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Nicht chic, aber praktisch

Wie die NATO so hat auch Schwarz-Gelb den "moderaten Taliban" entdeckt. Was ist passiert, wenn dem terroristischen Monster plötzlich die Friedens­glocken läuten?

Lutz Herden

Und sie tun es doch

Verteidigungsminister Guttenberg will bei der künftigen Stärke der Bundeswehr in Afghanistan „nichts ausschließen". Auch der Außenminister klingt plötzlich anders

Lutz Herden

Wer was wann warum?

Der Untersuchungsausschuss zu den Bomben vom 4. September 2009 sollte sich nicht nur dem Luftangriff widmen, sondern der Vernebelung des Afghanistan-Krieges überhaupt

Lutz Herden

Protektorat Haiti

Sollte der schwer heimgesuchte Karibikstaat seine Souveränität befristet aufgeben und sich Schutzmächten wie der internationalen Gemeinschaft oder den USA unterwerfen?

Lutz Herden

Orange-Revolutionär verabschiedet

Die peinliche Wahlniederlage von Präsident Viktor Juschtschenko spricht Bände. Der ukrainische Wendewinter 2004/2005 hat sich schneller überlebt als gedacht

Lutz Herden

Aufschwung mit Krücken

Der Ökonom Rudolf Hickel sieht für die deutsche Wirtschaft noch kein verlässliches Zwischenhoch und statt Wachstums- bisher eher Schuldenbeschleunigung

Lutz Herden

Der Reform-Motor

Wenn sich die EU im weltpolitischen Ranking nach oben bewegen will, sollte sie die Chancen nutzen, die sich mit einer EU-Mitgliedschaft der Türkei eröffnen

Lutz Herden

Guttenberg wechselt das Etikett

Der Verteidigungsminister bringt politisch zu Ende, was er seit Tagen rhetorisch vorantreibt. Er definiert den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr kurzerhand um

Lutz Herden

In höchster Not

Vor 30 Jahren intervenierte die Sowjetunion in Afghanistan, obwohl ihre Führung nicht davon überzeugt war, mit der Entsendung von 75.000 Soldaten das Richtige zu tun

Lutz Herden

Karsai sollte gehen

Die parlamentarische Demontage des Präsidenten in Kabul zeigt, Afghanistan hat keine legitimierte Exekutive. Kein gutes Zeichen für die Londoner Afghanistan-Konferenz

Lutz Herden

Kein deutscher Gaullismus

Der bisherige Kurs von Außenminister Westerwelle bietet nicht viel mehr als den Offenbarungseid eines durch die Gunst der Stunde ins Amt geratenen Traditionalisten

Lutz Herden

Tor zur Hölle

Ein Jahr nach der Aggression gegen anderthalb Millionen Palästinenser im Gazastreifen erntet Benjamin Netanjahu die Früchte eines Krieges, den er nicht geführt hat

Lutz Herden

Wenn Visionäre zu Realisten werden

Politiker wie Paul Kagame (Ruanda), Jerry Rawlings (Ghana) und Yoweri Museveni (Uganda) beendeten einst eine Epoche der Autokratie und des postkolonialen Verfalls

Lutz Herden

Gabriels Radikalopportunisten

Die SPD reißt das Steuer in der Afghanistan-Politik herum und folgt dem Prinzip: Was uns als Regierung heilig war, kann uns als Opposition gestohlen bleiben

Lutz Herden

Die Verräter sind unter uns

Der Wehrbeauftragte Robbe warnt vor Vertrauensverlust zwischen der Bundeswehr in Afghanistan und der Politik in Berlin. Es riecht nach einer neuen Dolchstoßlegende

Lutz Herden

Von Varvarin nach Kunduz

Die Vorgeschichte des Kunduz-Massakers beginnt 1999 mit der Aggression gegen Jugoslawien, die zum Gründungscode der Berliner Republik gehörte

Lutz Herden

Messer der Geschichte

Die Rückschau auf die Zeitung Sonntag im Wendeherbst 89 wird fortgesetzt mit einer literarischen Reportage von Lutz Rathenow – Flanieren im Ostberlin der achtziger Jahre

Lutz Herden

Finten und Floskeln

Die Bundesregierung spielt erkennbar auf Zeit. Sie will offiziell erst nach der Londoner Afghanistan-Konferenz Ende Januar über mehr Truppen entscheiden

Lutz Herden

Staat a.D.

Mit dem Wahltermin im März 2010 wird die Verfassung des Irak gebrochen. Dessen staatliche Autorität gerät in Verruf, auch weil sie neuen Attentaten ohnmächtig zusieht

Lutz Herden

Geschlossene Vorstellung

Zwischen 1933 und 1941 bot der „Jüdische Kulturbund“ ausgegrenzten Künstlern ein Exil im eigenen Land. Bis heute eine umstrittene Tat

Lutz Herden

Kriterien des Abzugs

Über Exit-Strategien nachzudenken, heißt nicht, Zeitpläne für Abzugsszenarien zu entwerfen, sondern Kriterien zu benennen, von denen sie abhängen

Lutz Herden

Westerwelles Stolperstein

Zum Antrittsbesuch in Israel reist Außenminister Westerwelle mit dem festen Vorsatz, die Zwei-Staaten-Lösung zu vertreten, für die Israel derzeit so gut wie nichts tut

Lutz Herden

Der Wahnsinn geht weiter

Fairplay hat im Fußball ausgesorgt. Manipulierte Spiele sind daher mehr das folkloristische Dekor eines Metiers, in dem ökonomisches Kalkül den Sport versklavt

Lutz Herden