Der Ruhm ist überall
Im Napoleon-Jahr erteilt François Garde dem Marschall Murat das Wort
„Wir waren die Lumpen“
Claudia Durastanti entkam durch Literatur der Provinz – ihr Erfolg ist ein Aufstiegsmärchen
Bin Laden hat gesiegt
Der Terror hat zwei Jahrzehnte nach 9/11 sein Ziel erreicht, schreibt Stefan Weidner: Der Westen sei nicht wiederzuerkennen
Was blüht uns jetzt?
Unser Autor startete vor einem Jahr optimistisch in das soziale Experiment, zu dem uns das Virus zwang. Ein Update
Streiterei in einer Redaktion? Wünschenswert!
Dass es unter Zeitungsmachern Meinungsverschiedenheiten gibt, ist normal. Dass diese aber zunehmend öffentlich ausgetragen werden, ist ein Problem
Im Farbrausch
Sighard Gille war in der DDR weder Staats- noch Untergrundmaler. Er will die Zeit in Bilder fassen – ein Besuch zum 80. Geburtstag
Hauptwiderspruch
Slavoj Žižek denkt virulente Fragen neu, etwa wie Identität Klassengegensätze naturalisiert
Dichter und Fürst
Sigrid Damm beschreibt die Höhen und Tiefen der Freundschaft von Goethe und Carl August
Die wilden 2070er
Die deutsche Netflix-Produktion „Tribes of Europa“ spielt in der Zeit nach dem Kollaps der EU
„Musik ist nie unpolitisch“
Der Pianist Igor Levit will nicht dafür gelobt werden, dass er Bach spielen kann, und wünscht sich weniger „ja, aber“
Die unseligen 1970er
„Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ gibt es jetzt als Serie. Sie will nicht zum Moral-Lehrstück für die Schule versteinern
Vorhang auf
Die zehn nominierten Inszenierungen stehen fest, Redakteur:innen von „nachtkritik.de“ stellen sie vor
Oben und #unten
Der Soziologe Wolfgang Engler analysiert streitbar „Die offene Gesellschaft und ihre Grenzen“
Wieso der Begriff „Rasse“ ad acta gehört
Heidelberger Ethnolog*innen sprechen sich für die Streichung des Begriffs aus dem Grundgesetz aus
Wie geht es dir?
In Thea Dorns Briefroman „Trost“ protestiert eine Tochter gegen den Tod
Wir müssen zuhören
Ein Jahr nach der Tat von Hanau: Eine ganze Reihe Formate arbeitet den neuen und alten rechten Terror in Deutschland auf
„Ministerium der Träume“ von Hengameh Yaghoobifarah: Sie* kann Polizei
Mal zart poetisch, mal rotzig: Der Roman von „taz“-Autor*in Hengameh Yaghoobifarah ist richtig gut
Wie ein Gesicht im Sand
In Italien erweist sich die Pandemie als fruchtbar für philosophische Reflexionen, es geht um Vergänglichkeit und Luxus
Arlo Parks erzählt Musik
Die Songs der Londonerin beginnen als Gedichte und werden mit musikalischen Mitteln zu TV-Serien
Bill Kaulitz über die ersten dreißig Jahre „Career Suicide“: Alle kaputt außer Mutti
„Tokio Hotel“-Star Bill Kaulitz rechnet mit seiner Herkunft ab
Western ohne Legende
„Neues aus der Welt“ von Paul Greengrass ist sehenswert, zeigt aber, dass das Genre Wildwest nicht mehr reformierbar ist
Märchenonkel Staat
Wie sich der Zynismus als zentrales Stilmittel der gegenwärtigen russischen Politik offenbart
Das Grauen zeigen
Seweryna Szmaglewska schildert den Alltag im KZ Auschwitz-Birkenau
Nähe durch Verfremdung
Michaela Meise widmet ihre Version der türkischen Totenklage „Cemalim“ den Opfern des Hanauer Anschlags