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1919: Ein kurzer Traum
In Ungarn geht die Revolution fast gewaltfrei vonstatten. Die Räterepublik nimmt einschneidende soziale Maßnahmen vor und wird nach 133 Tagen von außen zerstört
Die Demokratie ist nirgendwo eine Eiche
Die Debatte über einen EVP-Ausschluss von Victor Orbáns Fidesz ist nur ein Beispiel: Selbstgefälliger Paternalismus kennzeichnet den Blick des Westens gen Osten
1919: Im Keim erstickt
Die österreichischen Sozialdemokraten werden zu den Gründern der I. Republik. Damit bewahren sie das Land vor der Revolution und vermeiden den Konflikt mit der Entente
Ende einer Hoffnung
Studenten, Wissenschaftler und Intellektuelle wenden sich gegen Atomrüstung. Moskau entwirft einen Friedensvertrag. Doch der Kalte Krieg folgt seiner eigenen Logik
This is how we chill
Wenn alles gut geht, kann Musik einen ganzen Film tragen – etwa in Jonah Hills Regiedebüt „Mid90s“
1919: Die Weltpartei
In Moskau formiert sich die III. Internationale als Gegnerin des sozialdemokratischen Revisionismus. Sie will der kommunistischen Bewegung Halt und Richtung geben
1939: Nazis in Manhattan
Im New Yorker Madison Square Garden marschieren deutschstämmige Anhänger Adolf Hitlers auf. Es ist ihr letzter großer Auftritt, ehe der Krieg ausbricht
1974: Entsetztes Erinnern
Die deutsche Belagerung Leningrads hat eine Million Menschen das Leben gekostet. In Daniil Granins „Blockadebuch“ sprechen Überlebende von der Zeit des Grauens
1979: Vergessene Gewalt
In Spanien markiert eine neue Verfassung den Übergang zur Demokratie nach der Franco-Diktatur. Dass der Weg zum Konsens blutig war, wird heute gern ausgeblendet
1919: Eberts Gewächs
In Weimar tritt die Nationalversammlung zusammen, um der Republik eine Verfassung zu geben. Sie wird keine Spur von roter Revolution und Rätedemokratie aufweisen
1927: Gott kommt zu spät
Heute vor 90 Jahren wird in Leipzig die Oper „Mahagonny“ von Bertolt Brecht und Kurt Weill uraufgeührt. Es geht um eine Stadt, in der man alles dürfen darf
1919: Frieden mit Stinnes
Aus Angst vor dem revolutionären Umsturz führt Deutschland den Achtstundentag ein. Industrielle und Gewerkschaften haben dabei wenig Probleme miteinander
1919: Gesetz der Geschichte
In Schriften und Artikeln zwischen November 1918 und Januar 1919 ist Rosa Luxemburg einmal die kühne Prophetin, dann wieder die kühle Beobachterin der Ereignisse
1919: Große Koalition
In Köln wird die Novemberrevolution durch ein Bündnis zwischen Konrad Adenauer und der von Wilhelm Sollmann geführten SPD abgewürgt. Sie ergänzen sich bestens
Augen zu und rein
Sie sind das Medienphänomen der Stunde – dank Serien wie „Slow Burn“
„Wagemut lohnt sich“
Was bleibt von der Alternativkultur der 1970er Jahre? Der Historiker Sven Reichardt zieht Bilanz
1919: Auf die Schanzen!
Die KPD-Gründung in Berlin kommt keineswegs aus dem Nichts, aber zu spät, um Verrat und Niederlage der Novemberrevolution noch wirkungsvoll begegnen zu können
1993: Absurde Justiz
Innenminister Manfred Kanther (CDU) verbietet die PKK als „terroristische Organisation“. Seitdem verfolgt der deutsche Rechtsstaat kurdische Feste, Fahnen und Abzeichen
Adressbücher
Die Künstlerin Hannah Höch kuratierte ihre Freunde bis zu ihrem Tod im Jahr 1978. Ihr Adressbuch ist ein Kuriosum und Zeitgeschichte. Das Lexikon der Woche
1918: Wolfsgebiss
Mit seiner Romanfolge „November 1918“ erzählt Alfred Döblin, wie sich Deutschland für einen Lidschlag der Geschichte zu ändern schien – und dann blieb, wie es war
Ideal und Alltag
„Cold War“ handelt von einer unmöglichen Liebe im Kalten Krieg
Wohnungsbauprogramm der DDR 1973: Alles Platte
Das SED-Zentralkomitee beschließt ein Programm, das den Wohnraummangel bis 1990 beseitigen soll. Kritik am rationellen Bauen beginnt auch in der DDR sofort
1933: Auf Feindfahrt
Mit dem Spielfilm „Morgenrot“ über ein U-Boot im Ersten Weltkrieg liefert die Ufa eine Heldensaga ab, die der NS-Propaganda und der Regierung Hitler recht gelegen kommt
1918: Räte und Reste
Der Zusammenbruch der Habsburger Reiches ist eine Zäsur, aber keine Revolution. Die ausgerufene Republik Deutschösterreich will zu Deutschland. Die Entente sagt Nein
EB | Schwarzwälder Kirschtorte und Holocaust
Die Zeit kann unangenehme Geschichte ganz allmählich verblassen lassen. Jugendliche werden bald keine Zeitzeugen des Nationalsozialismus mehr antreffen