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Da steht er und kann nicht anders
Die Bewerberliste für die Präsidentenwahl Ende April ist komplett. Nicolas Sarkozy freut sich auf eine zweite Amtszeit und hat vielleicht auch allen Grund dazu
Das Mündel von Athen
Hilflos müssen die Griechen zusehen, wie andere über sie bestimmen. Die postdemokratische Wende droht auch anderen Staaten
Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus
Das Parlament in Athen hat pflichtgemäß die Restlaufzeit des griechischen Kapitalismus verlängert und gönnt uns einen Vorgriff auf das postdemokratische Zeitalter
Bankrott in Eigenregie
Bevor der letzte Rest an Souveränität gekappt wird, sollte das Land in eine selbstverwaltete Insolvenz gehen und dem Stigma des fremdbestimmten Protektorats entkommen
Wenn die Lunte einmal brennt
Plötzlich werden Wachstumsprogramme für den moribunden Eurostaat im Süden gefordert. Doch die Vernunft hat es schwer. Vorerst wird weiter geschrumpft
Mit dem Mut der Verzweiflung
Russland ist mit seinem Nein im UN-Sicherheitsrat unfreiwillig zum Herold einer brisanten Nachricht geworden – für sich, aber auch für andere Akteure in der Region
Billig- und Rettungsschirme
Soll die chinesische Marktwirtschaft den Euro-Kapitalismus retten? Die Kanzlerin hat in Peking über mehr finanzielle Überlebenshilfe aus Fernost verhandelt
Die Diplomatie könnte ein Hochamt feiern
Statt Teheran mit härteren Sanktionen in die Knie zwingen zu wollen – warum nicht das Unmögliche denken und Irans Recht auf zivile Nutzung der Kernenergie respektieren?
Souveränität ohne Bonität
Kurz vor dem EU-Gipfel hat die Bundesregierung mit einem bemerkenswerten Vorschlag dafür gesorgt, dass auf diesem Treffen wieder vorrangig über Griechenland geredet wird
Draußen vor der europäischen Tür
Für den ungarischen Schriftsteller György Dalos verfügt Viktor Orbán weiterhin über eine beachtliche Anhängerschaft, die zusehends Ressentiments gegen Europa entwickelt
In der Risiko-Spirale
Die EZB stemmt sich gegen die Eurokrise, indem sie immer mehr Staatsanleihen verschuldeter Euro-Länder übernimmt. Ein Überblick über die Risikofaktoren
Die weiß, was sie will
Die Kanzlerin hat verstanden, dass sich mit der Eurokrise noch viel anfangen lässt, bevor ihre Regierung von europäischer Ordnungspolitik auf Euro-Rettung umschaltet
Das libysche Drehbuch braucht keine Kopie
Wer gegen Präsident Assad interveniert, steht mitten in einem regionalen Kräftemessen, das durch den Arabischen Frühling und den US-Irak-Abzug ausgelöst wurde
Generalverriss auf dem Hause S&P
Es verletzt die geltende Marktlogik, eine Rating-Agentur als Sündenbock zu geißeln und die politischen Umstände ihrer Entscheidungen außer Acht zu lassen
Das hat gesessen
Mit dem Down-Rating für neun Euro-Staaten schürt die US-Agentur Standard & Poor's das Misstrauen gegenüber der Eurozone und dem Krisenmanagement der EU-Regierungen
Im Gleichschritt, langsam oder schnell
Mit der Eurokrise wurde aus der Partnerschaft eine Gefolgschaft, in der Nicolas Sarkozy mehr für die Pointen, Angela Merkel mehr für die Politik zuständig ist
Bad Bank auf Staatskosten
Die Bundesregierung reanimiert den nationalen Bankenrettungsfonds von 2008 und hilft damit Geldhäusern wie der Commerzbank nicht in Bankrottnähe zu geraten
Warum nicht absagen?
Die Eurokrise lässt Dänemark kaum Spielräume. Mehr als eine Moderation deutscher Dominanz scheint die Regierung in Kopenhagen auch nicht anzustreben
Gedrehter Strick
In der Straße von Hormuz kreuzen iranische Marine-Einheiten in Sichtweite zum US-Flugzeugträger "USS John Stennis". Lässt sich eine Eskalation noch aufhalten?
Euro-Requiem
An der Schwelle zum Neuen Jahr ist offen, wie viel am 31. Dezember 2012 von der Eurozone übrig sein wird. Sicher ist nur: der Rettungsfonds braucht den nächsten Schub
Die Sprache der Krise
Wie die Politik in den Dialog mit dem Deutschen Aktienindex tritt - und dabei Milliarden gemacht und vernichtet werden
Die eigenen vier Wände
In einem Interview für die Illustrierte „Stern“ erteilt SED-Politbüro-Mitglied Hager 1987 einer Perestroika in den Farben der DDR eine Absage. Tapetenwechsel? Warum denn?
Legendäre Gespräche
Anne Sinclair verliebte sich, Günter Gaus forschte zur Person, André Müller ließ sich rühren, Alice Schwarzer verbal verführen: das Lexikon der unvergessenen Interviews
Den hat der Teufel geholt
Seit dem Tod Kim Jong-Ils ist eine journalistische Befundsucht ausgebrochen, die ihresgleichen sucht. Sie erfasst auch die Todesumstände des „Geliebten Führers“
Blinder Blick
Dieser Krieg begann mit einer Lüge, und er endet mit einer Lüge, wenn US-Präsident Obama erklärt, seine Armee verlasse Ende 2011 ein doch halbwegs stabiles Land