Vereinigte Staaten
„Staatsschulden sind kein Problem“
In Davos tagt das Weltwirtschaftsforum. Der US-Ökonom Paul Davidson beklagt eine Politik, die nichts produziert als Arbeitslosigkeit und Finanzlöcher
Die Angst vor Europa
Premier Cameron hat seine Europarede endlich gehalten. Er will nur in der EU bleiben, wenn die sein Land weiter mit Privilegien verwöhnt und zur Not Verträge umschreibt
Endlich klare Worte
Präsident Obama hat zur Amtseinführung mehr gesellschaftliche Solidarität angemahnt und die fortschreitende soziale Zerklüftung der US-Gesellschaft bemängelt
Weiße Männer bei der Arbeit
In Steven Spielbergs "Lincoln" spielt Daniel Day-Lewis einen Präsidenten, für den das Ende der Sklaverei ein Ziel ist, das alle Härte des politischen Geschäfts erfordert
Um Gottes Willen!
Bei der Amtsübernahme eines US-Präsidenten steht spirituelle Legitimation hoch im Kurs. Für Richard Nixon legte sich der Baptisten-Prediger Billy Graham mächtig ins Zeug
Durch und durch kriegsmüde
Präsident Obama hat sich mit seinem afghanischen Amtskollegen Karzai auf einen beschleunigten Abzug der US-Kampftruppen aus Afghanistan verständigt. Keine Überraschung
Imperium unter neuem Management
Präsident Obama rekrutiert vor seiner zweiten Amtszeit neues Personal und wird bei den Republikanern fündig, was denen im Fall von Chuck Hagel nicht unbedingt behagt
Klima sucht Retter
Die Politik hat versagt. Jetzt übernehmen die Wissenschaftler
Der wahre Obama
Das „Fiscal Cliff“ ist umschifft, in den USA wird es Steuererhöhungen für wenige Reiche geben – und für alle anderen auch
God bless America
Die Republikaner weisen mit ihrem irrwitzigen Hang zur Blockade daraufhin, dass sie immer noch nicht verstanden haben, weshalb die Präsidentenwahl verloren ging
Ein Offenbarungseid
Präsident Mursis Wirtschaftspolitik folgt den Interessen einer etablierten Elite und verdient das Prädikat neoliberal. Die nächsten "Brotaufstände" sind programmiert
Der Ewiggestrige
Der Ex-Bundeskanzler trauert der Atomenergie hinterher und hält die Klimakatastrophe für ein Gerücht. Der Mann wird heute 94 Jahre alt
Welcher Zeit-Typ bin ich?
Ob wir optimistisch nach vorn- oder wehmütig zurückblicken, das hängt mit unserer Kultur zusammen
Was macht einen Qualitätsverlag aus?
Unter Konzernbedingungen kann man keine guten Bücher machen – antikapitalistisch muss man aber nicht sein. Ein Debattenbeitrag der Verleger von luxbooks
Land Of Hope And Dreams
Eine ehrenhafte Riege Altrocker spielt für die amerikanischen Opfer von Sandy: 12-12-12 führt die Tradition des Mega-Benefiz an die auch ideologischen Grenzen
Wie die Gratis-Kultur das Internet verschlief
Es gab Zeiten, da wurde das iPad als Rettung aus der sich abzeichnenden Zeitungskrise gepriesen. Es hat nichts geholfen, aber das war keineswegs das Aus für Vorurteile
Zeit zum Umdenken
Nach dem Massaker in Newtown wächst die Zahl der US-Poltitiker, die schärfere Waffengesetze fordern. Aber vor dem Widerstand der NRA fürchten sich die Demokraten
"Ich habe die Schnauze voll"
Vor 13 Jahren wurde David Mauser Opfer eines Amokläufers. Nach der Tragödie von Newtown sagt sein Vater: Es reicht. Die USA müssen endlich die Waffengesetze ändern
Der Flüchtige
Seit sechs Monaten sitzt Julian Assange in Ecuadors Botschaft. Nun hat er ein Buch herausgebracht - und empfängt zuweilen Gäste. Ein Treffen
Ein neuer Platz an der Sonne
Deutschland erhebt immer öfter den Anspruch, eine weltweite Ordnungsmacht zu sein. Die sich dafür bietenden internationalen Spielräume waren noch nie größer
Und das soll komisch sein?
Trigger – Auslöser von (negativen) Reizen: In ihrem Video hilft Laura Lejeune beim Umgang damit. Und findet wie unsere Kolumnistin: Lachen ist eine gute Medizin
Vorpreschen verhängnisvoll
Die Anerkennung der Syrischen Nationalallianz durch die EU und die USA schafft keine neue Situation, birgt aber die Gefahr, den Bürgerkrieg zusätzlich anzufachen
„Das dauert viel zu lange“
Der liberale Politiker und belgische Ex-Premier Guy Verhofstadt erklärt, warum der Bundestag Rechte an das Europäische Parlament abgeben sollte
Abgerechnet wird zum Schluss
Die großen US-Konzerne betrachten die Angst vor der „fiskalen Klippe“ als Chance, um schnell noch etwas für ihre Wettbewerbsfähigkeit, vor allem aber die Gewinne zu tun