Extremisten, Gegenwind & Hungerstreik
Nicht alles, was diese Woche unter dem Teppich landete, gehört dorthin: 5 weitere Themen der Woche in aller Kürze analysiert
Katalanischer Frühling
Heute jährt sich der Aktionstag der spanischen "Bewegung 15. Mai" und seit vorgestern wird in Barcelona demonstriert. Es geht um Themen wie Arbeit, Bildung, Bürgerrechte
Die Mimikry des Militärs
Im Prozess gegen Ratko Mladic wird es auch um das Massaker von Srebrenica gehen, dessen Mythos bis heute das Zusammenleben der Völker im bosnischen Staat belastet
Grundrechte im Zeitalter der Krise
Die Behörden fahren eine harte Linie gegen Occupy, weil sie die Interessen der Geschäftswelt bedroht sehen. Die konservative Presse gibt dem Vorschub
Wahlen abschaffen?
Griechenland zeigt, dass der demokratische Kapitalismus ausgesorgt hat. Folgen die Wähler ihren Interessen, stiftet das nur Chaos, und die Märkte sind irritiert
Neue Energie für den Gemeinsinn
Überall im Land greifen inzwischen Bürgerinitiativen nach Stromnetzen und Ökokraftwerken. Sie wollen mehr saubere Energieversorgung
Die neue Kraft
Die SPD triumphiert und gewinnt an diesem Abend zusätzlich eine Kanzlerkandidatin. Das Wahlergebnis zeigt: Rot-Grün ist doch eine Machtoption
Ein Europa ohne Blöcke
In vier diplomatischen Noten bot die sowjetische Führung vor 60 Jahren dem Westen eine neue Nachkriegsordnung an. Wie ernst das gemeint war, ist bis heute umstritten
Denn sie wissen nicht, was wir tun
Wenn das Ich langsam verblasst: Demenz stellt unsere Gesellschaftsmodell auf die Probe. Manchen erscheint der Tod als der gnädigere Ausweg
Bush, der Dritte
Barack Obama mag als liberaler Präsident gelten. Doch im Anti-Terrorkampf setzt er die autoritäre Politik seines Vorgängers absolut nahtlos fort
Macht macht Macht
Ein Jahr nach der Wahl des ersten grünen Ministerpräsidenten übt sich seine Partei in Pragmatismus. Die Finanzpolitikerin Muhterem Aras steht beispielhaft für diesen Kurs
Wenn das Schweigen bricht
Die frühere RAF-Terroristin Verena Becker will aussagen. Aber ist das Gericht der richtige Ort für die Wahrheitsfindung?
Die Solidarität der Unglücklichen
Seit Ausbruch der Finanzkrise wird die Hilfe für angeschlagene Eurostaaten ohne Großzügigkeit und Gleichberechtigung praktiziert. Das hat ruinöse Folgen für die EU
Schuss aus der Hüfte
Minister Bahr sorgt sich um die Gelenke der Deutschen. Die Spardebatte, die er damit entfacht, kommt ganz zur Unzeit
Endlich Klarsprech
US-Präsident Barack Obama bekennt sich erstmals öffentlich zu einem Ja zur Ehe auch für gleichgeschlechtliche Partner: Der evangelikale Spuk scheint gebrochen
Der "Parteisoldat" wird es nicht leicht haben
Janos Ader ist Ungarns neuer Staatspräsident. Noch ist unklar, ob der Fidesz-Politiker von Orbans Gnaden sich als eigenständige Kraft positioniert
Doppeltes Spiel
Eigene Leute bei Al Qaida einzuschleusen, gelingt westlichen Geheimdiensten und ihren Verbündeten kaum. Der Unterwäschebomber scheint ein seltenes Beispiel zu sein
Fanfarenstoß gegen die NATO
Im Streit um den geplanten Raketenschild sieht Russland das Abschreckungspotential seiner Nukleararsenale bedroht. Die Zeit der Friedfertigkeit ist vorbei
Lust auf Revolte
Im Kampf gegen die Märkte kann der Sozialist Hollande das Pathos der Revolution neu mit Leben erfüllen. Wenn die Deutschen ihn lassen
„Gemobbt und ausgegrenzt“
Die Chancen für die Linkspartei in Nordrhein-Westfalen sinken. Auch weil ihr Personal immer öfter zu den Piraten überläuft
Ist die Linke am Ende?
Die Linken schaffen es im Westen nicht mehr in die Parlamente. Damit ist das Lebenswerk dieses Mannes gescheitert: Wie Oskar Lafontaine eine Partei zerstört, die er mal retten wollte
Raus mit der Troika
Ende Mai sind die nächsten Notkredite fällig. Mit wem EU und Währungsfonds darüber in Athen verhandeln werden, weiß im Augenblick nur das Orakel von Delphi
Brechendes Eis vor Archangelsk
Am Weißen Meer kommt das Frühjahr mit dem Hochwasser der Dwina und dem Gedenken an den "Tag des Sieges" vor 67 Jahren
Auf Granit beißen
Der Auftrag an SYRIZA-Chef Alexis Tsipras zur Regierungsbildung in Athen erschiene nicht ganz so hoffnungslos, würden die Kommunisten über ihren Schatten springen