Utopie
Der Legolandfaktor
Zwei Autoren haben alternative Kommunen bereist. Findet dort unsere Zukunft statt?
Es steht halt nicht für Utopie
Wie stellt man die Staatengemeinschaft im Museum aus? Ein Autorentrio kennt viele Beispiele, aber scheut sich davor, Vorschläge zu machen
Man schreibt für sich selbst
In der Zeitung ist nicht immer genug Platz für all die Gedanken der „Freitag“-Autoren. Deswegen schreiben sie darüber Bücher. Ein Überblick in unserem Lexikon der Woche
Deutschland zum Mitmachen
Viele wählen sie, aber kaum einer weiß, was die Piraten wollen. Das muss sich ändern, meint Partei-Vordenker Wätzold Plaum. Seine Utopie: die „Wiki-Republik“
Mariannes Töchter
Intelligente, attraktive Frauen erobern die Politik. Der Glamour gibt ihnen Macht. Trotzdem: Noch immer entscheiden andere, wer überhaupt Alphamädchen sein darf
Weimars Herzl
Ein jüdischer Staat in Thüringen? Der Künstler Ronen Eidelman bezeichnet sein Projekt "Medinat Weimar" als Lösungsversuch politischer Konflikte
Über ich ist wir
Das Ich ist die Figur der Gegenwart: Denn Gemeinschaft herzustellen, funktioniert heute nicht mehr – außer durch die Vernetzung der vielen sozialen Ichs
Utopie oder Tod
In Frankreich ist die Anti-AKW-Bewegung nach 1970 bereits eine Macht, als es von ihr in Deutschland noch wenig zu sehen gibt. Ihr Kampf gilt vor allem dem „Superphénix“
Nicht für immer
Devid Striesow gilt als begnadeter Schauspieler. In seinem neuen Film spielt er einen Bisexuellen auf Glückssuche. Er selbst will lieber nicht zu lange glücklich sein
Diffuses Streben nach Totalität
Was ist ein Gesamtkunstwerk? Und warum wollte der Expressionismus eins sein? Eine Ausstellung in Darmstadt versucht dies zu klären
Überfordern uns die Menschenrechte?
Keine Freiheit ohne soziale Würde – Plädoyer für ein neues demokratisches Selbstbewusstsein
Utopie fürs Seelenheil
Was einst als Droge die Realität erweiterte, soll Traumapatienten jetzt zurück in die Wirklichkeit holen – auf Rezept
„Wir waren schon mal weiter“
IG-Metall-Vorstand Hans-Jürgen Urban über die Herbstproteste des DGB, die Notwendigkeit eines sozial-ökologischen Umbaus und das Problem, dafür Mehrheiten zu finden
Was der Mensch ist
Jürgen Habermas spricht über die Verrechtlichung der Menschenwürde, erörtert die Frage nach deren Durchsetzbarkeit und geht in überraschende Distanz zu Kant
Schluss mit rücksichtslos
Wer die Menschenrechte vor der Instrumentalisierung retten will, muss zu ihrem Kerngedanken zurückkehren – die Freiheit zur Solidarität
Auf der Suche nach Arkadien
Vom Bruderbund bis zum Bauhaus - Die Ausstellung "Utopia Matters" in der Deutschen Guggenheim Berlin
Wo die Götter wohnen
Auch heute noch kann Ernst Bloch die Marxisten wieder das Hoffen lehren, man muss ihn nur mit Nietzsche lesen
Eine Utopie der ökonomischen Vernunft
Die sozialen Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise werden uns demnächst erreichen. Zehn Gründe, warum das für die Linke doch eine Chance ist
Ohne Visionen droht die Intensivstation
Vollbeschäftigung ist im modernen Kapitalismus keine Utopie – wer sie durchsetzen will, muss allerdings konfliktbereit sein, meint DGB-Chefvolkswirt Dierk Hirschel
Die Moral der Käfer
Filmregisseur Pepe Danquart und Theatermacher René Pollesch über die Frage, warum jeder schlechte Laune kriegt, der in Zeiten des Dopings Tour de France guckt
Glück braucht einen geschichtlichen Atem
Erinnerungen an einen Freund: Am 11. Juli vor fünf Jahren setzte der große Intellektuelle und Schriftsteller Lothar Baier seinem Leben in Kanada ein Ende
Utopischer Überschuss
Die Volkswirtin Friederike Habermann hat alternative Projekte zur bestehenden Wirtschaftsform untersucht. Ihr Fazit: Wer zeigt, dass es anders geht, kann etwas verändern
Jenseits von Eden
Daniel Birnbaum gilt als polyglottes Wunderkind des zeitgenössischen Kunstbetriebs. Auf der 53. Biennale von Venedig stochert der Kurator im Nebel der Utopie
Küche statt Krieg
Der britische Sozialist Liam Gillick bestückt dieses Jahr in Venedig den deutschen Pavillon. Das fällt eher schlicht aus, nimmt der Nazihütte aber mit Coolness Pathos