Wissen
Wo Vertrauen fehlt, schwelt Verdacht
Gesine Schwan, Koordinatorin für die deutsch-polnischen Beziehungen, über Belastungsproben, Konflikte und Kontakte zwischen den neuen Regierungen in Berlin und Warschau
Veränderungen sind Sache der Politik
Die feministische Techniksoziologin Judy Wajcman über Technowissenschaften, Cyberfeminismus und globale Transformationen von Arbeit
Fakten, Fakten, Fakten
Im Medienzeitalter sind Bildung und Wissen zu frei verfügbaren Gütern geworden, geglaubt wird immer mehr den "Anti-Autoritäten", die vorgeblich Neues anbieten
Die Industrie klärt auf
Rolf Hüllinghorst über "Klartext reden", eine Alkoholpräventionskampagne der Deutschen Spirituosen-Industrie
Qualität setzen
Was ist "gutes" Gender Mainstreaming?
Auf einem Samtkissen
In ihrem Roman "Milene" erzählt Lídia Jorge vom Leben im postkolonialen Portugal
Geborstene Fahrt
Man könnte Ernst Bloch als einen Vordenker der Dekonstruktion begreifen. Einstimmung auf eine Tagung zu "Erbschaft dieser Zeit"
Eine gute Gesellschaft
Das verwirrende Wahlergebnis bietet Chancen für neue politische Bündnisse und eine feministische Inventur
Die Freiheiten der "neuen Schule"
Es muss sich noch herausstellen, ob am Ende der Umgestaltungen eine Prüfanstalt oder ein Ort des Lernens entsteht
Buchstabe A auf Deutsch und auf Arabisch
Eine katholische Grundschule in Bonn-Mehlem macht vor, wie Kinder von Migranten und von Deutschen voneinander lernen können
Vom unglücklichen Bewusstsein
Signifikant für unsere Gesellschaft ist nicht der mehrfache Kindermord in Brandenburg, sondern eher die Reaktion auf dieses entsetzliche Verbrechen
"Bush war ein Geschenk des Himmels"
Heinz Dieter Kittsteiner und Michael Minkenberg über Neokonservative in den USA, Eliten, Politik und Religion
Casanova, mindestüppig
Wilhelm Genazinos "Liebesblödigkeit" ist eine Enttäuschung
Die Verletzung der Ehre verjährt nicht
Die Diplom-Psychologin Corinna Ter-Nedden über ihre Arbeit bei "Papatya", der einzigen Kriseneinrichtung für junge Migrantinnen in Deutschland
Das könnte er gewesen sein
Stephen Greenblatts materialreiches Shakespeare-Buch versucht, das Rätsel des großen Autors sozialgeschichtlich zu entschlüsseln
Sehnsuchtsprojekte
Kolumne
Die linkshändige Frau
Stanislawski oder Brecht, Einfühlung oder Distanz hießen die Schlagwörter im Theater der fünfziger Jahre. Wie weit hat sich die Darstellung heute davon entfernt?
Die Erfindung des Schwaneneis
Hans Christian Andersen oder: Das Märchen von der verstörten Seele im nicht erklärten Klassenkampf
Das Schöne hat es schwer
Zwei Veranstaltungsreihen in Berlin wollen das Mysterium des "Schönen" ergründen
Roosevelt sah in Stalin keinen Dogmatiker
Der russische Diplomat und Historiker Valentin Falin über die Krim-Konferenz vor 60 Jahren und die Vision des damaligen US-Präsidenten von einer Welt ohne Waffen
Ich kann das Mama nicht sagen, aber ich werde bald sterben
Jürgen Schulz, Begründer des Sonnenhofes, und die Seelsorgerin Karin Seidenschnur sprechen über den Tod von Kindern und darüber, wie Kinder das eigene Sterben erleben
Piraterie als Machtfrage
Der Medienwissenschaftler Siva Vaidhyanathan über neue Technologien, anarchistische Kommunikationsmöglichkeiten und konservative Reflexe in Zeiten des World Wide Web
Schreib es auf!
Carolin Emckes Briefe "Von den Kriegen"
Gedicht über die Schöpfung
Susan Neiman, Leiterin des Einstein-Forums in Potsdam, über Einstein als Ikone, Universalist und als Menschen jüdischer Herkunft