Gedenktafel mit Herzen und Schriftzug

Den Opfern ein Gesicht geben

Der Guardian gedenkt der 71 Menschen, die vor einem Jahr der schlimmsten Brandkatastrophe Großbritanniens seit 100 Jahren zum Opfer fielen

1948: Feinde sind der Kitt

70 Jahre nach der Gründung ist der Staat Israel Projektionsfläche sondergleichen. Er kommt bislang ohne eine eigene Verfassung aus, wird verherrlicht und dämonisiert

Porträt von Christian Kracht, der nachdenklich in die Ferne blickt.

Dreh dich (nicht) um

Zwischen Traum und Trauma: Im Auftakt der Frankfurter Poetikvorlesungen blickt Christian Kracht in den dunklen Urgrund seines Schreibens

Schild mit Aufschrift

„Bist du Jude?“

Der deutsch-israelische Autor Yossi Bartal über den schmalen Grat zwischen Antisemitismus, Israelhass und Solidarität mit Palästinensern in Deutschland

Elsa Koester

Zartes Pflänzchen

In Neubrandenburg finden Deutsche und Migranten über gemeinsame Gartenarbeit zueinander

Frau betrachtet Porträts von Menschen in einer Ausstellung.

Nicht mehr frei

Ein Jahr nach der Eröffnung wird das Danziger Weltkriegsmuseum auf patriotische Linie gebracht

Nicht so nette Norweger

Trotz seines Ethikrats investiert der staatliche Pensionsfonds in zweifelhafte Konzerne

Dorian Baganz
Ein Mann im Anzug spricht lächelnd mit einem Mann mit Kopftuch, im Hintergrund Menschen und ein Kameramann.

1968: Skeptische Brüder

Der „Prager Frühling“ setzt auf Reformen und schreckt die Bruderparteien der KPČ. Sie sehen den Sozialismus akut bedroht. Ein gemeinsamer Brief soll Prag umstimmen

Person mit großem Schleifen-Haarschmuck hält Plakate vor einem Zaun.

Freiheit go home

Vor unseren Augen stirbt das Projekt der liberalen Demokratie. Yascha Mounk analysiert, wie es dazu kommen konnte

Person mit Kapuze im Vordergrund, unscharfe Person im Hintergrund.

Ein Opfer der Liebe

Weil die ermittelnden Behörden versagt haben, könnte Beate Zschäpe beim Münchner Terrorprozess glimpflich davonkommen

Silhouetten von Demonstranten am Gaza-Streifen gegen den hellen Himmel.

Wir wollen einfach eine Zukunft

Die palästinensischen Demonstranten wollen den Staat Israel weder abschaffen noch negieren. Sie wollen lediglich, dass ihre Stimme gehört wird

Jean-Claude Juncker vor Schriftzug

Europa macht mobil

Statt die deutsche Vormacht zu brechen, stärkt der Etat-Entwurf der EU-Kommission das Militär

Schall und Wahn

Timo Büchner arbeitete sich durch 230 Alben von rechtsextremen Bands und fand heraus: Es gibt kaum eine rechtsradikale Gedankenwelt ohne Judenhass

Notlicht

Wer geht heute noch in ein Pornokino? Noch dazu in Zeiten, in denen alle Filme im Internet abrufbar sind. Ein Besuch

Verwalteter Verfall

Olaf Scholz tut nichts, um den quälenden Investitionsstau aufzulösen

Sebastian Puschner
Zwei Mädchen reichen sich vor hellblauer Wand die Hände. Mehrere Handys halten drauf.

Enge Grenzen

Eine atomare Abrüstung wird ohne Friedensvertrag nicht zu haben sein

Das Bauernopfer

Der Berliner Bezirk Lichtenberg will die Gentrifizierung bekämpfen. Über das richtige Tun am falschen Ort

Nahaufnahme einer Filmrolle auf einem alten Projektor vor einer Wand.

Von der Rolle II

Wo in Deutschland Filme noch analog vorgeführt werden können

Mehrere Tabletts mit Brötchen mit Salat und Fleisch. Im Hintergrund rote Schals mit IG Metall Logo.

Post sei Dank

Die kühle Praxis der Befristung beim ehemaligen Staatskonzern zeigt, wie nötig viel entschlossenere Gewerkschaften sind

Zurück auf Schmerz

In Wes Andersons neuem Animationsfilm werden Hunde deportiert, die Bildsprache der Schoah schwingt mit

Walverwandtschaft

Andrea Breth inszeniert Eugene O’Neills „Eines langen Tages Reise in die Nacht“ werkgetreu in Wien. Woher kommt das neu erwachte Interesse an diesem Autor?

Frau in Strickkleid mit Muster steht auf Dach mit Stadtpanorama im Hintergrund.

Paris, Cottbus

Sorgfältig erdacht, aber weitab von strenger Studio-Atmosphäre: Arno Fischers Bilder für die „Sibylle“

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