Sehe ich anders

Jana Hensel und Wolfgang Engler streiten über ihr Ostdeutschsein

Iss den Ortolan

Reichsein ist auch nicht mehr das, was es mal war

Umarmt die Fehler!

Jakob Augstein weiß, dass Beichten gut tun kann. Doch kann es die aktuelle Regierung aus der Krise retten?

Eine Puppe mit rotem Jackett schaut aus einem Dachfenster. Eine Satellitenschüssel ist auf dem Dach.

Seht, Sesselreisen!

Erhard Schütz erfährt, dass am Rand jeder Karte so manche Monstrosität lauern könnte und findet Gefallen am Reisen im Sitzen

Mit unscharf, bitte

Loredana Nemes’ „GierAngstLiebe“ in der Berlinischen Galerie und Libuše Jarcovjáková im Tschechischen Zentrum

Etwas frisst uns auf

Nichts ist gut in Eva Trobischs „Alles ist gut“. Nach einer Vergewaltigung kommt nicht nur das Leben der Heldin ins Rutschen

Noch mal neu

Viel zu lange war die Kunst ein Spielzeug von Experten und Eliten. Doch deren System kollabiert

Menschen stehen vor und in einem Schaufenster mit Kunstwerken und Bannern mit Symbolen.

Kunst nach Chemnitz

Kunst ist immer politisch, sagen Ina Wudtke, Thomas Kilpper und Dieter Lesage. Sie sehen in ihr ein wichtiges Korrektiv

Mann im Anzug und Frau in weißer Jacke werden von Polizisten und Reportern umringt.

Sind Sie ein Täterversteher?

Der Chef der New York Review of Books geht, weil er einem Radiostar, der sexueller Übergriffe beschuldigt wird, eine Plattform gab. Ist das konsequent?

Hans Rosenthal hält ein Triangel und lächelt in die Kamera.

Serienwahn

In den großen Zeitungen will niemand mehr über das lineare Fernsehen schreiben. Dabei schauen immer noch viele Millionen Menschen Sendungen wie „Promi Big Brother“

Person trägt Hut mit Donald Trump-Bild und Aufschrift

Von Werten vernebelt?

Häufig wird so getan, als sei kritischer, sorgfältiger Journalismus nur dann möglich, wenn Journalisten sich nicht von ihren Werten leiten lassen. Das stimmt nicht

Benjamin Knödler

Rot auf Schwarz

Berlin ist immer noch die Stadt der Projekträume. Im Decad Room etwa kann man betörende Schönheit erleben

Ja, Pathos

Der Regisseur Ulrich Rasche mag es gern monumental und hält Ironie auf der Theaterbühne nicht mehr für zeitgemäß

Polizisten greifen Demonstranten an, während im Hintergrund ein großes Banner mit der Aufschrift

Antilopenangst

Ich möchte gern das Klima retten und fahre zum Protestcamp. Dort lerne ich geheime Zeichen, werde Teil eines Fingers und entdecke ungeahnte Widerstände in mir

Vier Frauen spielen Monopoly. Eine lacht laut, die anderen schauen auf das Spielbrett.

Kapitalistische Spiele

Monopoly war ursprünglich als Spiel gegen das Monopol gedacht – dann wurde die Erfinderin abgezockt. Über russisches Roulette und Scheingeld: unser Wochenlexikon

Hyper, hyper!

„My Boyfriend Came Back from the War“ machte Olia Lialina 1996 berühmt, sie ist der Marcel Duchamp des Internets

Frau in rotem Gewand und weißer Haube, die an eine Handmaid's Tale-Figur erinnert.

Ein wirklich netter Kerl, oder?

Je mehr über vermeintlich gute Jungs, die sich schlecht benommen haben, ans Licht kommt, desto schwerer wird es, so zu tun, als sei Nötigung etwas, das nur Monster machen

„Schöne Narbe“

Julian Charrière erweitert seine Sinne, mag das Dunkle und erkundet Atomtestgebiete

Himmel unter Berlin

60 Jahre „Kunst im Untergrund“: Einst ging es um den Frieden, heute um Wohnraum

Empfehlung der Woche

Die Paradoxie des Wettrüstens

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Friedrich Glasl

Hardcover, gebunden

341 Seiten

39 €

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Internationales Theaterfestival am Fluss

The Ocean Starts in Frankfurt

24. Juli bis 9. August 2026

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