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„Gegengift zum Tatort“

Multikulti super, Bullen doof? Susanne Saygin hält viele linke Positionen heute für unreflektiert. Ihr Kölscher Klüngelroman weckt auch für kriminelle Baulöwen Sympathien

Mehr low, Hochkultur

Was soll das sein, ein Requiem? Unser Kolumnist Andreas Merkel ist nur bei Heinz Strunk sicher, dass der Leser alles kriegt wie bestellt

Herbstlyriker

Uns alle packt die laubbraune Schwermut, wenn der Zug abfährt, Nietzsches Krähen schreien, Verlaine auf der Herbstgeige spielt. Dem Herzen helfen da nur traumschöne Verse

Bitte ein Beck

Skandinavische Krimis sollten sich wieder auf ihre sozialkritische Tradition besinnen

Ein bebendes Buch

Der junge Wiener Philipp Weiss hat mit seinem Debüt alle Dimensionen gesprengt

Big in China

Partisan Valter ist im ehemaligen Jugoslawien ein Mythos. Die Neuausgabe des „Valter“-Comics verpasst die Chance, mehr als eine Heldengeschichte zu sein

Vererbte Schuld

D. B. Blettenbergs Farang ist zurück. Sein dritter Fall führt nach Thailand

Wort ist ihr Hobby

Sara Paretskys Detektivin V. I. Warshawski löst in „Kritische Masse“ endlich wieder einen Fall für deutsche LeserInnen

Leuchtender Schmerz

In Cloé Mehdis „Nichts ist verloren“ arbeitet ein Tod sich durch Zeiten und Menschen hindurch

Viele tote Insekten, darunter Schmetterlinge und Fliegen, kleben auf einem schwarzen Kühlergrill.

Mückenlobby gesucht

Kein Leben ohne Brummen und Summen, lehrt uns ein neues Buch über das Insektensterben

Ulrike Baureithel

Ich glaub’, ich spuke

Ulla Berkéwicz’ Essay ist, vorsichtig gesagt, eine kühne Übertretung all dessen, was Prosa bisher wagte

Ich war nie beliebt

Cindy Klink ist schwerhörig und liebt Musik. Auf Youtube übersetzt sie Popsongs in Gebärdensprache

Alarmstufe Tiefrot

Die Sprecher des Chaos Computer Clubs blicken mit „Cyberwar – Gefahr aus dem Netz“ auf digitale Schlachtfelder

Asche im Bett

Aus dem Moskauer Arrest heraus hat Kirill Serebrennikow für das Opernhaus Zürich Mozarts „Così fan tutte“ dekonstruiert

Rosa Luxemburg und Clara Zetkin, zwei Frauen in Kleidung um 1910, gehen Arm in Arm.

Almosen der Macht

1918: Die Sozialistinnen Rosa Luxemburg und Clara Zetkin sahen in der Novemberrevolution kaum Chancen für einen radikalen Umbruch. Eine reformistische SPD war zu stark

Warum es normal sein sollte

Heute vor 80 Jahren eskalierte mit den Novemberpogromen der faschistische Terror. Wieso gilt kein Jahrhundert später Widerstand als heikel, radikal und unzeitgemäß?

Frauen mit Kopftüchern blicken auf eine Stadt und eine Menschenmenge. Eine Frau betet.

Niemand saugt uns auf

Kerem Schamberger und Michael Meyen lassen nur wenige Fragen über Kurdistan offen

Frieden First

1918 ging der Erste Weltkrieg zu Ende. In Deutschland bebilderte die Zeitschrift „Simplicissismus“ die Gewalt, über die Kurt Tucholsky für die „Weltbühne“ berichtete

Mann im Anzug steht auf einem Balkon mit Blick auf eine Stadt.

EB | Der letzte Kanzler der SPD

Toms Familie denkt, dass Opa schon ein bisschen wirr im Kopf ist. Als der Junge einen Schulaufsatz über die SPD schreiben muss, bringt Opa leider einiges durcheinander

f. s. montanus
Hans-Georg Maaßen im Profil vor blauer Wand mit Schriftzug

EB | Die Beamten unter uns

Hans-Georg Maaßen kann sich einen Wechsel in die Politik vorstellen. Wir sollten ihn besser beim Wort nehmen – und uns auf ihn und seinesgleichen vorbereiten

Burghart Klaußner steht in einem dunklen Raum vor einer Tür, trägt einen Anzug.

EB | Muss das sein?

Burghart Klaußner spielt, spricht, singt. Mit großem Erfolg. Jetzt schreibt er – eine gute Idee?

Ein junger Mann mit dunklem Haar wählt in einer Bäckerei ein Brot aus.

EB | Die Integrationsverweigerer

Durch restriktive Auslegungen der Mitwirkung bei der Identitätsklärung hindern Innenministerien und Ausländerbehörden geduldete Flüchtlinge an der Arbeitsaufnahme

Doreen Bormann / Nikolai Huke
Schild mit

Entert wer das Narrenschiff?

Sowohl für Präsident Donald Trump als auch die Demokraten sind die Midterm Elections 2018 eine Schicksalswahl