Utopie

Dichter dran

Christian Lehnert ist Theologe und Dichter. Er liebt es, Hymnen an die Natur zu schreiben. Über gegenwärtige Lyrik, das Dogma der Formen und die Melodie der Sprache

Michael Jäger

Kein Glutkern, nirgends

Der Theatermacher Milo Rau liest in „Was tun? Kritik der postmodernen Vernunft“ einer mutlosen Linken die Leviten

„Stagnation als Utopie“

Der Soziologe Claus Offe über die Frage, warum wir dem Fortschritt nicht mehr trauen und wie wir mit dem Dilemma des Wachstumszwangs umgehen können

Unsere Zeit gehört uns!

Unser Zeitmanagement gehorcht noch immer dem Takt der Maschinen, obwohl das Industriezeitalter längst vorbei ist und wir eigentlich in einer Wissensgesellschaft leben

Rettung im Comic

In seinen Graphic Novels lässt Joann Sfar verschwundene jüdische Welten auferstehen. Dabei greift er auf Chagall zurück

Ein Pavian sitzt auf einer Wippe, während mehrere Kapuzineraffen auf der anderen Seite sitzen.

Der Mensch stammt nicht vom Affen ab

Sogar Primaten schaffen Umverteilung! Warum wir uns aber mit Gerechtigkeit so schwer tun, wenn doch gilt: Es gibt keine bessere gesellschaftliche Utopie

Der Legolandfaktor

Zwei Autoren haben alternative Kommunen bereist. Findet dort unsere Zukunft statt?

Es steht halt nicht für Utopie

Wie stellt man die Staatengemeinschaft im Museum aus? Ein Autorentrio kennt viele Beispiele, aber scheut sich davor, Vorschläge zu machen

Schwarz-weiße Zeichnung: Mann mit Tauchausrüstung und Spritze unter Wasser, umgeben von Blasen.

Man schreibt für sich selbst

In der Zeitung ist nicht immer genug Platz für all die Gedanken der „Freitag“-Autoren. Deswegen schreiben sie darüber Bücher. Ein Überblick in unserem Lexikon der Woche

Deutschland zum Mitmachen

Viele wählen sie, aber kaum einer weiß, was die Piraten wollen. Das muss sich ändern, meint Partei-Vordenker Wätzold Plaum. Seine Utopie: die „Wiki-Republik“

Mariannes Töchter

Intelligente, attraktive Frauen erobern die Politik. Der Glamour gibt ihnen Macht. Trotzdem: Noch immer entscheiden andere, wer überhaupt Alphamädchen sein darf

Weimars Herzl

Ein jüdischer Staat in Thüringen? Der Künstler Ronen Eidelman bezeichnet sein Projekt "Medinat Weimar" als Lösungsversuch politischer Konflikte

Über ich ist wir

Das Ich ist die Figur der Gegenwart: Denn Gemeinschaft herzustellen, funktioniert heute nicht mehr – außer durch die Vernetzung der vielen sozialen Ichs

Utopie oder Tod

In Frankreich ist die Anti-AKW-Bewegung nach 1970 bereits eine Macht, als es von ihr in Deutschland noch wenig zu ­sehen gibt. Ihr Kampf gilt vor allem dem „Superphénix“

Nicht für immer

Devid Striesow gilt als begnadeter Schauspieler. In seinem neuen Film spielt er einen Bisexuellen auf Glückssuche. Er selbst will lieber nicht zu lange glücklich sein

Maxi Leinkauf

Diffuses Streben nach Totalität

Was ist ein Gesamtkunstwerk? Und warum wollte der Expressionismus eins sein? Eine Ausstellung in Darmstadt versucht dies zu klären

Utopie fürs Seelenheil

Was einst als Droge die Realität erweiterte, soll Traumapatienten jetzt zurück in die Wirklichkeit holen – auf Rezept

„Wir waren schon mal weiter“

IG-Metall-Vorstand Hans-Jürgen Urban über die Herbstproteste des DGB, die Notwendigkeit eines sozial-ökologischen Umbaus und das Problem, dafür Mehrheiten zu finden

Was der Mensch ist

Jürgen Habermas spricht über die Verrechtlichung der Menschenwürde, erörtert die Frage nach deren Durchsetzbarkeit und geht in überraschende ­Distanz zu Kant

Michael Jäger

Schluss mit rücksichtslos

Wer die ­Menschenrechte vor der Instrumentalisierung ­retten will, muss zu ihrem Kerngedanken zurückkehren – die Freiheit zur Solidarität

Michael Jäger

Wo die Götter wohnen

Auch heute noch kann Ernst Bloch die Marxisten wieder das Hoffen lehren, man muss ihn nur mit Nietzsche lesen

Michael Jäger

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Die Träume, die wir hatten

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