Wo bleibt der Mittelfinger?
Wir brauchen wieder mehr Musikerinnen, die nicht nur nett und kokett sind, findet unsere Kolumnistin. Frauen, die auch mal widersprechen und, wenn's sein muss, ausflippen
Deutsch-italienische Freundschaft
Im Münchner Tatort "Um jeden Preis" macht man sich jetzt den Spaß, Assistenten aus dem europäischen Ländern durchzuprobieren. Und wie letzte Woche zwielichtig: Sarbacher
Im Gefängnis der Klischees
Mit einer Diplomatie des Schlingerns gegenüber China gaben die Veranstalter der Frankfurter Buchmesse all denen Auftrieb, die ihre Welt gern in Gut und Böse einteilen
Aus der Art geschlagen
Während die eigenen Kinder die E-Gitarre malträtieren, spielen die Söhne des Kollegen Klavier und Geige. Warum sind die Kinder anderer Eltern immer besser erzogen?
Oscar Milde
Die grafische Sammlung des Pariser Centre Pompidou stellt den US-Künstler Jim Hodges vor, der am gleichen Tag wie Oscar Wilde geboren ist. Treffen mit einem Dandy
Sag mir, wie weit du gehst
Amy Winehouse' Haaren brennen noch: Der Dokumentarfilmer Chris Atkins ("Starsucker") testet britische Boulevardzeitungen, die sich eigentlich recht korrekt verhalten
Ich, Du und alle, die wir kannten
Fotografin Nan Goldin zeigt wieder Bilder in Berlin. Ihr Stil ist durch das Internet heute demokratisiert, an emotionaler Kraft haben die Fotos deswegen nichts verloren
Zähle deine Blessuren
Glücklich ist man, wenn das Verhältnis von positiven und negativen Gefühlen 3:1 ist, behauptet die „positive Psychologie“. Stimmt das? Ein Selbstversuch
Sie haben abgestimmt
Der Preisträger der Bücher-Hotlist 2009: Alexander Schimmelbusch
Unter Hypnose
Guardian-Autor Adrian Searle spaziert überdrüssig durch die Kunstmesse Frieze in London – eigentlich auf der Suche nach Kunst, die auf die Finanzkrise reagiert
Heilige Johanna der Finanzmärkte
Das Theater beginnt, sich mit der Finanzkrise beschäftigen. Guardian-Autorin Ruth Sunderland zeigt sich mit den bisherigen Bemühungen allerdings nicht zufrieden
Zart, aber hartnäckig
Am 14. Oktober ist Simone Frost gestorben. Theater spielte sie am BE, am Theater 89 und in der Reimann-Verfilmung der Defa Franziska Linkerhand
Prost, Bono!
Bei gutem Wein protestiert es sich angenehmer gegen Armut in Afrika: Allerlei A-, B- und C-Prominenz tummelt sich in einem Kinospot, der für eine Online-Petition wirbt
Von M wie Mad Men bis W wie Willkommen im Leben
Freitag-Autoren erzählen, welche Fernsehserien sie geprägt haben und warum sie vom Burnout-Syndrom eines Berufsmafiosis fasziniert sind
Von G wie Gossip Girl bis K wie Kommissar
Freitag-Autoren erzählen, warum man bei "Gossip Girl" das Hirn ausschalten kann, "Grey's Anatomy" Porno ist und wie die Dialoge von "Der Kommissar" funktionieren
Das dünne Band der Sympathie
Am Staatsschauspiel Dresden erkunden Rimini Protokoll die Lebenswelten vietnamesischer Einwanderer, die nach der Wende in den Bruderländern geblieben sind
Wie ein Dildo in der Venus von Milo (II)
Unser Kolumnist Mikael Krogerus ist fasziniert von Wie-Vergleichen. Um diese Faszination zu exorzieren, hat er diese Woche frühe Sprechstücke von Peter Handke gelesen
W wie West Wing
Wie eine TV-Serie über Politik süchtig machen kann, erzählt der Schriftsteller Michael Rutschky. Er ist "West Wing" verfallen, weil man hier Politik als Arbeit sieht
In der Hochdruckkammer der Prominenz
Wenn Suhrkamp-Verlegerin Ulla Berkéwicz zum Buchmesse-Empfang bittet, darf niemand fehlen. Ein Abend mit Rainald Goetz, Oswald Eggers und Cees Noteboom
Von B wie Berlin, Berlin bis F wie Futurama
Fernsehen ist blöd? Stimmt gar nicht. Freitag-Autoren geben Jugendschwärmereien preis und stellen ihre liebsten Serien vor
BRD mit Weichzeichner
Jochen Schimmangs Band „Das Beste, was wir hatten“ ist ein echter Westbindungs-Roman. Die Mauer will niemand wieder aufbauen. Aber nach ihr sehnen tut man sich schon
Perle des Ostens
„Panda Sex“, das neue Buch der lifestylekompetenten Schriftstellerin Mian Mian hält, was es verspricht. Was Autorenfoto, "Spiegel"-Attribute und Klappentexte versprechen
Wir sind ein Kunstwerk
Alan Pauls beschreibt in seinem Liebesroman „Die Vergangenheit“ die Krise Argentiniens, bevor sie eintrifft
Im Reich der Tiere
In seinen Romanen beweist sich Mo Yan als großer Moralist. Wie Márquez geht der chinesische Autor von der Realität aus. Dann hebt er ins Fantastische ab