Das Leben ist eine Raststätte

Die Bezugspunkte eines Fernfahrers heißen Straße, Zuhause und Tanke. Und die Route 66? Eine romantische Idee. Begegnungen auf dem Lkw-Parkplatz

Gewalt ist keine Lösung

Eigentlich wäre diese US-Variante einer ménage à trois gerade jetzt bristant. Doch Stefan Puchers Inszenierung von "Tape" am DT fehlt die Eigendynamik

Das ist erst der Anfang

Neonazis besetzen in Kleinstädten gezielt die Nachbarschaft der Roma-Quartiere und bilden militante Bürgerwehren und Milizen. Ein Bericht aus der Kampfzone

Marionette des Mossad

Der Sender Al-Jazeera sieht sich diffamiert und für Falschinformationen verantwortlich gemacht. Selbst eine Steuerung durch Israels Geheimdienst wird ihm unterstellt

Im Auge des Sturms

Die Elite des am wenigsten demokratischen Staates der Region schaut nervös auf die Nachbarschaft. Der Widerspruch zwischen moderner Urbanität und Theokratie ist groß

Im freien Fall

Der spanische Fotograf Alberto García-Alix war Teil und Zeuge der "Movida Madrileña" der wilden Post-Franco-Jahre. Nun legt er einen Band mit Bildern aus Formentera vor

Kriegsgrund Internet-Attacke

Die nationale Cyber-Strategie des Pentagon wirft auch deshalb viele Fragen auf, weil sie der militärischen Reaktion auf Hacker-Angriffe die absolute Priorität einräumt

Es war Sommer

Und was passiert da? In Maffays Schlager wird man defloriert, in den Ferien macht man am wilden Wasser Urlaub und die Männersandale bleibt ein Mysterium

Wir sehen uns wieder ... denkste!

Die Ära Ballack ist genauso wichtig, wie es einmal die Ära Merkel sein wird, findet Jana Hensel. Ekkehard Knörer meint: Endlich ist der Peinsack weg. Ein Pro und Contra

Zurück auf Los

Die Europäische Union driftet auseinander und alte Feindbilder erstehen wieder auf, die man längst überwunden wähnte. Um die EU zu retten, muss Deutschland zurückstecken

Lautsprecher und Scheuklappen

Der Soziologe und Kulturwissenschaftler Peter Ullrich über den Vorwurf des Antisemitismus' in der Linken, Nahost-Obsessionen und eine alte Debatte im Stillstand

In neuen Zeiten

Jill Abramson ist die erste Chefredakteurin der „New York Times“. Sie muss das Blatt durch eine Phase der Veränderung führen

Der Demagoge spricht

Die Opernwelt zu Gast bei Freunden aus der Politik: In großem Stil an der Deutschen Oper Berlin in "Macbeth", als Soloabend an der Staatsoper in Kagels "Der Tribun"

Keine Allianz der zwei Klassen

NATO-Generalsekretär Rasmussen fürchtet um den inneren Kitt der westlichen Allianz. Die Europäer müssten ihre Budgets aufstocken und die Amerikaner dringend entlasten

Der geografische Faktor

Gefälschte Identität für die gute Sache: Ein Amerikaner gab sich als syrische Bloggerin aus, und schrieb aus Edinburgh. Spielt es keine Rolle mehr, wo wir leben?

Maxi Leinkauf

Auf der Agora 2011

Ob Universitätsprofessor oder Arbeitsloser: Auf dem Syntagma-Platz wird jeder angehört. Soviel Demokratie wie unter den Empörten von Athen herrschte in Europa lange nicht

Tea Time

Früher verlief die Angebots-Grenze zwischen Nord und Süd. Nun wirbt Aldi in Großbritannien mit billigem Tee und inszeniert sich als Marke - die immer populärer wird

Szenarien der Angst

Kollektive Abschottung statt reflektierter Abwägung: Wie Bakterien und andere unsichtbare Übel in uns archaische Muster mobilisieren

Ulrike Baureithel

Drang zum großen Schnitt

In Athen wankt die Regierung, während das Thema Umschuldung die EU-Länder spaltet - und von Deutschland nicht zufällig befürwortet wird, findet der Ökonom Rudolf Hickel

Lutz Herden

Gute Gülle, böse Schlacke?

Die Sprossen haben das Biogas vom Ehec-Verdacht befreit. Frei von Risiken ist die Energiegewinnung aus Nutzpflanzen, Gülle und Schlachtabfällen trotzdem nicht

Mentalitätswechsel

Winfried Kretschmann hat Angela Merkel gelobt und damit die 372. Koalitionsdebatte ausgelöst. In Wahrheit geht es darum, die Partei an die nächste Wegmarke zu schieben

Ich bin meine eigene Person

Die Soziologin Saskia Sassen erzählt erstmals eine Geschichte, die ihr ferner ist als die Welt: ihre eigene, als Tochter eines SS-Mannes, der Adolf Eichmann interviewte

Wohl bekomm's

Nach dem Skandal ist vor dem Skandal – daran hat sich nichts geändert. Die Hoffnung: Der Verbraucher passt schon auf sich auf. Das Problem: Das ist oft nicht möglich

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