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Super-Maastricht
Wenn Merkel und Sarkozy ihre Vertragsreformen präsentieren, darf sich die Finanzwelt in einer neuen Art von Kriegsführung gegen Staaten bestätigt fühlen
Ein Wink für Merkel
Der Empfang für die EU-Spitzen im Weißen Haus, die in Europa bestenfalls als Moderatoren der Eurokrise geduldet werden, wirkt nicht wie ein Liebesgruß nach Berlin
Zur Räson bringen
Der NATO-Angriff auf pakistanische Militärs beschert dem Verhältnis zwischen Washington und Islamabad eine jähe Talfahrt und unterläuft eine Befriedung Afghanistans
Hin und schnell wieder weg
Köln ist lustig, München schön, Wolfsburg boomt? Falsch: Köln nervt, München ist verknöchert, Wolfsburg langweilig. Und Alsbach-Hähnlein macht’s nicht besser. Das Lexikon
Je später desto teurer
Deutsches Veto gegen eine europäische Initiative – die Bundesregierung reagiert auf Vorschläge der EU-Kommission zu Gemeinschaftsanleihen mit vorauseilendem Boykott
Allen Schwüren zum Trotz
Die Eurokrise stellt zusehends die europäische Geschäftsgrundlage des 3. Oktober 1990 zur Disposition
Kommen und Gehen
Die NATO-Staaten warten mit Abzugsplänen auf und tun so, als ob für die Restlaufzeit ihrer Besatzung nicht mehr viel zu tun sei, um ein befriedetes Land zu hinterlassen
Bella Italia
Der Politiker Berlusconi hat sich längst überlebt, der Regierungschef will sich noch eine Gnadenfrist gönnen – der Medien-Caudillo wird Italien wohl erhalten bleiben
Großer Sprung oder großes Loch
Eine neue Regierung in Athen hin oder her. Angela Merkels mutmaßlicher Königsweg, Griechenlands Wirtschaft durch Auszehrung gesunden zu lassen, ist gescheitert
Demokratie muss man sich leisten können
Den Griechen werden die Instrumente gezeigt. Vorerst fließen keine Hilfsgelder mehr. Mehr Souveränität wagen heißt offenbar, den Bankrott riskieren
Volkssouveränität gleich Börsensturz
Der Dax bricht immerhin um sechs Prozent ein, wenn Premier Papandreou ein Plebiszit zum jüngsten Rettungspaket ankündigt. Die Währungsunion steht auf der Kippe
Abgeschlagene Minderheit
Die Aufnahme Palästinas als 195. Mitglied der UNESCO ist ein Indiz dafür, wie sich dessen Staatlichkeit international durchsetzt, auch wenn die USA weiter bremsen
Kollateralschäden zuhauf
Der Sturz Gaddafis gehörte nicht zum UN-Auftrag für den nun beendeten Libyen-Einsatz der NATO. Sie hat ihn dennoch erledigt und damit erneut gezeigt, wozu sie fähig ist
Bankrottmanager in eigener Sache
Schuldenschnitt hin oder her. Vielleicht wäre eine geordnete Staatsinsolvenz das Beste für den Pleitier. Leider fehlen in der EU die erforderlichen Insolvenzregeln
Platz machen für Teheran?
Der kompakte Abzug der US-Armee aus dem Irak ist für den 31. Dezember angekündigt, aber noch nicht besiegelt. Es geht um den künftigen Einfluss des Iran
Kein Arbeitersamariterbund
Die Euro-Retter tagen quasi in Permanenz und kämen nur weiter, würde die Eurozone als knallharte Konkurrenzgesellschaft begriffen mit allen sich daraus ergebenden Folgen
In inniger Feindschaft verbunden
Zu Beginn der Präsidentschaft Obamas schien eine Normalisierung der Beziehungen durchaus möglich. Mit der Botschafter-Affäre ist sie definitiv gescheitert
Im Nero-Kostüm
Vor 65 Jahren endet in Nürnberg der Prozess gegen die NS-Kriegsverbrecher. Das Verfahren ließ auch erkennen, wie die Naziführer gern die eigenen Reihen gesäubert hatten
Die tun nichts?
Der Weiße Hai machte uns Angst, der Schäferhund hat Weltkriege und Boxkämpfe verloren, ohne die Taufliege keine gentechnische Forschung: das Lexikon der bedeutenden Tiere
Dieses Fass hat keinen Boden mehr
Der Wirtschaftswissenschaftler Rudolf Hickel hält bei den ins Straucheln geratenen Banken eine Teil- und komplette Verstaatlichung für einen gangbaren Weg
Obama sollte nicht Bush kopieren
Auch wenn die US-Regierung plötzlich „Ungereimtheiten“ bei den Attentatsplänen in Washington einräumt – Teheran muss mit einer Reaktion rechnen. Nur welcher?
In der Bankrottfalle
Merkel, Sarkozy und die Euro-Rettungsgesellschaft spielen auf Zeit, weil die unaufhaltsame Pleite Griechenlands Banken und Millionen ihrer Kunden zittern lässt
Wieder am Abgrund
Kommt es bei Griechenland zur Schuldenkappung, werden Banken straucheln. Wieder sind staatliche Rettungsakte gefragt, doch die Voraussetzungen ungünstiger als 2008
Notfalls zahlt der Bürger
Weil die Garantiesummen im Rettungsfonds nicht reichen, soll der nun eine „Hebelwirkung“ entfalten. Ein Spiel mit hohem Risiko, sagt der Ökonom Rudolf Hickel
Bis hier hin! Und wie weiter?
Der Bundestag hat nicht allein über den neuen Zuschnitt des Euro-Rettungsfonds abgestimmt. Es ging ebenso um ein Votum zur Krisen-Strategie der Kanzlerin