ZDF

Immer der Nase nach

Piratensender Powerplay ist auch nach 30 Jahren ein kaum erträglicher Film. Das liegt an stumpfen Zoten und daran, dass er Fehlentwicklungen des Rundfunks vorwegnimmt

Keine Bewährung

Wieder räumt Christian Wulff Fehler ein, weist Vorwürfe zurück, bittet um Verständnis. Doch wer braucht ein Staatsoberhaupt, das nur noch sich selbst erklärt?

Tag des Deutschen Fernsehpreis

Der Fernsehpreis soll jetzt immer am 3. Oktober verliehen werden - aufregender wird die Veranstaltung dadurch auch nicht. Was den Preis mit den Gedenkritualen verbindet

Sofa schlägt Schlamm

Die Festivalsaison boomt wie nie zuvor – am besten zu erleben ist sie allerdings zunehmend zu Hause, fernab von Schlamm und anderen Widrigkeiten

Im Netz der Interessen

Die Zeitungsverlage und die Politik wollen ARD und ZDF schwächen. Diese unheilige Allianz gefährdet unsere Demokratie

Popkultur und Dosenbier

Kleiner Sender, großer Anspruch: Popkultur soll das ZDF in die Zukunft retten – und das ganze öffentlich-rechtliche Fernsehen am Besten gleich mit

Sender im Dienst der NATO

Auf die Unterstützung der Medien können sich die Interventionsstrategen mittlerweile fast blind verlassen. Allen voran auf die des ZDF

Ein Krimi zu viel

Ein ungewöhnliches Format in ungewöhnlicher Reihung, das leider unglücklich programmiert wird: Über die lose Reihe "Nachtschicht" von Lars Becker im ZDF

Der Stunt als gefährliche Attraktion

Nach dem "Wetten, dass...?"-Unfall war vom Quotendruck die Rede. Tatsächlich ist die Idee zu der riskanten Wette von der Konkurrenz zum Kino beeinflusst

Satire darf das

Fernsehen vor 40 Jahren und Fernsehen heute. Ein solch aufregender Film wie „Das Millionenspiel“ von Autor Wolfgang Menge ist derzeit undenkbar. Und doch beinahe Realität

Kunst kommt von Geld

Arte ist, zumindest auf dem Papier, 20, alle lieben Arte, aber Arte ist auch eine merkwürdige Konstruktion – wie man an der Serie "Im Angesicht des Verbrechens" sieht

Das Wetter

Viel Streit hatte es um die neuen Modalitäten beim Deutschen Fernsehpreis gegeben: Am Ende durfte doch noch ein Nebendarsteller eine Auszeichnung entgegen nehmen

Ein Geruch nach ­faulem Obst

Wiedervereinigung interessiert niemanden, nur das Ende der DDR. So ist jedenfalls das TV-Programm zur Einheit

"Erschossen." – "Erschossen?"

Stefan Eckel von der Hamburger Künstlergruppe reproducts über Fernsehen als Kulturleistung, Hans Rosenthals Versöhnungsspieltrieb und Herbert Reineckers „Todesboten“

Das ZDF war noch nie staatsfern

Der Fall Brender oder ein ZDF-Chefredakteur soll auf Wunsch eines Ministerpräsidenten keine Vertragsverlängerung erhalten. Über die Spätfolgen einer Zangengeburt

Wird Sat.1 zum Opelwerk?

Die zweite Ausgabe von "Kerner" auf Sat.1 wollten noch weniger Menschen sehen als die erste: ein Problem nicht nur für den Talkmaster, sondern auch für den Sender

Nachhilfe für das Hilfsorgan

Lammerts Kritik an ARD und ZDF ist in aller Munde. Dabei hat der Bundestagspräsident noch weit Wichtigeres angesprochen: die Parlamentsmüdigkeit des Parlamentsbetriebs

Licht in der Höhle

Weil es unser "gutes öffentliches Recht" ist, erklären uns ARD und ZDF mal ganz schnell in 60 Sekunden, wie gut sie uns die Welt erklären. Ein Strichmännchen zeigt den Weg

Alles bleibt, wie es ist

Ein verzweifelter Blick in die Abgründe des deutschen Fernseh-Herbstprogramms oder wie die Finanzkrise den Sendern Neugier, Enthusiasmus und Leidenschaft stiehlt

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