Pakistans Armee: So unfähig wie korrupt

Pakistan wird von niemand so sehr beherrscht wie von seinen Streitkräften. Doch die Taliban entscheidend schlagen, das können sie oder wollen sie nicht

Marsch am Ende

Im Süden des Irak herrscht nach Jahren des Krieges eine ökologische Katastrophe: Freitag-Blogger Toni Scheibe über die zerstörten Marschlande an den Ufern des Tigris

Warum Nordkorea dicht macht

Nie waren die Verhandlungen mit der Volksrepublik so verfahren. Pjöngjang droht kategorisch mit neuen Nuklearwaffen- und Raketentests. Ein Hintergrund

Keiner ist so klug wie alle

Trotz Mitbestimmung sind die Beschäftigten von der Leitung der Unternehmen faktisch ausgeschlossen, sagt Ökonom Heinz-J. Bontrup und schlägt eine Gewinnbeteiligung vor

Die Gewerkschaft darf bluten

Beim Insolvenzantrag von Chrysler geht es nach Chapter 11 des US-Insolvenzgesetzes um eine chirurgische Insolvenz, soll heißen: ein relativ schmerzfreies Verfahren

Die bessere Hälfte

Mehr als ihr halbes Leben hat Veronica Lario mit Silvio Berlusconi zusammengelebt. Vorbei! Die Scheidung könnte Italiens Premier schaden – seine Frau ist eine Linke...

Sammelstelle der Opposition

Das Engagement im Neuen Forum bedeutete für viele Oppositionelle den Einstieg in die Politik. Einer wurde gar Ministerpräsident – da war er allerdings schon in der CDU.

Ab im Gänsemarsch!

An den Schulen droht eine neue Bildungskatastrophe. Die Politik setzt seit Jahren auf einen gnadenlosen Leistungsdruck. Doch das ist der falsche Weg

Der Sheriff von Davao

Im südphilippinischen Davao wurden im vergangenen Jahrzehnt 800 Menschen, meist Jugendliche, von Todesschwadronen getötet. Der Bürgermeister beschwört law and order

Kleine Scherbenlese

Es gibt wieder Bilder, die die Polizei vermeiden wollte. Doch die Prophezeihungen vom großen Ausbruch der Gewalt am 1. Mai haben sich nicht bewahrheitet

Schuld ohne Sühne

Der frühere KZ-Aufseher John Demjanjuk hat vor Gericht wieder eine Niederlage erlitten. Zur skandalösen Verschleppung seiner Auslieferung ein Kommentar von Rudolf Walther

Geschlossener Sprung nach Westen

Vor fünf Jahren traten der EU auf einen Schlag zehn Staaten bei, darunter acht aus Osteuropa. Die Erweiterung wurde zur Überdehnung und schadete der Politischen Union

Lutz Herden

Die EU-Pforten schön offen halten

Die EU-Aufnahme am 1. Mai 2004 habe der Slowakei nicht geschadet, meint Ex-Außenminister Pavol Demes, ohne EU und Euro käme sein Land viel schlechter durch die Krise

Abends in Kreuzberg

Freitag-Korrespondent Julian Heißler im Einsatz an der Mai-Front: Letzter Blog-Bericht aus Kreuzberg. Ab jetzt wird getwittert

Morgens in Köpenick

In Berlin beginnt der 1. Mai am Stadtrand und erst mal wird eine Nazi-Demo verhindert. In Bremen weiß der DGB schon vorher, was geschieht

Die Taliban vor der Roten Linie

Präsident Obama hat davor gewarnt, dass Pakistan an die Taliban fallen könnte. Im Nordwesten ist das teilweise längst geschehen und die Scharia zum Gesetz geworden

Die Krankheit hat ein armes Gesicht

Die WHO zeigt nunmehr Alarmstufe fünf für die Schweinegrippe. Doch die Seuchenpanik verdunkelt die sozialen Gründe und Folgen von Epidemien

Ulrike Baureithel

Dem Sozialismus ist es schlecht ergangen

In Stralsund fiel im Herbst 89 erst die Mauer in den Köpfen, dann wurde am runden Tisch debattiert und schließlich verschwand im Morgengrauen ein Mokkalöffel der Stasi

Christine Käppeler

Bilder wie aus Dantes Inferno

Letzte Bastionen der Befreiungstiger von Tamil Eelam stehen im Nordosten Sri Lankas vor dem Fall. Die Regierungsarmee stößt weiter vor, ohne Zivilisten zu schonen

Barack ist gut fürs Geschäft

Obamas Präsidentschaft hat die US-Medienszene verändert, denn er ist mit seinem Charisma gut fürs Geschäft und die Gunst des Publikums. Nicht unwichtig in Krisenzeiten

Wir haben uns quergestellt

Ursula Kaden schrieb 1994 ihre Erinnerungen an den Herbst 1989 in Stralsund auf. Kaden gehörte zu den Initiatorinnen der ersten Friedensgebete in der Nikolaikirche:

In die Mikrofone getutet

Vor dem 1. Mai wird in den DGB-Organisationen über die richtigen Forderungen in der Krise und das Verhältnis zu den Parteien diskutiert

Warum auf einmal alle die USA lieben

Seit 100 Tagen regiert Barack Obama und hat die Vereinigten Staaten vor allem davor bewahrt, nach der wirtschaftlichen auch einer politischen Depression zu verfallen

Lutz Herden

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