ZDF
Gute Nacht: Abschied vom Kulturgespräch
Muss man sich von der Vorstellung verabschieden, dass im Fernsehen anspruchsvoll diskutiert wird?
Immer der Nase nach
Piratensender Powerplay ist auch nach 30 Jahren ein kaum erträglicher Film. Das liegt an stumpfen Zoten und daran, dass er Fehlentwicklungen des Rundfunks vorwegnimmt
Keine Bewährung
Wieder räumt Christian Wulff Fehler ein, weist Vorwürfe zurück, bittet um Verständnis. Doch wer braucht ein Staatsoberhaupt, das nur noch sich selbst erklärt?
Wetten, dass… es die letzte Sendung war?
Thomas Gottschalks Jahr des Abdankens ist vorbei. Wer ihm bei "Wetten, dass..?" nachfolgt, ist, wie sollte es anders sein, offen. Und letztlich unerheblich
Die Bedeutung des Wetterberichts in der Finanzkrise
Auch in der Aera nach Kachelmann gilt: Je komplexer die Weltlage, desto sinnlicher die Wetternachrichten bei ARD, ZDF und den Privaten
Tag des Deutschen Fernsehpreis
Der Fernsehpreis soll jetzt immer am 3. Oktober verliehen werden - aufregender wird die Veranstaltung dadurch auch nicht. Was den Preis mit den Gedenkritualen verbindet
Sofa schlägt Schlamm
Die Festivalsaison boomt wie nie zuvor – am besten zu erleben ist sie allerdings zunehmend zu Hause, fernab von Schlamm und anderen Widrigkeiten
Im Netz der Interessen
Die Zeitungsverlage und die Politik wollen ARD und ZDF schwächen. Diese unheilige Allianz gefährdet unsere Demokratie
Popkultur und Dosenbier
Kleiner Sender, großer Anspruch: Popkultur soll das ZDF in die Zukunft retten – und das ganze öffentlich-rechtliche Fernsehen am Besten gleich mit
Sender im Dienst der NATO
Auf die Unterstützung der Medien können sich die Interventionsstrategen mittlerweile fast blind verlassen. Allen voran auf die des ZDF
Ein Krimi zu viel
Ein ungewöhnliches Format in ungewöhnlicher Reihung, das leider unglücklich programmiert wird: Über die lose Reihe "Nachtschicht" von Lars Becker im ZDF
Der Stunt als gefährliche Attraktion
Nach dem "Wetten, dass...?"-Unfall war vom Quotendruck die Rede. Tatsächlich ist die Idee zu der riskanten Wette von der Konkurrenz zum Kino beeinflusst
Satire darf das
Fernsehen vor 40 Jahren und Fernsehen heute. Ein solch aufregender Film wie „Das Millionenspiel“ von Autor Wolfgang Menge ist derzeit undenkbar. Und doch beinahe Realität
Kunst kommt von Geld
Arte ist, zumindest auf dem Papier, 20, alle lieben Arte, aber Arte ist auch eine merkwürdige Konstruktion – wie man an der Serie "Im Angesicht des Verbrechens" sieht
Das Wetter
Viel Streit hatte es um die neuen Modalitäten beim Deutschen Fernsehpreis gegeben: Am Ende durfte doch noch ein Nebendarsteller eine Auszeichnung entgegen nehmen
Ein Geruch nach faulem Obst
Wiedervereinigung interessiert niemanden, nur das Ende der DDR. So ist jedenfalls das TV-Programm zur Einheit
Fortbildung im Kanzleramt
Dietrich Leder über einen ZDF Moderator als Regierungssprecher
"Erschossen." – "Erschossen?"
Stefan Eckel von der Hamburger Künstlergruppe reproducts über Fernsehen als Kulturleistung, Hans Rosenthals Versöhnungsspieltrieb und Herbert Reineckers „Todesboten“
„Ich bin ein Freund von Stiftungsmodellen“
Journalistik-Professor Siegfried Weischenberg über Wege, die Macht der Parteien im TV zurückzudrängen
Das ZDF war noch nie staatsfern
Der Fall Brender oder ein ZDF-Chefredakteur soll auf Wunsch eines Ministerpräsidenten keine Vertragsverlängerung erhalten. Über die Spätfolgen einer Zangengeburt
Wird Sat.1 zum Opelwerk?
Die zweite Ausgabe von "Kerner" auf Sat.1 wollten noch weniger Menschen sehen als die erste: ein Problem nicht nur für den Talkmaster, sondern auch für den Sender
Nachhilfe für das Hilfsorgan
Lammerts Kritik an ARD und ZDF ist in aller Munde. Dabei hat der Bundestagspräsident noch weit Wichtigeres angesprochen: die Parlamentsmüdigkeit des Parlamentsbetriebs
Licht in der Höhle
Weil es unser "gutes öffentliches Recht" ist, erklären uns ARD und ZDF mal ganz schnell in 60 Sekunden, wie gut sie uns die Welt erklären. Ein Strichmännchen zeigt den Weg
Alles bleibt, wie es ist
Ein verzweifelter Blick in die Abgründe des deutschen Fernseh-Herbstprogramms oder wie die Finanzkrise den Sendern Neugier, Enthusiasmus und Leidenschaft stiehlt