"Wir wollen das ganze Brot!"
Die Jungen in Spanien haben die Schnauze voll – von Arbeitslosigkeit, sozialer Ungerechtigkeit, unfähigen Politikern. Massenhaft belagern sie die großen Plätze der Städte
Wie es ihm gefällt
"La Conquête" wurde als das Sarkozy-Porträt gehandelt, das den Elysée-Palast erzittern lässt. In Cannes fiel dieser Anspruch in sich zusammen wie ein kaltes Soufflé
Zum Beispiel der Krimi
„Abschied vom Wachstumszwang“ fordert der Grüne Reinhard Loske in seinem neuen Buch. Und was bedeutet das für die Kultur?
So ein Bad-Wismar-Gefühl
Dieter Schumann hat einen ergreifenden Film über die Werft in Wismar und den Stolz der Arbeit gedreht. Dann sollten ihn die Protagonisten sehen
"Wir sind keine Schädlinge"
Die Welt retten – und trotzdem auf nichts verzichten? Michael Braungart ist überzeugt, dass das möglich ist. Indem wir intelligenter produzieren
Die Allianz von Macht und Gemächt
Sexuelle Übergriffe haben weniger mit männlichem Trieb als mit Gewalt und Dominanzwillen zu tun. Dass solche Fälle ohne Ansehen der Person untersucht werden, ist geboten
Bleibt in der Familie
Zwei Promis sind besser als einer, glauben Werbestrategen – und inszenieren gern Familienbetriebe. So funktioniert auch die Werbung von George Clooneys Freundin
Die kleinen Ticks der Lügner
Die Macher von Grand Theft Auto revolutionieren das Computerspiel, indem sie das Genre der Noir-Krimis erkunden. Das Ziel dort: Kriminelle verhören – nicht töten
Zurück nach Arkadien
Die Krise treibt junge Griechen aus den Städten aufs Land. In der Hoffnung auf ein einfaches, bezahlbares Leben. In den Metropolen zeigen sich die Sparzwänge am härtesten
Straight outta Mannheim
Soul wird in Deutschland gern mit Pathos verwechselt, insbesondere wenn er aus der selbsterklärten heimlichen Pophauptstadt kommt. Ausnahmen bestätigen die Regel
Selbstgespräch mit einem Fan
Bis zum 28. Mai 2013 auf Arte: "Joschka und Herr Fischer" von Pepe Danquart. Der ehemalige Minister blickt in den Spiegel und lehnt sich zurück. Was sieht er da?
Frau Bruni und Herr Zufall
Warum Dominique Strauss-Kahn nicht aus seiner Haut kann und wie sich das auf den Rest der Welt auswirkt. Ein geschichtsphilosophischer Versuch
Der Star des Abends
Er will nur spielen, und das kann er gut oder Die gelungene Moderation aus dem Geist der Popmusik: Der Alleskönnenwoller Stefan Raab beim Eurovision Song Contest
Wann sind wir endlich unter uns?
Facebook kämpft gegen Lecks und installiert Sicherheitstools, die verdächtige Links prüfen sollen. Die werden dann gesperrt. Aber schützen sie auch die privaten Daten?
Schöne neue Neon-Welt
Nachts ist das Licht ein besonderes, Vietnams Städte strahlen in Neon-Farben. Das Land, in dem sich Sozialismus und Turbokapitalismus kreuzen, leuchtet. Eine Fotogalerie
Gesteigerte Hechelfrequenz
Unsere Kolumnistin Verena Reygers mag Eiscreme. Aber nicht, wenn sie so sexistisch schmeckt wie in dem neuen Video von „Battles“
Viele kleine Brüche
Wie vollziehen sich wissenschaftliche Revolutionen? Leiser, als es später erscheint. Die „kopernikanische Wende“ etwa hat es für Kopernikus selbst nicht gegeben
"Das ist ihr Job"
In Café, Bus oder Bahn: Das Leben hat eben die besten Dialoge zu bieten. Immer montags gibt es im Alltag die Ausbeute der vergangenen Woche. Heute: Rollen verteilen
Komplett
Bremen versucht sich in den globalen Migrationsdiskurs einzuschalten, produziert aber nur exotische Klischees und billige Empörung: der "Tatort: Der illegale Tod"
Grummeln und Schmachten
Der Eurovision Song Contest in Düsseldorf hat vor allem eines bewiesen: dass er sich immer wieder neu erfinden kann. Lena war gut, hatte aber keine Chance auf den Sieg
Pfeifen, die ich nie geraucht habe
Am Sonntag wäre Max Frisch Hundert geworden. Was bedeutet Frisch jungen Kollegen heute? Vier Studenten des Schweizerischen Literaturinstituts antworten
Der Melitta-Mann heißt Clooney
Unter der Hegemonie von Latte macchiato und Cappuccino soll kein Platz mehr für Filterkaffee sein. Wie steht es um die gesellschaftliche Bedeutung dieses Heißgetränks?
Leben auf Widerruf
Im Gefolge der Bundeswehr kommen auch tausende Zivilisten nach Afghanistan. Ihr Dasein im ewigen Dazwischen ist zuweilen sogar glücklich
Vordenker der Dekolonisierung
Der Kameruner Politologe Achille Mbembe vertritt in "Sortir de la grande lune" einen radikalen Afropolitanismus. Dabei erinnert er auch an Martin Heidegger