Utopie

Kopfskulptur vor tropischer Berglandschaft mit Palmen und einem Moai.

Was wäre, wenn?

Michal Hvorecky hat sich ein verrücktes Szenario ausgedacht. Den Ernst hat der Slowake in „Tahiti Utopia“ klug versteckt

Die Luft ist superfrisch

Der deutsche Pavillon auf der Architekturbiennale in Venedig entwirft eine ehrgeizige Utopie ohne Müll und mit freiem Internet

Niemand stirbt

Zoë Beck schrieb einen Thriller über eine „Gesundheitsdiktatur“. Wie stellt sich die Schriftstellerin ein Impfszenario vor?

Identität ohne Bindestrich

Lässt sich die Black-Lives-Matter-Bewegung aus den USA nahtlos auf Europa übertragen? Der Autor Johny Pitts hat Zweifel und entwickelt stattdessen sein eigenes Konzept

Neben mir

Wald, Baum, Wiese – auch in der DDR wurde die unzerstörbare Natur besungen. Später handelten die Songs von Menschen im kleinen Land

Das Trump Tower Gebäude in New York mit dunkler Glasfassade und beleuchteten Fenstern.

„Größere Meinungsfreiheit gab es noch nie“

AktivistInnen fordern Veränderung, das Establishment beklagt indes eine „Cancel Culture“. Was bedeuten die Auseinandersetzungen von heute für die Gesellschaft von morgen?

Russlanddeutsche Utopie

In der UdSSR verboten, ist „Wir selbst“ von Gerhard Sawatzky ein großer Gesellschaftsroman über die Wolgarepublik

Steinskulptur eines Mannes mit Bart und traditioneller Kleidung vor blauem Himmel.

Koexistierend

Der Philosoph Zhao Tingyang erklärt in „Alles unter dem Himmel“ die Theorie des Tianxia

Reihe von roten Hochhäusern vor hellblauem Himmel.

Reite den Tiger

Wolfram Elsner räumt in „Das chinesische Jahrhundert“ mit Vorurteilen auf, die immer noch in vielen Köpfen verwurzelt sind

„Ich bin deutsch“

Burhan Qurbani sieht seine Filmadaption von „Berlin Alexanderplatz“ als Stinkefinger gegen Populismus

Ideelle Revolution

Das Ende der DDR war auch ein Moment der Utopie: Anstelle von Kapitalismus und Planwirtschaft träumten die Menschen von „sozialistischer Marktwirtschaft“

Hausautoren

Dass unsere Autoren nicht nur für uns gern und lesenswert in die Tasten greifen, bewiesen sie in den letzten Monaten wieder mit einem Schwung neuer, toller Bücher

Fuck! Erzähl.

30 Jahre nach 1989 zeigt die Ostlinke Anna Stiede der Westlinken vieles neu: eine Revolution. Eine Identität. Und: offene Fenster

Elsa Koester

Gezielt verirren

Peter Handke ist der literarische Vordenker des Anthropozäns. Seine Streifzüge sind ein Plädoyer für das Zusammenleben

Franziska L. forever

Die Zeichnerin Anke Feuchtenberger haucht Brigitte Reimanns Romanen neues Leben ein

Roh, naiv, deutlich

In der UdSSR diente die Mosaikkunst zur Selbstdarstellung. Und heute? Ein Bildband zeigt mehr als den Exotismus ihres Verfalls

Schneekugel mit Nixon und Elvis Presley, die sich die Hände schütteln. Datum und Ort: 21.12.1970, The White House.

Wir sind Opfer, Baby

Gangsta-Rap und Heimatbands: Rutscht der Pop nach rechts? Jens Balzer hat in zwei Büchern sehr genau hingesehen

Lothar Baier vor dem Eiffelturm, 1989.

Ein eckiger Freund

Vor 15 Jahren starb der Autor und Übersetzer Lothar Baier. Eine sehr persönliche Erinnerung

Vergiftete Philosophie

War der Wohnbaukonzern Neue Heimat wirklich eine „sozialdemokratische Utopie“?

„Wir sind Räuber“

Theatermacher Milo Rau kämpft mit Jesus in Süditalien gegen die Mafia und misstraut dem Regionalismus

„Weder A noch A“

James Sallis lässt uns mit seinen Toten allein, Aufklärung darf niemand erwarten. Es geht ihm um größere Rätsel

Gehirn aus Lego

Harald Welzer inszeniert sich als moralisches Vorbild und lässt die Frage nach dem System lieber ungestellt

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Bitteres Fest

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