Artikeln
Im Fadenkreuz
Auf Instagram wird das Sticken wiederentdeckt – natürlich von Frauen. Warum wird deren Kunsthandwerk nicht ernst genommen?
EB | Trixie, trauere nicht!
Beatrix von Storchs Chemnitz-Tweet war geschmacklos? Von wegen! Trixie trauert und benötigt jetzt vor allem Mitgefühl. Ein offener Brief
Brülltonnenvariationen
In Caroline Rosales’ Memoiren einer Alleinerziehenden fehlt manchmal der Blick über den Sandkastenrand
Angriff der Heulsusen
Ost-Kunst is back: Das MdbK in Leipzig kündigt die Ausstellung „Point of no return“ an
Bunter rauschen
Slavoj Žižek zweifelt, ob die Campus- und Macchiato-Linke wirklich was ändern will. Stimmt’s?
Mensch gegen Mensch
Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden stellt den Zusammenhang von „Gewalt und Geschlecht“ in Frage
Materialkunde nach Marx
Postmoderne Denker vergaßen ihn, doch der Körper leibt und lebt, weiß Terry Eagleton
Ein Kessel doch recht Buntes
Noch immer tun viele Museen sich mit DDR-Kunst schwer. In Halle könnte eine neue Ausstellung Maßstäbe setzen
Er sagt, sie sagt
Bettina Wilperts Roman über einen Vergewaltigungsvorwurf verzichtet auf einfache Antworten
Haarscham
Das Museum der bildenden Künste erkundet in Leipzig, wie eine neue Generation von Netzkünstlerinnen den Körper der Frau in den Blick nimmt
Dauergrinsen, Kicherorgien
Sie werden immer pubertärer, und statt Marx zu deuten, lesen sie Snapchat-Storys
Susan selbdritt
Zwischen hoher Kunst, Pop und Gegenkultur: Eine Aufsatzsammlung macht enorme Lust, die Essays von Susan Sontag wieder zu lesen
EB | Monster, Maler und Musen
Künstler sprengen Grenzen bürgerlicher Moral, heißt es. Ihre Grenzüberschreitungen dürfen und müssen monströs sein, meint Hanno Rauterberg in der ZEIT. Eine Erwiderung
Goodbye, Leib
Bei Han Kang sprechen die verstorbenen Opfer eines Massakers
Dada und Ekstase
Jan Kummer hat als Sänger von AG Geige Elektropop in die DDR gebracht. Heute malt er gerne Hunde sowie Arbeiter. Und würde nie aus Chemnitz wegziehen
Babylon Berlin
Kerstin Ehmer ist Fotografin und betreibt die legendäre Victoria Bar. Ihr Debüt „Der weiße Affe“ überzeugt auch sprachlich
„Nur keine Musen“
Verlegerin Britta Jürgs gräbt Schätze aus: Starke Bücher aus den 1920er und 30er Jahren – alle von Frauen
Die Suche ist die Heimat
Es gibt eine neue, aufregende, afropolitische Stimme in der Literatur. Über den vielstimmigen Generationenroman „Heimkehren“ von Yaa Gyasi
EB | Wählen ja, aber bloß nicht die Falschen?
Selten wurde so massiv für eine Wahl mobilisiert, droht doch der Einzug der AfD in den Bundestag. Aber Aufrufe zum (Nicht-Rechts-)Wählen sind mehr als paternalistisch
Magisches Angstlust-Szenario
"Abgezockt" lautet der Titel einer neuen Produktion des Staatsschauspiels Dresden. Die Betrüger und Betrogenen der Stadt können mitmachen