Völkermord

Beim Bau der Bagdad-Bahn

Wie viel wissen wir über den Völkermord an den Armeniern? Fatih Akins neuer Film „The Cut“ zeigt die historischen Hintergründe

Zwei Männer stehen in einem schlammigen Lager mit provisorischen Unterkünften. Eine Person steht vor einem kleinen Laden.

Unter Schlamm

In dem vom Bürgerkrieg geplagten afrikanischen Land verursacht auch die Regenzeit eine Katastrophe

Weiße Friedenstaube vor buntem Hintergrund aus stilisierten Tauben in Rosa-, Orange- und Brauntönen.

Weil sie uns befehlen zu helfen

Nun hat Gregor Gysi seine Forderung nach Waffenlieferungen wieder zurückgenommen. Er verhindert damit eine überfällige Debatte

Michael Jäger

Kinder des Genozids

Während der Massaker vor 20 Jahren wurden viele Frauen bei Vergewaltigungen schwanger. Bis heute fällt es ihnen schwer, mit ihren Kindern ein normales Leben zu führen

Treibhaus des Todes

Vor 20 Jahren wird das Flugzeug des ruandischen Präsidenten Habyarimana abgeschossen und das Attentat zum Auslöser für einen der blutigsten Völkermorde der Geschichte

Versöhnung gefährdet

Serbien und Kroatien beschuldigen sich in Den Haag gegenseitig des Völkermords, doch reichen die am Internationalen Gerichtshof eingereichten Klagen Jahre zurück

Der Mord und die Masse

Joshua Oppenheimers komplexe Schuldsuche „The Act of Killing“ dringt zum Wesen des Genozids vor

Mann steht vor zerstörten Häusern am Strand nach Sturm.

„Eine grüne Graswurzelrebellion“

Die großen Umweltorganisationen sind gescheitert, klagt die Aktivistin Naomi Klein. Zu eng seien sie mit Politik und Industrie verflochten

Drei Frauen sitzen nebeneinander auf einer Treppe vor einer Backsteinwand.

Bereuen sie wirklich?

Fast 20 Jahre nach dem Völkermord am Volk der Tutsi ist der Autor nach Kibuye zurückgekehrt, um Überlebende und Mörder von einst zu treffen

Lange Schatten

1956 verweigerte der Rechtsstaat Bundesrepublik verfolgten Sinti und Roma die „Wiedergutmachung“. Das Urteil wirkt nach – bis heute gibt es keine angemessene Regelung

Genozid als Radioprogramm

Reenactment oder wie ein Völkermord gemacht wird: Milo Rau stellt in „Hate Radio“ im Berliner HAU die Hetze eines Senders nach, der den Bürgerkrieg in Ruanda anheizte

Nr. 7.000.000.000

Bringt die wachsende Zahl von Menschen auf Erden nur Hunger und Krieg? Die Antwort gibt nicht das Schicksal. Einige Notwendigkeiten stehen längst fest

Doppelte Standards

Der internationale Strafgerichtshof (ICC) in Den Haag gibt mit seiner Anklage das Signal zum finalen Schlagabtausch mit Gaddafi. Doch die Beweislage ist eher dürftig

Das eigennützige Versprechen

Während Gaddafis Truppen vorrücken, entlarven UNO, EU und NATO sich selbst als heuchlerisch – und die „Schutzverantwortung“ als widersprüchlich

Der König steigt vom Thron

Muammar al-Gaddafi rief einst in seiner Heimatstadt Sirrte die Vereinigten Staaten von Afrika aus – ein pan­arabischer Führer wurde zum passionierten Panafrikaner

Lutz Herden

Massaker und Macheten

Erstmals ist ein Ruander vor einem deutschen Gericht wegen Völkermordes angeklagt. Der Betreffende soll 1994 im Norden Ruandas an Massakern beteiligt gewesen sein

Der weiße Fleck

Der Chef des Nationalmuseums vergleicht die Ureinwohner mit Neandertalern. Die Feier zum 200. Geburtstag des Staates wird nicht dazu genutzt, die Indigena zu würdigen

Krebs allein ist nicht genug

Kriminalität, Völkermord, schlechtes Wetter - in Großbritannien glaubt die Öffentlichkeit inzwischen einfach alles, was Tabakkonsumenten unterstellt wird

Jetzt sind wir quitt

Die Idee vom „doppelten Genozid“ infiziert in Kaunas Museen und anderen Schauplätzen der Erinnerung an die deutsche Besatzung und den Zweiten Weltkrieg

Totale Gleichsetzung

Nazismus und Kommunismus sind die Zwillings-Übel des 20. Jahrhunderts. Auf dieses Geschichtsverständnis trifft man in Litauen recht oft

In der Hierarchie der Opfer ganz unten

Die Sinti und Roma nutzen die Erinnerung an den Völkermord der Nazis als politisches Instrument. Das mag manchen nerven – ist aber zu akzeptieren

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