Artikeln
Thelma Schoonmaker über die Arbeit mit Martin Scorsese: „Wir streiten nicht!“
Seit Jahren schneidet Thelma Schoonmaker die Filme von Martin Scorsese. Jetzt hat sie selbst einen produziert. In „Made in England“ erzählt Scorsese von seiner Liebe für die Filme des Regieduos Powell & Pressburger
Rezan Ali zum Weltflüchtlingstag: „Ich wollte in Syrien keine Menschen töten“
Im Gespräch mit dem „Freitag“ berichtet Rezan Ali von seiner Flucht, dem Leben in Deutschland und seinen Wünschen für die Zukunft
Hofkollektiv: Die Welt zu Gast in Bienenwerder
Vom Landgrabbing zur solidarischen Landwirtschaft: Warum Bäuerinnen aus dem globalen Süden ein Hofkollektiv in Brandenburg besuchen, bei der Kartoffelernte helfen und erstmal argwöhnisch fragen: „Ist das hier Kommunismus?“
„Sorry, aber...“ von Tara-Louise Wittwer: Strategische Schadensbegrenzung
Mal ehrlich: Wie schnell rutscht einem ein „Sorry“ über die Lippen? Vor allem Frauen entschuldigen sich extrem häufig. Warum das so ist und wie man das ändern kann und sollte, schreibt Influencerin Tara-Louise Wittwer in ihrem neuen Buch
Israel ist nicht das Judentum – und umgekehrt
Antizionismus ist nicht Antisemitismus. Und die meisten Zionist:innen sind keine Juden. Der Historiker Yakov M. Rabkin über wichtige Details im Sprachgebrauch polarisierender Diskussionen rund um die Lage in Nahost
Fanmeilen im ganzen Land rollen Kunstrasen aus: Die EM sorgt für mehr Mikroplastik im Blut
Durch Kunstrasen gelangt massenhaft Mikroplastik in die Umwelt. Dennoch wurden gerade 24.000 Quadratmeter davon in Berlin verlegt. Nach den Spielen wird ein Teil wieder verbrannt. Gibt es keine ökologische Alternative zum künstlichen Rasen?
„Heilige Kühe“ in Indien: Letzte Tage im Tierasyl
Der Wahlausgang lässt eine Regierung des radikalen Hinduismus gewähren, die Gesetze verschärft, um das Schlachten von Rindern zu kriminalisieren – und das obwohl die hindu-nationalistische BJP die Wahlen alles andere als klar gewonnen hat
Jung, ostdeutsch, antifaschistisch: Zu Besuch bei einer Konferenz voller Hoffnung in Zeitz
Junge Menschen aus Ostdeutschland treffen sich in Zeitz, um über ihre Heimat und Wege aus den Krisen dieser Zeit zu diskutieren – und sich für die Zukunft zu wappnen
„Radical Playground“: Das ist doch (k)ein Spielplatz!
Kinder stören nur in Ausstellungen? Was entsteht, wenn man sie ernst nimmt, zeigt sich gerade vor dem Gropius Bau in Berlin. Und die neue Direktorin Jenny Schlenzka hat noch radikalere Ideen
10 wichtige Fußballregeln für Nicht-Profis
Warum gibt der Schiri das Tor nicht? Was ist Abseits? Und wieso benutzen Kommentator:innen so seltsamen Zahlen und Begriffe? Wer ist ein Zielspieler? Frank Willmann erklärt wichtige Regeln, damit auch Laien bei der EM mitreden können.
Nachruf auf Ex-Bundesumweltminister Klaus Töpfer: „Er war das grüne Gewissen Deutschlands“
Klaus Töpfer war wohl der einflussreichste Umweltminister der BRD. Sein Weggefährte Franz Alt erinnert sich an einen freien und umbequemen Geist, wie es ihn heute kaum noch gibt
Gaza-Krieg: „Deutsche Bevölkerung ist weiter als deutsche Politik“
Die meisten Menschen in Deutschland nehmen Anteil am Leid in Nahost – egal, ob es Israelis oder Palästinenser betrifft. Warum verirrt sich die deutsche Politik trotzdem weiter in bedingungsloser Unterstützung für Israels Kriegspolitik?
Fünf Jahre nach dem Mord an Walter Lübcke bleibt sein Vermächtnis unerfüllt
Beim Umgang mit dem Verbrechen am Regierungspräsidenten von Kassel sind bis heute Aufklärungsdefizite erkennbar. Maßgeblich dafür ist das Versagen der Institutionen, es reicht vom Verfassungsschutz bis zum Polizei- und Justizapparat
Rechtsruck in Europa, aber immerhin muss Giorgia Meloni nicht mitregieren
Im Wahlkampf hatte Ursula von der Leyen eine Zusammenarbeit mit Giorgia Meloni vorbereitet. Dazu wird es wohl nicht kommen: Die Konservativen wurden stärkste, die Sozialdemokraten zweitstärkste Kraft. Der Rechtsruck ist dennoch groß
Der 7. Oktober, die Deutschen und Israel: „Es gibt kein Zurück“
Für Sami Khatib darf die „genozidale Realität“ mit den Rechtfertigungen, Leugnungen und Begründungen Deutschlands nicht verschleiert werden. Er fragt: War nicht die Dehumanisierung der Palästinenser*innen durch Israel längst Zeichen genug?
Der 7. Oktober, die Deutschen und Israel: „Schmerz bleibt Schmerz“
Jüdinnen und Juden in Deutschland erleben massenhaft Ablehnung, Gewalt und Hass. Antisemitische Denkmuster, die offensichtlich nie wirklich verlernt wurden, drängen an die Oberfläche. Deborah Schnabel über das Gefühl der Nichtzugehörigkeit
Anwältin: „Wer eine Palästina-Fahne aufhängt, wird von der Polizei besucht“
Festnahmen, Gefährder-Ansprachen, Abschiebungen: Viele Aktivistinnen, die gegen den Krieg in Gaza protestieren, sind mit teils harten polizeilichen Maßnahmen konfrontiert. Eine Anwältin sorgt sich um die Demokratie in Deutschland
Die Deutschen und Israel: „Dann wechseln wir das Thema, um unsere Freundschaft zu retten“
Der 7. Oktober 2023 hat Deutschland in zwei Lager gespalten – der Riss ist tief und scheinbar nicht überbrückbar. Wie geht man damit um, wenn verdrehte Argumente und fehlerhafte Zahlen die Wirklichkeit in ein falsches Licht rücken sollen?
Deutsche Debatten über Israel: „Von dem Politskript ‚Staatsräson‘ profitiert die AfD“
Acht Monate nach dem 7. Oktober werden hierzulande so viele kritische Stimmen gehört wie selten zuvor. Zugleich versagen auch öffentlich-rechtliche Medien darin, einfache Fakten zu Israel/Palästina zu berichten. Eine Bestandsaufnahme
Jüdische Studierende: „Uns wird vermittelt: Ihr seid hier unerwünscht“
Für jüdische Studierende sind die Universitäten kein sicherer Ort mehr. Die Konsequenz ist für viele Betroffene soziale Isolation. Hanna Veiler über das Leben als jüdische Studentin in Deutschland nach dem 7. Oktober 2023