Verstaatlichung

Eine andere Partei

Theresa May verhandelt mehr mit dem Corbynismus als mit Labour

Eigentum ist antastbar

Reich ist nicht, wer ein Haus hat, sondern wer das Haus eines anderen besitzt. Was der aktuelle Streit über unsere Wirtschaft lehrt

Die Macht der Bewegung

Die Initiative „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ erhält starken Zuspruch. Und die Wohnungswirtschaft? Reagiert hilflos und mit wenig überzeugenden Argumenten

Menschen in einem modernen Gebäude, im Hintergrund London Eye. Ein Bauarbeiter misst.

„Verstaatlichung mag ich“

Im englischen Levenshulme denken Laien über Ökonomik nach. Da kommen Glaubenssätze recht schnell ins Wanken

Kleine Päckchen mit roten Gummibärchen und der Aufschrift

Die konfusen Positionen der Linkspartei

Wie steht die Linke zu EU-Steuern oder zur Verstaatlichung von Banken? Im Wahl-O-Mat gibt die Partei überraschende Antworten – und wirre Begründungen

Wille zum Wechsel

Die Linke in Nordrhein-Westfalen strebt einen grundlegenden Politikwechsel an und gibt sich dafür ein entschlossenes Wahlprogramm

Klamm durch die Kreditklemme

Der Staat sollte durch Kapital­hilfe gewonnene Aufsichtsratsstimmen den ­Belegschaften übergeben. Warum die Bankenrettung versagt und der Industrie immer Geld fehlt

Die Krise des Krisenmanagers

Finanzstaatsekretär Asmussen, unser Bankenretter, hat mehr als eigenwillige Methoden. Er gab offenbar doppelt Geld für PR aus und holte sich einen Ex-HRE-Manager ins Haus

Wilder Tiger, scheues Reh

Vom steuerpolitischen Sommertheater zur nächsten sozialen Demontage: Die Hoffnung, dass die neue Staatsorientierung zu sozialen Verbesserungen führen wird, ist illusionär

Dynamik des Ausstiegs

Mitten im Wahlkampf bricht der alte Richtungsstreit in der Linkspartei neu aus. Die inneren Unterschiede in Herkunft und politischer Tradition sind längst nicht gezähmt

Zuletzt bleibt nur die harte Lösung

Wenn der Staat künftig Alleinbesitzer der maroden Bank Hypo Real Estate ist, sollten auch Mitarbeiter Mandate im Aufsichtsrat haben, fordert der Ökonom Rudolf Hickel

Lutz Herden

Rot-rote Reformen für die "gute Gesellschaft"

Die Freitag-Debatte zur Zukunft der Linken: Björn Böhning (SPD) und Halina Wawzyniak (Linkspartei) fordern, dass sich die Linke offensiv zu ihren Werten bekennen muss

Eine Frage der Verfassung

Verstaatlichung, Enteignung, Sozialismus: Die Krise eröffnet neue Blicke auf ein Provisorium – und was die FDP vergessen machen will, entdeckt die Linkspartei für sich

Unliebsame Konkurrenz

Die Wirtschaft hat sei jeher Widerstand gegen staatliche Betriebe 
geleistet. Die Arbeiter hofften dagegen stets auf eine Sozialisierung der Schlüsselindustrien

Wer hat eine bessere Erzählung?

Jetzt stehen wir da, mit leeren Händen und greifen instinkiv zu alten Begriffen. Wir sind jetzt alle wieder Sozialisten. Der Sozialismus kommt aber trotzdem nicht

Die Füchse bewachen das Hühnerhaus

Susan George, Ehrenpräsidentin von Attac ­Frankreich, über die Schwachpunkte der herrschenden Eliten, deutschen Krisennationalismus und die Rolle Europas

Wilbrandts Warnung

Die SPD rückt immer mehr von einer Zustimmung zum Teilverkauf des letzten Staatskonzerns Deutsche Bahn AG ab. Gut so. Aber wie soll eine Bürgerbahn der Zukunft aussehen?

SOS – bitte verstaatlicht uns!

Die Regierung Brown hatte keine Skrupel, die Aktionäre maroder Banken zu enteignen, auch wenn ihr nun viele Klagen drohen

Merkels neues Gesicht

Verstaatlichung sei nicht ihr Projekt, winkt die Linke ab – und fordert, die Vergesellschaftung von Banken auf die Agenda zu setzen. Aber wo ist da der Unterschied?

Michael Jäger

Verstaatlichung, nein danke

Warum die Linke trotz Enteignungsgesetz nicht in Euphorie ausbricht und warum sie Verstaatlichung nicht als ihr Projekt ansieht. Blick auf eine laufende Debatte

Wenn der Staat gegensteuert

In der EU sind viele Anti-Krisen-Programme nationale Alleingänge, im Umgang mit den maroden Banken unterscheiden sich Deutschland und Großbritannien erheblich

Lutz Herden

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