Ein ganz fauler Fake

Luk Perceval adaptiert in Köln Gontscharows „Oblomow“ und spiegelt die Produktionsbedingungen des Theaters

Schattenfiguren von Händen, die einen Hund und einen Hasen darstellen, vor rotem Hintergrund.

„Schön absurd, oder?“

Interessant ist, was aus dem Zusammenhang fällt: Ein Gespräch mit Gisela von Wysocki über das Schreiben und ihren ehemaligen Lehrer Theodor W. Adorno

Wo der Gast König ist

Der Film „À la carte!“ inszeniert das Ende des Ancien Régimes als Geburtsstunde der Restaurantkultur

Seefahrt mit Mama

Die Macht von Christian Krachts Text ist so groß, dass jede Bearbeitung seines Romans „Eurotrash“ droht, zum Unfall zu werden. Die Schaubühne geht das Wagnis ein

Menschenmenge mit israelischen Flaggen, eine Frau filmt mit ihrem Handy.

Ein Hit ist ein Hit

Eigentlich ist Gaza von der Hamas kontrolliert und für Israelis nicht zugänglich. Der Sänger Mike Sharif will dort trotzdem auf einer Hochzeit auftreten

Generationen von Sucht

Julia Hertäg bewundert den Überlebenswillen einer Mutter in der Netflixserie „Maid“

„Mein Privileg ist der Außenblick“

Goran Vojnović sieht sich als postjugoslawischer Autor, in Slowenien ist er längst ein Star. Ein Gespräch mit dem Schriftsteller über Literatur in Krisenzeiten

Person hält Schallplatte mit Adele-Porträt. Im Hintergrund weitere Platten.

Alles für Adele

Damit die Dramaturgie ihres neuen Albums aufgeht, bittet die britische Sängerin Spotify, die Zufallswiedergabe als Standard abzuschaffen – und hat Erfolg. Dabei verkennt sie, was Popmusik ausmacht

Mann mit blauer Maske und Schal hält Papier. Spiegelbild zeigt dasselbe.

A–Z: Déjà-vu

Wir hören wieder von der „Dynamik der Pandemie“, es ist wie im „Murmeltier“-Film. Und auch bei den „Simpsons“ tauchten dreiäugige Fische und Corona auf, bevor sie unsere Realität crashten. Unser Lexikon

Schlafwagen zum Kollaps

Angesichts der Klimakrise missverstehen sich viele deutsche Bühnen als Hörsäle – das Publikum lehnt sich zurück und schaltet ab

„Herzschmerz, Flucht und eine gerechtere Welt“

Robert Stadlober wurde mit den Filmen „Sonnenallee“ und „Crazy“ zum Teenie-Star, später war er Hassobjekt. Im Interview erzählt er, weshalb er während der Pandemie eine Band gründete und was ihn am DDR-Schriftsteller Stefan Heym fasziniert

Frau mit Hantel hebt den Arm, trägt Stirnband und Trainingsjacke.

Ödnis, Krise, tiefes Gelingen

Unser Kolumnist Erhard Schütz reist durch Kulturgeschichten des 20. Jahrhunderts, inklusive „Schwarzwaldklinik“. Manches gerät dabei episch!

Unter Weißen

„Passing“ erzählt von Versuchen, im New York der 1920er eine neue Identität anzunehmen

Er macht sein Ding

René Pollesch stellt die Volksbühne selbst in den Fokus seiner dritten Premiere als Intendant. Was lehrt uns dieser Abend?

Eine Frau mit Brille sitzt auf einer Couch. Links daneben eine afrikanische Maske.

„Wie eine Selbsttherapie“

Eigentlich wollte die Psychoanalytikerin Ofra Bloch einen Film über die Deutschen und den Holocaust drehen. Heraus kam „Afterward“, mit einer Brücke zum Nahost-Konflikt

Immer muss man lügen

Die Mutter schrieb Kinderpsychologie-Bestseller, der Vater prügelte. Martin Miller will das verstehen und begibt sich in „Who’s Afraid of Alice Miller?“ auf eine Spurensuche

Was gefällt uns heute?

Moritz Basler und Heinz Drügh versuchen sich an einer Ästhetik der Jetztzeit. Der könnte in einer Zeit der ethisch-moralischen Überhöhung eine entscheidende Bedeutung zukommen

Drei Frösche im Wasser, die übereinander liegen.

Alle G-Punkte

In „100 Karten über Sex“ gibt es keine Hierarchie zwischen Humor und Ernst

Vier Boule-Kugeln auf Schotter, eine davon fliegt durch die Luft.

Lust auf Kleinstadt?

Bevor Sie nach Cochem, Krefeld oder Husum umziehen, sollten Sie sich mit den ortsansässigen Räubern und Gendarmen vertraut machen, dazu rät unsere Krimi-Kolumnistin Ute Cohen

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Ilko-Sascha Kowalczuk, Bodo Ramelow

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Ab 28. August 2025 im Kino!

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Vom 10. August bis 2. November 2025!

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