Mann im Anzug und Frau in weißer Jacke werden von Polizisten und Reportern umringt.

Sind Sie ein Täterversteher?

Der Chef der New York Review of Books geht, weil er einem Radiostar, der sexueller Übergriffe beschuldigt wird, eine Plattform gab. Ist das konsequent?

Hans Rosenthal hält ein Triangel und lächelt in die Kamera.

Serienwahn

In den großen Zeitungen will niemand mehr über das lineare Fernsehen schreiben. Dabei schauen immer noch viele Millionen Menschen Sendungen wie „Promi Big Brother“

Brav in den Untergang

Hauptsache: Regieren, lautet die Devise. Aber den Sozialdemokraten hat das Mantra von der Sacharbeit nur geschadet

Ein Mann im Anzug steht vor einem riesigen Porträt von Angela Merkel.

Saure Kaffeesahne

Angela Merkel hat einen Abschied in Würde verpasst. Jetzt wird von ihr nicht viel mehr bleiben als das Problem AfD

Person trägt Hut mit Donald Trump-Bild und Aufschrift

Von Werten vernebelt?

Häufig wird so getan, als sei kritischer, sorgfältiger Journalismus nur dann möglich, wenn Journalisten sich nicht von ihren Werten leiten lassen. Das stimmt nicht

Benjamin Knödler
Porträt eines Mannes mit blonden Haaren, der einen Anzug mit gestreiftem Hemd und gemusterter Krawatte trägt, vor rotem Hintergrund.

Der Kommandant muss abtreten

Hubertus Knabe ist nicht mehr Direktor der MfS-Opfer-Gedenkstätte Hohenschönhausen. Sein Verständnis von Geschichtswissenschaft war seit jeher äußerst fragwürdig

Druckmaschine im Betrieb, Zeitungsbahnen laufen durch die Maschine.

EB | Journalismus: Kommen goldene Zeiten?

Steckt der Journalismus in der Krise oder lebt er gerade richtig auf? Beim Mediensalon prallen gegensätzliche Meinungen zur Entwicklung der Branche aufeinander

Kristina Auer
Junge Frau mit Zigarette in der Hand vor beleuchteter Bühne und Menschenmenge.

EB | Metropole am Abgrund der Moderne

Wenige Jahre bevor die Nazis die Macht übernehmen, ist Berlin eine pulsierende Großstadt. »Babylon Berlin« lässt uns in diese faszinierende Zeit abtauchen

Rot auf Schwarz

Berlin ist immer noch die Stadt der Projekträume. Im Decad Room etwa kann man betörende Schönheit erleben

Süßholz schmeckt bitter

Der Wechsel an der Fraktionsspitze sollte SPD-Minister aufhorchen lassen – und Emmanuel Macron

Recep Tayyip Erdoğan spricht mit erhobenen Händen vor einem Mikrofon.

Erdoğan bleibt ein Partner

Der türkische Präsident kommt geschwächt nach Deutschland, doch Syrien und die Flüchtlingsfrage machen ihn stark

Subprime Deutschland

Die Finanzlobby hat die Politik gut im Griff. Eine Bürgerbewegung will jetzt Abhilfe schaffen

1998: Werber an die Macht

Mit Gerhard Schröder als Kanzlerkandidat gewinnt die SPD die Bundestagswahl und beendet die Ära Kohl. Die neue rotgrüne Regierung ist trotzdem keine „der 68er“

Jeremy Corbyn mit Diane Abbott und Emily Thornberry vor rotem Hintergrund.

Warum denn?

Auf der Jahreskonferenz lässt sich Labour nicht von der Brexit-Frage vereinnahmen. Die Partei sollte den EU-Ausstieg als Einstieg in einen sozialen Umbruch nutzen

Lutz Herden

Ja, Pathos

Der Regisseur Ulrich Rasche mag es gern monumental und hält Ironie auf der Theaterbühne nicht mehr für zeitgemäß

Polizisten greifen Demonstranten an, während im Hintergrund ein großes Banner mit der Aufschrift

Antilopenangst

Ich möchte gern das Klima retten und fahre zum Protestcamp. Dort lerne ich geheime Zeichen, werde Teil eines Fingers und entdecke ungeahnte Widerstände in mir

Nahaufnahme eines Mannes mit braunen Augen vor blauem Hintergrund mit weißem Muster.

Der Duzfreund

Manfred Weber will EU-Kommissionspräsident werden, doch fehlt es ihm in der CSU an der nötigen Hausmacht

Erschwermetall

Das Lithium könnte dem Land Wohlstand bringen. Vor allem aber fördert es Korruption, Wasserknappheit und Umweltzerstörung

Ein Mann mit Glatze und Anzug lächelt in die Kamera.

Muss Merkel weg?

Die Union hat mit Ralph Brinkhaus einen neuen Fraktionsvorsitzenden – und die Kanzlerin wackelt. Eine Strategie für die Zeit nach ihr ist jedoch nicht zu erkennen

Vier Frauen spielen Monopoly. Eine lacht laut, die anderen schauen auf das Spielbrett.

Kapitalistische Spiele

Monopoly war ursprünglich als Spiel gegen das Monopol gedacht – dann wurde die Erfinderin abgezockt. Über russisches Roulette und Scheingeld: unser Wochenlexikon

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