann
Das Ende der Eiszeit
Der neue Präsident Hassan Rohani geht große Schritte auf den Westen zu. Das könnte den gesamten Nahen Osten verändern
Positive Signale in Serie
Präsident Hassan Rohani nutzt die Gunst der Stunde für eine diplomatische Offensive, von der auch die UN-Generalversammlung nicht unbeeindruckt bleibt
Teheran grüßt die Queen
Der neue Präsident Hassan Rohani möchte die Außenpolitik spürbar entkrampfen. Aber der Westen tut sich schwer, auch nur an eine Veränderung seiner Position zu denken
Die Gnadenfrist ist abgelaufen
Mahmud Ahmadinedjad hat in den acht Jahren seiner Präsidentschaft das Land zwar weiter als Regionalmacht etablieren, aber innerlich nicht übermäßig befrieden können
Der Ayatollah liebt die Standhaften
Mit der Wahl Mitte Juni geht die Ära Ahmadinedschad zu Ende. Revolutionsführer Chamenei kann auf einen loyalen Nachfolger hoffen. Bisher gibt es nur regimetreue Bewerber
Kleine Fische braten
Es gab beim Treffen der 5+1-Staaten mit dem Iran in Almaty keinen Durchbruch. Das wird sich erst ändern, wenn es zur Inventur der Beziehungen Washington-Teheran kommt
Sommerhaus, Manometer
In diesem Herbst erzählen gleich drei Autorinnen vom täglichen Kampf um kleine Freiheiten in Iran
"Jeder sichere Platz ist gut"
Hatef, ein junger Iraner, erzählt seine Verfolgungsgeschichte als politischer Flüchtling. Und davon, was Heimat für ihn bedeutet
Die Gunst der Stunde
Premierminister Benjamin Netanjahu begründet die auf Januar 2013 vorgezogene Neuwahl mit einem Haushaltsstreit. Doch das alles beherrschende Thema ist Iran
Ali in den Städten
„Zum Essen braucht man Besteck“: Die Geschichte von Masud Rajai und seinem frühen Film über Migrationsdeutschland
Mursis verbaler Sprengstoff
Mohammed Mursis Verurteilung des syrischen Regimes auf dem Gipfel der Blockfreien in Teheran verstärkt die Isolation des Gastgebers und den sunnitischen Zusammenhalt
Rhetorik der Eskalation
Präsident Peres hat einen militärischen Alleingang seines Landes gegen iranische Atomanlagen abgelehnt und wird dafür von Premier Netanjahu öffentlich kritisiert
Mao, Mao an der Wand …
… wer sind die Liberalsten im ganzen Land? Das Museum für Zeitgenössische Kunst in Teheran darf Werke der "Pop Art & Op-Art" zeigen. Vermutlich nicht ohne Hintergedanken
Nichts zum Lachen
Yashar Khameneh war ein iranischer Student in den Niederlanden. Dann postete er ein religiöses Satirevideo auf Facebook. Seitdem ist in seinem Leben nichts mehr wie zuvor
Konzilianter als je zuvor
Die Atomgespräche in Bagdad lassen hoffen, dass optimistische Kommentare zum Istanbuler Treffen vom April über das iranische Nuklearprogramm berechtigt waren
Nukleare Macht, soweit das Auge reicht
Nach den Atomgesprächen in Istanbul steht fest: Einen Erfolg bei den Verhandlungen Ende Mai in Bagdad kann es ohne Sicherheitsgarantien für den Iran nicht geben
Feinde unter sich
Eine stabile Waffenruhe kann es nur geben, wenn sich auch alle äußeren Konfliktparteien dazu bekennen. Aber davon sind sie weit entfernt
Aller Gefahr zum Trotz
Bei aller äußeren Bedrohung scheint die Führung des Iran derzeit kaum handlungsfähig zu sein. Besonders die Fraktionen der Konservativen intrigieren gegeneinander
Offener Himmel
Für Luftangriffe auf iranische Atomanlagen würden regionale Partner gebraucht oder zumindest Staaten wie Saudi-Arabien oder Aserbaidschan, die Überflugrechte gewähren