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Die Einsamkeit des Profis

Ein Fußballer hat sich das Leben genommen. Über seine psychischen Probleme hat er nie gesprochen. Dennoch sind sich die Funktionäre sicher, sein Tod habe nichts mit Fußball zu tun

Ein Tag, der in die Zukunft weist

Der 9. November hat gezeigt: Ein Tag ist zu kurz, um aller Ereignisse der Menschheit zu gedenken – unser Autor fordert deshalb einen Tag des Kalenders

Verbirg dein Anderssein

Eine Frau aus dem Osten ist Kanzlerin und ihr Vize schwul: das scheint vielen Deutschen egal. Gut so, aber die Akzeptanz hat ihren Preis

Erkenne den Unterschied

In „Kulturen der Empathie“ verbindet Fritz Breithaupt sowohl Erkenntnisse der Gehirnforschung als auch literarische und philosophische Thesen von Aristoteles bis Goethe

Gesichter des Widerstands

Opposition kennt verschiedene Politiker-Charaktere. Doch unter Schwarz-Gelb wird nur einer von ihnen bestehen. Eine kleine Typologie

Die Welt ist eine Eckkneipe

Tandoori oder lieber Bulette? An der Straßenecke funktioniert die Globalisierung bereits. Und die Politiker? Sollten sie nicht dämonisieren, sondern ihre Herausforderungen angehen

Wagner für alle? Widerlich!

In Bayreuth ist die Oper per Public Viewing wieder öffentlich geworden. Das Massenpublikum findet das toll - und die Bayreuther Chi-Chi-Gesellschaft bangt um ihr Privileg

Moritz trinkt immer noch

Auf Facebook bin ich Popjournalist, hier darf ich’s sein: Eine Reportage aus L.A. und über das WordWideWeb

Alte Inszenierung, neue Regie

Mit Christoph Marthalers "Tristan & Isolde" haben die Bayreuther Festspiele begonnen, erstmals unter der Leitung von Wolfgang Wagners Töchtern Katharina und Eva.

Kleinster gemeinsamer Nenner

Der durchwachsene Sommer hat einen großen Vorzug. Man hat auf jeden Fall ein Gesprächsthema. Beim Reden übers Wetter kann man eigentlich nichts falsch machen. Oder doch?

Kein Anschiss unter dieser Nummer

Sage niemand, die Telekom sei ein unfaires Unternehmen. Sie behandelt alle gleich schlecht, auch ihre Servicemitarbeiter. Oder warum fing neulich eine an zu weinen?

Unsterblich durch Public Viewing

Verstorbene werden schnell und leise beerdigt - außer sie sind berühmt. Bei Michael Jackson ist es komplizierter: Wie trauert man, wenn ein lebendiger Toter stirbt?

Land Guck-in-die-Luft

Überall in Europa wird protestiert. In Deutschland sind die Krisen-Meldungen zwar besonders verheerend, aber wir machen weiter wie bisher. Das könnte zum Problem werden

Das Ende einer großen Liebe

Die Deutschen und ihre Autos: Eine Beziehung in der Wirtschaftskrise. Die wichtigste Industrie des Landes und damit seine gesamte Identität stehen vor einem Wandel

Die Meistersinger von RTL

Die Casting-Show "Deutschland sucht den Superstar" mag schlecht sein, aber sie funktioniert: Weil sie eine große Pop-Oper erzählt. Und der Masse Entscheidungen zugesteht

Der Tod auf Erden

Am 1. Mai beginnt das Theatertreffen mit Christoph Schlingensiefs "Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir": Wie der Regisseur Krankheit als Kunst inszeniert

Das Bayern-Prinzip

Der FC Bayern München ist die CSU auf dem Rasen – Klinsmanns Rauswurf zeigt den Frust der Führung. Und macht Hoffnung für die nächste Bundestagswahl

Franky goes to Hollywood

Die SPD hat eine Wahlkampfinitiative für ihren Kanzlerkandidaten gegründet. Ihr Slogan lässt Böses ahnen. Anmerkungen zu einer Graswurzelrevolution von oben

Kann dieser Mann regieren?

Totale Erinnerung: Statt sich zu seiner Schuld zu bekennen, erklärt Dieter Althaus seinen Skiunfall als „tragisches Unglück“ – und besiegelt damit das eigene Drama

Das Elend der zweiten Geige

Dirigent Ingo Metzmacher wollte das Deutsche Sinfonieorchester in Berlin verlassen, weil seine Musiker zu wenig verdienen. Axel Brüggemann dokumentiert die Lage

Der Champagner ist schuld!

Idomeneo oder die Tragödie der Weltwirtschaft: Warum im ­Drama der Krise alle Zuschauer sein wollen

Reden ist ja doch nur Silber

Schön und gut, was Horst Köhler heute in seiner Berliner Rede sagte, aber was er eigentlich sagen wollte, weiß unser Videoblogger Axel Brüggemann.

German Amok

Freitag-Autorin Ulrike Baureithel zur Community-Debatte über den Amoklauf von Winnenden und über die Zeichen, die uns die „VeRRückten“ dieser Gesellschaft geben

Ulrike Baureithel

"Ich mache ernst!"

Warum erkennen wir Amokläufer immer erst, wenn es zu spät ist? Weil sie uns zu kompliziert sind. Und weil es leichter ist, Metalldetektoren an Schulen zu fordern