Wie magisch
Paolo Sorrentinos „Die Hand Gottes“ führt ins Neapel der 80er Jahre
Hausautor:innen
Sie schreiben fleißig, aber nicht nur für den „Freitag“, weshalb wir dieses Lexikon neuen Büchern unserer Autor:innen widmen. Sie analysieren das Schicksal des Moselapollofalters so kundig wie das der Kleinbürger
Die Podcast-Pionierin geht von Bord
15 Jahre und über 600 Episoden mit Titeln wie „Blühende Landschaften im Chemiedreieck“: Keine Frage, die ehemalige Bundeskanzlerin war eine Power-Podcasterin. Zeichnet sich da etwa eine zweite Karriere ab?
Onkel Klaus allein zu Haus
Die Familie sitzt vor Zoom und lässt sich die online bestellt Gans liefern. Sieben Jahre nach der Erstausstrahlung von „Stille Nacht" hat der WDR die Komödie neu aufgelegt. Was passiert, wenn Corona das Weihnachtsessen verkorkst
Weltuntergansfilm „Don’t Look Up“: Blöd sind immer die Anderen
Adam McKays Katastrophenfilm „Don’t Look Up“ ist hochkarätig besetzt, vergeudet sagenhaft viel Talent und ist ein Paradebeispiel für das, was gegenwärtig so schrecklich nervt
„Drive My Car“ von Ryûsuke Hamaguchi: Mit Tschechow im Auto
Ryûsuke Hamaguchi bringt in „Drive My Car“ das Murakami-Feeling auf die Leinwand. Den existenziellen Lebensfragen geht er mit eindrücklicher Leichtigkeit und großer Poesie auf den Grund
Ringo ist der wahre Held
Unsere Autorin hat die Beatles-Dokumentation „Get Back“ geguckt und wurde gut unterhalten
Alles auf Zucchero
Der Mann, der den Italienern den Blues gebracht hat, singt jetzt ausgerechnet Songs von Genesis und Coldplay
Endlich darf er „ich“ schreiben
Den Jahrhundertschriftsteller Gustave Flaubert lernt man am besten in seinen Briefen kennen
Dasein, ohne Denken
Unser Autor verbringt zwei Nächte im Grand Hotel „Des Iles Borromees“ und begibt sich auf die Spuren des Schrifststellers Ernest Hemingway, der sich einst im Hotel von Kriegsverletzungen erholte
Brutal im Raum
Robert Irwins jüngste „Light and Space“-Installation im Kraftwerk Berlin grenzt sich scharf ab von der hoffnungslos eskapistischen Gamifizierung der Gegenwart
Für immer Bastelkind
Marcel Odenbachs Werk dreht sich seit 45 Jahren um alle Facetten der deutschen Geschichte. Jetzt lässt er sich in gleich zwei Ausstellungen über die Schulter schauen
Das Buch der Stunde
Politik, Wirtschaft, Lehrkräfte und Science-Fiction-Fans: Lest diesen Roman!
Die Deutschen leiden lieber
Die Serie „Dopesick“ erzählt die Geschichte der Opioid-Krise in den USA – und vom Kartell hinter den Schmerzmitteln
Trutzburg Theater
Auch ohne Lockdown bleiben an vielen Häusern jetzt die Zuschauer:innen weg. Kritik als „Scheiße am Ärmel der Kunst“ zu bezeichnen, hilft da nicht unbedingt weiter
Herz in der Finsternis
Abdulrazak Gurnah erhielt kürzlich den Literaturnobelpreis. Romane vom afrikanischen Kontinent stehen auch sonst hoch im Kurs
Kristina Schröder über Friedrich Merz: „Das ist ein Mörderjob!“
Haben es Frauen in der CDU schwerer? Die ehemalige Ministerin Kristina Schröder bestreitet das und sieht die Partei gut aufgestellt – vor allem mit Friedrich Merz
Vor dem Abriss
Mit der neuen „West Side Story“ gelingt Steven Spielberg viel. Die Zukunft des Filmmusicals findet jedoch ohne ihn statt
Regie: Rot-Grün-Gelb
Freie Szenen versus „Hochkultur“? Im Bereich „Kultur- und Medienpolitik" übergeht der Koalitionsvertrag die von der Pandemie schwer getroffene Theaterlandschaft. Lichtblicke finden sich trotzdem
Rebell und Poet
Georges Brassens war in Frankreich eine Legende. Seine Lieder versammelt nun ein Band auf Deutsch
Alles sehr bereichernd
Ein Band der Bundeszentrale für politische Bildung widmet sich der deutschen Protestkultur seit 1945. Es ist eine kontroverse Sammlung, bei der ein Nazi-Netzwerker in eine Reihe mit PazifistInnen und AntirassistInnen gestellt wird
Der alte Zauber
Paul McCartney lässt sein Leben in 154 Songs Revue passieren – unsere Autorin ist zurück im Jahr 1963
Der Wahrheit einen Schritt voraus
Seit 50 Jahren beschäftigt Alfred Hübner sich mit dem deutschen Lyriker und Erzähler Paul Zech. Nun legt der Autor eine umfassende Biografie vor, die ein Licht auf das vergessene Werk des Schriftstellers wirft
„Global Talent“? Ein Witz!
Niemand, wirklich niemand will zu Boris Johnson nach Großbritannien. Dabei hat er sich mit seiner Elitenförderung doch so bemüht, Oscar- und Nobelpreisträger für sein Land zu gewinnen